Naja, es wird behauptet, dass es die Inflation senken würde. Das wäre auch bei einer klassischen Inflation der Fall, die die Ursache hat, dass die Kaufkraft stark gestiegen ist. Aktuell ist aber das Gegenteil der Fall. Die Kaufkraft ist sehr niedrig und diese weiter zu senken, zerstört die Wirtschaft. Die Regierung schiebt die Verantwortung der Inflationsbekämpfung auf die EZB, aber diese kann dagegen nichts unternehmen. Die Gründe sind nämlich unter anderem die hohen Energiepreise

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Kann man doch gar nicht vergleichen weil...!

Ich habe schon viele Aussagen von Politikern der AfD gehört, die eindeutig Pro-Putin war. Bei Lanz hat sich z.B. Chrupalla geweigert, Putin als Kriegsverbrecher zu bezeichnen, obwohl er Bush problemlos so bezeichnen konnte. Das ist die übliche Doppelmoral, nur umgekehrt. Das findet bei der Linken aber nicht statt. Die Linke ist ja die Partei, die jeden Krieg kritisiert.

Außerdem ist die AfD ideologisch sehr nah an der Politik in Russland. Den konservativen, autoritären Kapitalismus finden die ja super

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Nein, nicht verbieten.

Parteien zu verbieten finde ich nie gut. Es gehört für mich zur Meinungsfreiheit und Demokratie, auch wenn es sich um undemokratische Parteien handelt. Außerdem bringt das Verbot von Parteien auch nichts. Die Ideologien gibt es ja trotzdem.

Ganz abgesehen davon ist die Ursache für die Stärke der AfD die miserable Politik. Wenn man sich um die Menschen kümmert, wählen diese auch keine Partei mehr, die sie nur wählen, um ihren Protest auszudrücken und um das Establishment zu ärgern

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Ukrainekrieg

Vorallem nervt mich daran, dass über alle anderen Kriege zusammen nicht einmal halb so viel berichtet wird. Außerdem wird das Thema so emotionalisiert, dass alle, die eine vom medialen Mainstream abweichende Meinung haben, permanent denunziert werden. Es geht eigentlich nicht mehr um die Inhalte, sondern um Selbstdarstellung

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Weil der Sozialismus eine Wirtschaftsform ist, in der es um das Wohl der Menschen geht, und nicht um die Einzelinteressen priviligierter Egoisten. Wohlstand für alle und eine demokratische Wirtschaft. Da würde es vielen weitaus besser gehen als im Kapitalismus

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Mache ich mir Angst über Deutschland umsonst?

Hatte mit meine Mutter (43 Jahre alt) ein ziemlich heftiges Gespräch vor einer Stunde.

PS. Wir sind alle ursprünglich aus Rumänien ausgewandert.

Sie meinte ich bin sowas von pessimistisch und ich bin zu gelangweilt von nur guten Zuständen/Situationen.

Ich meinte zu ihr halt, Mama, schau es dir an. Deutschland ist hochverschuldet. 25% des BIPs während der Corona Krise und jetzt über 450 Milliarden wegen Inflation und Energiekrise und möglichen Blackout.

Und unsere Politiker hier sind eine Mischung von ökologische Fanatiker, Reichen Lobbyisten und alte Volkspartei.

Ich habe klar sozial gesehen eine piviligierte Stelle, Einkommen, Bonuse...

Aber die Mehrheit wird ärmer und das wird sich auf die wohlhabende Schicht auswirken lassen. Und der Staat wird somit agieren müssen...

Nun meine Mutter meinte ich soll mein Mund halten! Weil ich nicht weiß wie die Zeiten vor '89 in Rumäniens kommunistische Zeit waren, um mich zu beklagen dass es mir schlecht geht. Und ich soll mir komplett unwichtig sein wie schlecht es den anderen Menschen geht. Dafür gibt es Grundsicherung. Und die ganze Dokus über arme Familien sind nur Fakes. Diese Menschen sind einfach faule Säcke meine sie.

Was mich halt zukunftsunsicher macht ist die explodierende Preislage in Deutschland und die Instabilität des deutsches Arbeitsmarktes auf mindestens 10 Jahre und die Rente die mich als Gen Z sehr kosten würde steuermäßig.

