Kann es sein, dass je links-autoritärer man geht, umso dümmer die Menschen werden?

5 Antworten

Als links autoritär würde ich die Partei von Medienstar Wagenknecht einstufen. Da denke ich, dass die Wähler der rechts autoritären Parteien sicher noch weniger intelligent sind.


Lib2024 
Beitragsersteller
 27.04.2024, 13:07

Was ist denn deiner Meinung nach eine bekannte Rechts-Autoritäre Partei und warum sind diese dumm?

Ich meine Wagenknecht, eine Sozialistin, als intelligenter zu bezeichnen, ist schon echt naja... nicht intelligent.

0
Geraldianer  27.04.2024, 18:01
@Lib2024

Frau Wagenknecht mag ich auch nicht, aber ich halte sie für sehr intelligent. Ihre Wähler halte ich jetzt auch nicht für besonders intelligent. Aber es gibt immer noch etwas darunter.

0

Da der extreme linke Rand tatsächlich die absolute Gleichheit anstrebt, würde ich da widersprechen. Der extreme rechte Rand ist deutlich ungleicher und eben dümmer. Gewaltherrschaft, Rassismus, völkischer Fanatismus und Faschismus erscheinen mir viel extremer und auch dümmer als ein kommunistisches oder anarchistisches System (und zwar die Theorie umgesetzt - kein Zedong, kein Stalin, kein Lenin). Es sind zwar beides völlig unrealistische Ideen, die im extremen Bereich auch undemokratisch verteidigt werden, nur frag ich mich wer wohl intelligenter war: Karl Marx oder Adolf Hitler?

Ich habe in meinem Leben schon Rechtsradikale und Linksradikale kennengelernt. Während sich viele Linksradikale mit politischen Theorien und Philosophie auseinandersetzten, lebten die Rechtsradikalen von rassistischer und nationalistischer Inkonsequenz. Da ging es nicht um die intensive Auseinandersetzung mit politischer und wirtschaftlicher Theorie, sondern da ging es einfach um eine Antihaltung und dümmlichen Faschismus. Da stand kein Intellekt hinter, sondern nur „wir gegen die“ und „die Ausländer sind scheiße“ und „Schuldkult“. Das hat mit einer intensiven Auseinandersetzung mit Politik absolut nichts zu tun.

Die meisten können aber nicht einmal den Unterschied beider Ideologien erklären.
Natürlich ist es nicht schlimm nicht all-wissend zu sein, aber dann sollte man solche Worte auch einfach nicht nutzen.

Richtig, sehe ich genauso. Und was hältst du von „Kommunisten“ und „Sozialisten“ die Deutschland abschaffen wollen würden? Der rechtsextreme Rand verallgemeinert und stempelt genauso ab. Ohne zu wissen was was ist. Ich kenne jemanden, den ich mag, der aber einfach durchweg rechtsextrem ist. Der war eine ewig lange Zeit davon überzeugt, dass ich ein Kommunist wäre. Nicht weil ich ihm das sagte, sondern weil in seinem Kopf alles kommunistisch ist, was mit Gleichheit und Antifaschismus zu tun hat. Ist das nun intelligenter als die Kampfwörter „Faschist“ und „Nazi“?

Viele Sozialisten scheinen das nicht zu verstehen und betiteln es als "unfair, Magie", weil sie oberflächlich drauf schauen.

Das ist doch genauso voreingenommen. Es hat schon einen Grund warum man den Kapitalismus kritisiert. Das ist kein plumper Populismus. Tatsächlich ist der Kapitalismus zutiefst ungleich, ungerecht und unmenschlich. Aber dafür ist der Kapitalismus aktuell einfach das effizienteste und nachhaltigste System, das wir haben. Das bedeutet aber nicht, dass man deshalb vom System überzeugt sein sollte. Denn wirklich gut und würdig ist das System nicht beim Blick auf wirtschaftliche Eliten, die Demokratie, Korruption, unendliches Wirtschaftswachstum, Inflation, Wirtschaftskrisen, Ausbeutung und Klimawandel. Das sind alles berechtigte Kritikpunkte.

