Kann man bei einem Dieselmotor etwas Benzin in den Tank geben um das einfrieren zu vermeiden (ohne das es dem Motor schadet)?

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11 Antworten

Hallo Marcoleon

In der kalten Jahreszeit wird von den Tankstellen Winterdiesel abgegeben, der flockt nicht aus und kann daher das Dieselfilter nicht verstopfen.

Gruß HobbyTfz

Benzin kann die Hochdruckpumpe zerstören, da diese auf die Schmierwirkung des Diesels angewiesen ist. Daher würde ich das tunlichst unterlassen. Der Winterdiesel ist in D bis -22℃ flüssig genug. Es gibt aber auch spezielle Sorten welche noch tiefere Temperaturen vertragen, oder auch zusätzliche Additive.

Das hat man früher mal gemacht, aber damals waren die Einspritzdrücke bedeutend niederer als heutzutage. Die Common Rail- Pumpen erzeugen Drücke von 1000 bar und mehr, das halten sie nur mit guter Schmierung durch den Dieselkraftstoff aus. Ich würde dem Diesel daher nie Benzin beimischen, da sonst die sehr teure Einspritzpumpe beschädigt werden kann. Im Übrigen bleibt unser Diesel bis mindestens -20° gut fließfähig.

Nein, das ist heutzutage auch Überflüssig. Dem Diesel werden im Winter Additive beigemischt, die das einfrieren verhindern.

Wenn Du einen alten Traktor hast, funktioniert der Trick, aber bei neueren PKW's kann das einen Motorschaden verursachen, oder undichte Dichtungen.

Nein, das solltest du auf keinen Fall machen.

An den Tankstellen sowie in Werkstätten gibt es dazu Additive. Ich hab immer von dem Liqui Moly was im Kofferraum was ich einfach mit dazu gebe beim tanken.

Das von Liqui Moly ist recht günstig und ich hab auch bisher keine Probleme gehabt.

Hier ein Link zu dem Produkt: http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/de_5130.html?OpenDocument&land=DE&voilalang=d&voiladb=web.nsf

Das gibt es auch in einer 1L Variante, allerdings kann man das nur sehr schlecht im Stauraum hinstellen, da hab ich meine bedenken ob das dicht hält.

Keinesfalls! Das man im Winter etwas Benzin in einen Dieseltank gibt war vor 40 Jahren gängige Praxis. Heute ist dem aber definitiv nicht mehr so und sollte man tunlichst lassen!

Die Technik um das Versulzen von Diesel auf tiefere Temperaturen zu legen ist heutzutage wesentlich besser. Dem heutigen Winterdiesel (ja das ist tatsächlich der Fachterm) werden Zusätze zugegeben damit das nicht mehr so schnell passiert.

Zudem sind die Einspritzdrücke heutzutage wesentlich höher als früher. Die empfindlichen Einspritzdüsen und Hodchdruckpumpen moderner Common Rail Einspritzdüsen brauchen die Schmierwirkung des Diesels. Benzin setzt diese herab, was zur Schädigung derselben führen kann.

Nein ich würde es nicht machen ist ziemlich kompliziert aber lass es lieber es gibt spezielle antifrost Schutz Mittel 

Quatsch. Im Winter gibt es speziellen Diesel an der Tanke. Da muss es schon -30grad haben. Und das ist hier ja nicht zu erwarten :-)

Ja, das ist die Standardmethode erfahrener LKW-fahrer, um ein Versulzen des Diesels bei besonders niedrigen Aussentemperaturen zu vermeiden: Ich habe das über viele Jahre gemacht und NIE deshalb einen Schaden am Fahrzeug gehabt.


Tankstellen bieten in den kalten Wintermonaten ausschließlich "Winterdiesel" an . Dieser sollte bis -20 °C flüssig bleiben. Es kommt zwar vor , aber selten das in unseren Breitengraden unter -20°C herrschen. Fährst du noch mit Diesel aus den Sommermonaten, kannst du ruhigen gewissen 2% Benzin dazu mischen, lässt sich nur schwer realisieren. Quasi auf 50 Liter / 1 Liter Benzin.

Welcher Dummkopf hat behauptet Diesel friert bei diesem Wetter ein?

Fahr weiterhin mit Diesel und wenn die Kiste bei MinusTemepraturen nicht angeht, schau nach dem Vorglüher/Vorwärmer/Anlasser oder sonst noch was...


So kalt ist es auch nicht...

nicht kalt? vill. bei dir, bei uns hatte es heute morgen minus 18 grad

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Diesel friert nicht aber er flockt bei tiefen Temperaturen aus und verstopft das Dieselfilter

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Ja, es ist schon wirklich "dumm" wenn du Termine einhalten sollst und die sehr dünnen Leitungen von LKW-Tanks durch den Fahrtwind in kalten Wintern derart kühl werden, dass sich der Kraftstoff wie eine gut gekühlte Sülze im Metzgerladen verhält: Die kappen drei Stunden von Helmstedt bis Westberlin dehnten sich bei winterlicher Kälte für mich schon mal auf volle ACHT Stunden: Sobald ich die erlaubten achtzig KM\h erreichte, ging der Motor mangels Sprit einfach aus. Nach kurzem Stehenbleiben (ein paar Minuten) lief der Karren wieder.

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