Was ist eure Meinung?

Mache ich mir Angst über Deutschland umsonst?

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Nein

Nein, viele Sorgen sind berechtigt. Nur die Staatsverschuldung sollte dir keine Angst machen. Die Schulden des Staates sind das Vermögen der Bevölkerung. Eigentlich müsste viel mehr investiert werden, um die aktuellen Probleme wenigstens halbwegs zu lösen. Gerade diese Sparpolitik ist ein Problem. Unter anderem das Spardiktat der EU hat erst vor kurzem in Italien die Faschisten an die Macht gebracht.

ökologische Fanatiker

Leider nicht. Die massive Umweltzerstörung ist ein riesiges Problem. Umweltschutz wäre wichtig, aber auch dafür taugt diese Regierung kaum...

Was Armut und Wohlstandsverlust angeht, hast du natürlich recht. Ein riesiges Problem, welches eventuell noch schlimmer wird. Es bleibt jetzt nicht mehr nur bei den direkt Betroffenen, sondern führt dazu, dass viele Unternehmen insolvent gehen, weil die Kaufkraft viel zu niedrig ist.

Deine Mutter hingegen verschließt ihre Augen. Verständlich ist es natürlich, dass wenn man eine schlimmere Situation miterlebt hat, man es etwas weniger dramatisch sieht. Dennoch gibt es akute Probleme und es ist einfach arrogant ohne Ende, Betroffene pauschal als "faule Säcke" zu bezeichnen. Finde ich unmöglich

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Es gibt schon seit Jahren eine Umverteilung von unten nach oben, eigentlich fordern wir eher eine Rückverteilung.

Warum sollte die Wirtschaft dadurch crashen? Das wird eher passieren, wenn man diese perverse Ungleichheit bestehen lässt. Die Kaufkraft ist nämlich viel zu niedrig. Wohlstand für alle wäre ökonomisch sinnvoll.

Zudem solltest du auch nicht vergessen, dass einige Linke auch ein anderes Wirtschaftssystem wollen. Da gelten dann teils andere Spielregeln als im Kapitalismus.

Steht mir der Wohlstand der reichen zu

Extremer Reichtum entsteht häufig durch Ausbeutung. Das Geld steht denen also selbst nicht zu. Außerem bedeutet Reichtum Macht, was eine Gefahr für die Demokratie ist

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Ja

Gibt es ja schon genug, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass es noch schlimmer wird. Kapitalismus führt zu Faschismus. Konnte man ja erst vor kurzem in Italien beobachten. Das kann uns auch in Deutschland blühen, wenn man nicht mit der Sparpolitik und dem Neoliberalismus aufhört. Wenn man die untere Hälfte der Gesellschaft immer weiter verkümmern lässt, kommt das irgendwann zurück. Aktuell sieht man ja sehr gut, dass die meisten Betroffenen nicht gerade nach links gehen, wenn sie ihren Frust ausdrücken wollen.

Das ist auch die Aufgabe der Linken. Man muss wieder offener kommunizieren, dass man eine tatsächliche Alternativd zum Establishment ist

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anderes Musikgenre :

Ich höre eigentlich fast nur Metal, bzw. andere Musik von Metal Bands/Künstlern, ist schon sehr vielfältig. Ich liebe dennoch klassische Musik. Höre ich nur halt selten. Dafür höre ich sehr oft Metal mit klassischen Einflüssen.

Ich mag auch Reinhard Mey und Nina Hagen.

Zwischendurch gefallen mir auch einzelne andere Lieder

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Angel Beats (lustig, traurig)

Neon Genesis Evangelion (philosophisch, psychologisch)

Oder Higschool DxD für viel Fanservice

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Demokratischer Sozialismus

Ich möchte ein am Gemeinwohl orientiertes Wirtschaftssystem. Es sollen die Menschen im Vordergrund stehen, nicht die Konzerne und einzelne Vermögende. Mehr Kooperation, weniger Konkurrenz; mehr Gemeinschaft, weniger Profitgier.