Das bedeutet nicht, dass man deswegen Marxist werden muss. So weit muss man nicht gehen. Man muss sich aber aus meiner Sicht intensiv mit den Schattenseiten des Systems auseinandersetzen. Denn der Kapitalismus wird von vielen an der Quelle in den Himmel gelobt, weil dort nicht nach links und rechts, sondern nur auf sich selbst geschaut wird.


Lib2024 
Beitragsersteller
 27.04.2024, 15:07

Ich sage dir erlich, etwa 70-80% deiner Aussagen die du hier getroffen hast, sind entweder Falsch oder einfach verallgemeinert.

Obwohl ich keinen bock habe, diesen haufen an falsch Informationen zu debattieren, mache ich es jz dennoch.

Gliederung:

1. Kapitalismus ist "Ungleich"

2. Linke die "Intelligente Sozialisten"

3. Faschismus und NS angeblich "rechts"

4. Rechte die "dummen Rassisten"

5. Sozialismus ist ja "theoretisch ganz cool"

Bevor ich anfange, möchte ich auf einige meiner Quellen hinweisen:

https://youtu.be/ksAqr4lLA_Y?si=mPq2Nz2_obTh3SPs

https://youtu.be/dnApmebekfg?si=3TNT7Zjjep8ZEwYd

https://youtu.be/eCkyWBPaTC8?si=PIsLsMun-oup-5Pg

https://www.misesde.org/2013/10/warum-nationalsozialismus-sozialismus-war-und-warum-sozialismus-totalitar-ist/

https://www.misesde.org/2020/11/ja-die-nationalsozialisten-waren-sozialisten/

Bücher:

Leftism

The Vampire Econemy

1.

Der Kapitalismus ist nicht ungleich.

Viele Sozialisten sagen das, vorallem weil sie ihn nicht verstehen, du eingeschlossen.

Nach deiner Aussage ist er unmenschlich, was einfach schon falsch ist.

Der Kapitalismus, beschreibt eine den Privaten Besitz der Produktionsmittel.

Doch was heißt das?

Nun, jeder Mensch hat die Möglichkeit nach seinem Wohlbefinden zu produzieren und wird nicht von Staat reguliert.

Jeder hat also die Möglichkeit unabhänig vom Staat, ein Unternehmen zu gründen.

Das ist das menschlichste, was es gibt.

Seit tausenden von Jahren leben die Menschen nach diesem prinzip und werden belohnt, durch die Gesellschaft.

Wenn leute wie du also sagen "voll unfair", ist das einfach das Mindset, was ein nichts-Gönner inne hat.

Im Kapitalismus heißt es geben und nehmen, dass heißt ich biete ein Produkt an und die Person X kauft es und belohnt mich quasi für diese Idee.

Der Profit entsteht nicht durch böse Geld-geile Geier, sondern durch die Menschen, die ein Produkt kaufen.

Wenn du also sagst: "Korruption", ist das nichts Idiologie spezifisches.

Im Sozialismus kann ich auch daher gehen und mein Land dem Staat ohne gegenwehr für Macht geben.

Genauso hat "ungleichheit" nichts mit Kapitalismus zu tun.

Der Sozialismus ist, wie wir bereits in den Geschichts-Studen lernen, unfair, aber dazu später mehr.

2.

Sozialisten beschäftigen sich mit Philosophie, genau wie es Rechte tun.

Die Aussage "jaja linke Philosophie und rechte rassisten", ist so unfassbar dumm und kindisch.

Sozialisten beschäftigen sich mit Philosophie, weil sie die freie Marktwirtschaft und deren Kalkulationen einfach nicht verstehen.

Nach deiner Aussage müsste auch Hitler ein Intelligenter Mensch sein, denn der hat dich viel mit Marx und Sozialismus beschäftigt.

Nicht ohne Grund war Hitler ein Sozialist.

3.

Als du über den NS und den FS geredet hast, hast du auch über den Rechtsextremismus geredet.

Sowas höre ich oft keine Sorge, daher werde ich einfach mal kurz alles "Rechte" am NS auflisten.

1. Privates Eigentum außer kraft setzen. -Reichstag Brand.

2. Verstaatlichung jüdischen Eigentums.

-> wofür man natürlich die Kontrolle über das Eigentum benötigt, was per Definition Sozialismus ist.

https://www.misesde.org/2023/01/der-sozialismus-ist-weder-unausweichlich-noch-wissenschaftlich-oder-ethisch-hoeherstehend-er-ist-eine-art-religion/

👆 Erklärt es recht gut.

3. Preis und Lohnkontrollen/Stopp, im Jahre 1936/38. Offensichtlich ist Staatlicher Eingriff kein Sozialismus, neinn.. niemals!😅

4. Nationalisierung und Gleichschaltung von Betrieben, nach Hljmar Schacht.

-> Rückkauf der Anteile, durch Firmen um schnell Geld zu erhalten.

->Anschließende Gleichschaltung durch übernahme der Betriebe durch NS funktionäre und einführung der DAF Betriebs-Hierachie.

Faschismus ist hier ähnlich, die Idee kommt vom Anarcho-Syndikalismus.

Laut Gentile sollten sich alle Gewerkschaften zusammenschließen, um einen Körper zu bilden.

Man wollte die Bevölkerung durch den Staat und Nationalgefühl vereinen.

Im Grunde um eins zu werden und höher zu Gott zu kommen. - Socialism of Duty (Buch eines Faschisten)

4.

Rechte als Rassisten zu betiteln, ist so einfach nur 🤦.

Rechte wollen vorallem eins und das sind ihre Rechte und ihre Freiheiten.

Sowas wie "rechtextremismus", ist also mehr so eine art bisschen rechts und Extremismus.

Rechte Politik ist Freiheit des Individuums und genau aus diesem Grund gibt es nur wenig wirklich Rechts-Autoritäre Poltik.

Rassismus ist nichts spezifisches für Rechte Seite, denn diese ist wie gesagt für Freiheit.

Viel mehr ist es linke Politik, die durch Staatlichen eingreifen nur bestimmte Gruppen unterstützt.

5.

Sozialismus ist nicht cool.

Im SZ ist es nicht möglich Preise zu kalkulieren, daher ist Handel & eine Stabile Währung praktisch nicht möglich.

Fair ist er genauso wenig, denn nach Sozialistischer Sicht, geht es um die Gruppe, nie um persönliche Ziele.

Du MUSST für das Interesse anderer handeln.

Du kannst kein Eigentümer sein, du bist immer vom Staat abhängig, den DU nicht kontrollierst!

0
SymphonyXFan666  27.04.2024, 17:18
@Lib2024
Der Kapitalismus, beschreibt eine den Privaten Besitz der Produktionsmittel.
Doch was heißt das?

Dass Kapitalisten ihre Unternehmen wie eine Diktatur führen und die Arbeiter ihre Untergebenen sind.

Nun, jeder Mensch hat die Möglichkeit nach seinem Wohlbefinden zu produzieren und wird nicht von Staat reguliert.

Der Staat arbeitet daran, den Kapitalismus zu erhalten. Große Konzerne arbeiten auch gerne daran, die Konkurrenz auszuschalten und vorallem die Etablierung neuer Konkurrenz zu verhindern. Aufgrund ihrer Marktmacht haben sie die Mittel.

Seit tausenden von Jahren leben die Menschen nach diesem prinzip

Nein, der Kapitalismus hat sich erst zur Industrialisierung etabliert. Vorher war der Feudalismus sehr verbreitet.

Wenn leute wie du also sagen "voll unfair", ist das einfach das Mindset, was ein nichts-Gönner inne hat.