Die Unternehmen sollten denjenigen gehören, die dort arbeiten. Alle Arbeiter eines Unternehmens sollten gleichberechtigt sein. Das heißt, die Unternehmen sollten demokratisch sein. Muss nicht unbedingt sein, dass alle gemeinsam alle Entscheidungen treffen, aber mindestens sollte der Arbeitgeber demokratisch gewählt werden und auch wieder abwählbar sein. Damit eine faire Bezahlung ohne starke Preiserhöhungen möglich wäre, fände ich es gar nicht schlecht, Unternehmen zu subventionieren. Dafür braucht man auch stärkere Gewerkschaften, die kontrollieren, wo das Geld hingeht. Missbrauch wäre nur schlecht möglich, weil Arbeitgeber abgewählt werden würden. Ausgeschlossen ist es natürlich nicht, aber das ist es nie.

Armut und extremer Reichtum sollten nicht existieren

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Warum wurde nicht früher gehandelt?

Tut man ja immer noch nicht

Interessiert das einfach zu wenige?

Es interessiert die Falschen. Im Kapitalismus setzen sich die Interessen der kurzfristig denkenden, egoistischen Vermögenden durch. Die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen sind denen egal, solange sie sich heute zu den obersten 1% zählen können

Außerdem müssten dafür die Pflegekräfte besser bezahlt werden. Solange nicht alle Krankenhäuser verstaatlicht sind, wird es auch dagegen Widerstand geben

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oder werden einfach zu wenig Wohnungen gebaut

Nein, in Deutschland stehen über 2 Millionen Wohnungen leer. Es gibt genug für alle. Zu viel sollte auch nicht gebaut werden, wir brauchen eher mehr Natur als weniger

Das Problem ist, dass Wohnen dem Markt, also der Profitgier ausgesetzt ist. Wohnungen bleiben leer, damit das Angebot knapp erscheint und man somit die Preise erhöhen kann

Man kann politisch gegen Obdachlosigkeit vorgehen, aber Obdachlose haben keine Lobby. Es sind die Menschen, die am aller wenigsten Einfluss auf die Politik nehmen können, und deswegen werden die politisch komplett ignoriert

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Konservatismus

Dass so viele Kommunismus gewählt haben ist bedenklich. Kommunistische Werte sind Gleichwertigkeit, Freiheit und Solidarität. Wer das bedenklich oder gefährlich findet, sollte sich vielleicht mal reflektieren.

Utopien sind wichtig. Sie können einer Gesellschaft helfen, sich zu bessern, bzw. sich aus der Unterdrückung zu befreien. Man wird die Utopie zwar nie erreichen, aber jeder Schritt in diese Richtung ist gut.

Die hier aufgezählten Ideologien empfinde ich alle nicht als besonders schlimm, da gibt es Schlimmeres, z.B. den Sozialdarwinismus. Dennoch, Konservatismus ist ein Problem, weil er Verbesserungen verhindert. Konservative wollen entweder die Machtverhältnisse beibehalten, oder sogar alte Machtverhältnisse wiederherstellen...

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Ich finde ihn super. Er hat Landolf Ladig aufgedeckt und ist so ziemlich der Einzige, der über Privatstädte spricht. Dabei ist das eine akute Bedrohung und braucht viel mehr Aufmerksamkeit. Zusätzlich ist er sehr prägend im Bereich des Klassismus', was ebenfalls ein sehr vernachlässigtes Thema ist. Sehr wichtiger Typ

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Sinnlos

Deutschland ist bereits auf Platz 7 der Länder, die am meistens fürs Militär ausgeben. Die Ausgaben sind also schon viel zu hoch. Wozu? Soll ein neues Wettrüsten entstehen? So wird die Welt bestimmt sicherer...

Außerdem ist es ziemlich pervers, dass sich die Regierung ohne Diskussion von heute auf morgen darauf einigen konnte, aber wenn es um Soziales, Bildung oder Umweltschutz geht, wird alles möglichst klein gerechnet und aufgeschoben, denn dafür ist ja kein Geld da. Die 100 Milliarden wurden ja schon beschlossen, bevor überhaupt klar war, wofür welche Summen ausgegeben werden. Das wurde erst später entschieden. Reine Symbolpolitik

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