Oder man findet vielleicht Armut, Ausbeutung und Machtkonzentration nicht ganz so toll.

Der Profit entsteht nicht durch böse Geld-geile Geier, sondern durch die Menschen, die ein Produkt kaufen.

Und durch Ausbeutung. Im Kapitalismus verdient ein Arbeiter immer weniger als leistet. Meistens deutlich weniger.

Wenn du also sagst: "Korruption", ist das nichts Idiologie spezifisches.

Extremer Reichtum weniger Menschen erhöht Korruption. Es muss diesen Reichtum im Kapitalismus nicht unbedingt geben, aber er ensteht, wenn er nicht bekämpft wird.

Nicht ohne Grund war Hitler ein Sozialist

Deswegen wurden natürlich auch Gewerkschaften verboten. Klar. Er kann schon kein Sozialist gewesen sein, weil er Diktator war. Im Sozialismus ist die Macht auf die Arbeiter verteilt. Wie viel Macht haben Arbeiter in einer Diktatur?

Sozialismus bedeutet nicht, dass der Staat über alles verfügt, sondern dass die Arbeiter gemeinsam herrschen. Das ist nur mit dem Staat vereinbar, wenn er absolut demokratisch ist. Wenn ein diktatorischer Staat die Unternehmen besitzt, handelt es sich meistens um Staatskapitalismus. Die Arbeiter werden dann nicht mehr von Kapitalisten, sondern vom Staat ausgebeutet.

Rechte Politik ist Freiheit des Individuums

*Die Freiheit einzelner Individuen auf Kosten anderer Individuen.

du bist immer vom Staat abhängig, den DU nicht kontrollierst!

Das ist ein Ausschlusskriterium. Trifft das zu, ist es kein Sozialismus. Es sei denn du meinst es wörtlich und mit "Du" genau eine Person. Denn ja, im Sozialismus kann keine einzelne Person den Staat kontrollieren. Das widerspricht dem Prinzip der Gleichheit

1
erikbhrdt  27.04.2024, 18:52
@Lib2024

Also wenn ich mir ansehe, dass Quellen von YouTube und dem Ludwig von Mises Institut kommen, dann weiß ich schon auf welchem Level der Qualität und Seriosität wir uns befinden. Ich weiß ja nicht in welchen Parallelmedien du dich bewegst, aber mir erscheint das 1. sehr einseitig und 2. viel zu radikal in eine Richtung.

Punkt 1: Ich verweise auf den Feudalismus und den Adel, der vorher herrschte. Zudem verweise ich auf Marktmonopole und die Ausbeutung von Zwangsarbeitern für beispielsweise die Textilindustrie. Außerdem verweise ich auf Erbschaft und Wirtschaftsdynastien. Die Politik mag demokratisch sein, doch die Wirtschaft hat eine Demokratisierung bitter nötig. Für Reichtum muss es im Kapitalismus Gewinner und Verlierer geben. Es kann nicht jeder ein gutes Leben haben im Kapitalismus, weil für Reichtum Arbeitskraft „ausgebeutet“ werden muss. Eine Unternehmensführung kann nur reich werden, wenn sie sich mehr zusteckt als den Arbeitern, die diesen Wohlstand durch ihre Arbeitskraft ermöglichen. Der Arbeiter wird im Kapitalismus niemals verhältnismäßig für seine Arbeit gerecht bezahlt. So funktioniert Wachstum und Gewinnmaximierung. Man kann im Kapitalismus nicht wohlhabend sein ohne dafür Geld auf dem Rücken anderer zu verdienen.

Punkt 2: Ich spreche nicht von Rechten. Differenziere da bitte. Wir sprechen vom Rechtsextremismus. Nicht von der demokratischen Rechten. Diese ist nämlich definitiv unter Umständen ebenso intelligent wie die politische Linke. Und Hitler und Ahnung von Marx? Das grenzt ja schon an Schwurbelei. Viele in der Welt berufen sich auf Marx und doch wird er immer wieder missverstanden. Oder glaubst du Hitler oder Stalin hätten den Marxismus sinngemäß umgesetzt? Die meisten lesen Marx recht oberflächlich und glauben dann verstanden zu haben was er kritisierte und ändern wollte. Und am Ende kommt eine autoritäre staatskapitalistische Diktatur der Elite heraus. Hat mit der Theorie des Proletariats von Marx absolut nichts zu tun.

Punkt 3:

Viel mehr ist es linke Politik, die durch Staatlichen eingreifen nur bestimmte Gruppen unterstützt.

Richtig. Linke Politik will in den Markt eingreifen. Und rechte Politik steht für Freiheit der Großkonzerne. Sie unterstützt in erster Linie große Wirtschaftsunternehmen und Großkonzerne. Weil es um Profitinteressen geht. Jedoch wäre es mir nicht bekannt, dass sich rechte und wirtschaftsliberale Politik mit mittelständischen Unternehmen groß beschäftigt oder daran arbeitet den Markt sozial genug zu gestalten damit kleine Unternehmen nicht pleite gehen. Das sehe ich ehrlich gesagt nicht. Um es so populistisch herunterzubrechen wie du: Linke Politik fokussiert sich auf die Unterstützung der sozial Benachteiligten und rechte Politik fokussiert sich auf die Machterhaltung der Wirtschaftseliten.

Punkt 5: Ich bin ebenso wie du nicht vom Sozialismus überzeugt. Ich sehe da ebenso wie du riesige Probleme, die solch ein System kaum bekämpfen kann. Deswegen sagte ich auch, dass der Kapitalismus das bisher nachhaltigste und fortschrittlichste System ist, das wir haben. Jedoch müssen wir uns der großen Probleme bewusst sein und die negativen Seiten anerkennen und bekämpfen. Ich bin kein Antikapitalist. Nur ein Kritiker. Und das sollten wir alle sein.

1
Lib2024 
Beitragsersteller
 28.04.2024, 19:23
@erikbhrdt

Häää Mieses war ein unfassbar intelligenter mann.

Genauso das Thema Yt, anstatt wie ein 10 jähriger unbegründet zu sagen "oh ja yt haha was nh quelle", ohne eine Begründung, dann weiß ich was DU für Mensch bist.

Ein typischer linker, mit dem man nicht reden kann.

Nachdem du erlich mit dem Thema "der böse Fabrik besitzer und Diktator" kamst, war ich schon raus.

Falls du es nicht wusstest, Feudalismus gab es nicht schon immer🤯.

Weißt du was noch krasser ist?

Feudalismus und kapitalismus hängen zusammen🤯🤯.

Bevor du urteilst, guck dir meine Quellen an, dann würdest du nicht so einen Bullshit reden.

Übrigends, ich habe Quellen angegenn und du?

0

Da kann ich nur zustimmen. Besonders wenn es mehr Richtung grün geht.

Das ist der gefährliche Linksgrünenextremismus.

Nein, das ist nicht so.

Jedoch neigen Anhänger der politischen Ränder aller Richtungen gerne zu Vereinfachungen und dem Glauben, es gäbe simple Lösungen für alle Probleme.


Lib2024 
Beitragsersteller
 27.04.2024, 12:25

Nun, es gibt oft einfach simple Lösungen.

Was ist denn deiner Meinung nach der Rechte Politische Rand?

0

Links ist per Definition antiautoritär. Man kann nicht links und autoritär sein. Abgesehen davon ist dein Text ziemlich wirr und ohne Kontext


Lib2024 
Beitragsersteller
 27.04.2024, 12:59

Links ist nicht autoritär?

Das ist, sorry für die Aussage einfach dumm und falsch.

Wenn mein Text zu wirr für dich ist, verstehst du ihn evntl nicht, weil er einfach nichts für dich ist.

Oder warum verstehen sonst alle anderen was ich sage?

Jetzt aber zum wichtigen, ist links anti-autoritär?

Nein, natürlich nicht.

Wenn du dich etwas mit Liberaler Poltik beschäftigt hast, (ich empfehle Mieses) solltest du wissen, dass links nicht Liberal und nicht anti-autoritär ist.

Autoritär ist, wenn der Staat in gewisser Art, deine Meinung und deine Freiheit abspricht.

Wenn ein Sozialer Staat nun Steuern gegen deinen Willen erhöht, oder in die Freie Marktwirtschaft eingreift, ist dass Autoritär.

Staatliche Eingriffe sind immer Autoritär, weil sie immer über irgendjemanden hinweg entscheiden.

Wenn wir uns im Politischen Spektrum genauer umsehen, dann sehen wir, dass Autorität je linker wir gehen immer mehr wird.

Im Gegenteil sehen wir, dass Autorität je rechter wir gehen, immer Abnimmt.

Je rechter wir gehen, je mehr geht es um das Individuum.

-> Resultat: Weniger Autorität.

0
SymphonyXFan666  27.04.2024, 13:22
@Lib2024

" Die mitunter weit voneinander entfernten Strömungen der politischen Linken eint dabei, dass sie von der Gleichwertigkeit der Menschen ausgehen und den Egalitarismus unterstützen, oft, indem sie sich gegen den Erhalt sozialer Hierarchien stellen"

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Politische_Linke

Linke wollen Machthierarchien abbauen, Rechte wollen sie erhalten oder zusätzlich aufbauen. So definieren sich die politischen Richtungen.

oder in die Freie Marktwirtschaft eingreift, ist dass Autoritär

Wenn in ein soziales Konstrukt eingegriffen wird, ist das autoritär? Der Markt ist kein Lebewesen, sondern wurde vom Menschen erschaffen und wird von ihm geformt. Tatsächlich ist der Markt autoritär, dadurch dass er für Ungleichheit sorgt. In extremen Fällen wird Menschen das Recht auf Leben verwehrt. Im "freien" Markt herrscht eine kleine Elite über die große Mehrheit. Es ist also das Gegenteil von Demokratie und Freiheit. In der Form des Kapitalismus äußert sich der autoritäre Charakter auch dadurch, dass einzelne Kapitalisten Unternehmen und in gewisser Weise Arbeiter besitzen. Um einen möglichst antiautoritären Markt zu haben, müssten Unternehmen demokratisch geführt werden und der Staat müsste dafür sorgen, dass es weder Armut noch Reichtum gibt.

Staatliche Eingriffe sind immer Autoritär, weil sie immer über irgendjemanden hinweg entscheiden.

Auf der anderen Seite würde sich in einem demokratischen Staat der Wille der Mehrheit durchsetzen.

Je rechter wir gehen, je mehr geht es um das Individuum.

Ja, desto mehr geht es darum, dass manche Individuen herrschen, während andere Individuen keine Rechte haben. Resultat: Mehr Autorität

2
Lib2024 
Beitragsersteller
 27.04.2024, 15:11
@SymphonyXFan666

Wikupedia als Quelle und nur Falsch Informationen.

Das durchzulesen hat so weh getan, les mal was ordentliches, wie Mieses.

Guck dir einfach mal meinen anderen Kommentar zu Erik an.

0
SymphonyXFan666  27.04.2024, 16:50
@Lib2024

Ja, Wikipedia als Quelle für eine Definition. Inhaltlich wirst du überall dieselbe Definition finden, nur anders formuliert. Häufig kommt an Stelle des Hierarchieabbaus der zwar zutreffende, aber häufig missverstandene Begriff "Gleichheit". Beides hat aber dieselbe Bedeutung. Der Begriff "Gleichwertigkeit", der in der Definition von Wikipedia steht, ist vielleicht etwas eindeutiger

2
Machtnix53  27.04.2024, 17:57

Danke! Ich hätte etwa dasselbe geschrieben.

3