Augenhöhe meint keine messbaren Parameter. Das ist eher eine Metapher. Auf Augenhöhe meint, dass man mit einem Gesprächspartner gut klar kommt, beide ähnliche Sichtweisen oder Haltungen teilen. Man sagt dazu auch „man ist auf gleicher Welle“. Es geht um Sympathie, Kommunikation und Kompatibilität.

Ich kann mich beispielsweise eher mit einem Erwachsenen auf Augenhöhe unterhalten als mit einem Kind - unabhängig von der Körpergröße. Es geht um Gesprächsthemen und den gegenseitigen Umgang. Ein Erwachsener ist mir persönlich näher als ein Kind.

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Aber wie sieht´s wirklich aus?

Frag doch mal jemanden. Ich weiß das genauso wenig wie du.

Als Ahnungsloser tippe ich auf Rock und Musik, die einen ordentlichen Bums hat.

Ich glaube entscheidend ist das innere Gefühl und weniger die Intensität. Ein Popkonzert oder auch Klassik können ebenfalls angenehme Frequenzen erzeugen. Nur weil etwas hart und schnell ist, muss es einem nicht gefallen. Ich glaube es kommt ganz drauf an, welche Frequenzen und Wellen für die jeweilige Person am angenehmsten ist. Und es kommt auch drauf an, ob die Person sich entspannen will oder Lust auf Action hat. Zu viel Bass und knallende Drums können sicher auch unangenehm sein, wenn man dadurch zu sehr aufgewühlt wird.

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In erster Linie hat er der CDU vorgeworfen, faschistische Politik zu betreiben. Er sagt nicht, dass die CDU selbst faschistisch ist. Grundsätzlich ist das aber eine heikle Aussage, weil sie viel zu allgemein, unkonkret und unnötig provokant ist.

Ich stimme inhaltlich zwar teilweise zu (die CDU macht AfD-Politik light), jedoch ist es klar, dass so ein Framing schlecht ankommt, keine Probleme löst und am Ende nur für Empörung sorgt. Man kann der CDU vorwerfen, dass sie sich radikalisiert. Ein entscheidender Unterschied zwischen CDU, AfD und faschistischen Gruppen besteht aber - und diese Unterschiede unter dem Label „Faschismus“ zusammenzufassen, ist nicht nur rhetorisch und strategisch problematisch, sondern auch politisch und inhaltlich.

Ja, die CDU übernimmt AfD-Politik. Ja die CDU fordert teilweise Maßnahmen, die kaum anders als mit Fremdenfeindlichkeit erklärt werden können. Daraus jedoch Faschismus zu ziehen, geht aus meiner Sicht zu weit. Faschismus ist deutlich mehr als rassistische Ressentiments.

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Dass die Fifa ein korrupter Haufen ist, ist keine neue und plötzliche Entwicklung. Zumal die Ländervergabe immer weit im Voraus geschieht.

Die Fifa betrachtet den Fußball als Ware, die beworben und verkauft werden muss. Als wertvolle Goldgrube. Dass Vergaben an Länder geht, die als wirtschaftliche Imperien oder als besonders reiche Staaten bekannt sind, ist daher nur logisch. Ziel ist die Maximierung von Profiten, die Zusammenarbeit mit einflussreichen Staaten und die Bereicherung am Sport.

Ich kann die Dokumentation „FIFA Uncovered“ auf Netflix empfehlen. Die schlüsselt ziemlich gut auf, welche Machtinteressen hinter der Fifa stehen und welche problematische Geschichte mit dem „Verein“ einher geht.

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Wie wichtig ist Wirtschaftswachstum?

Ohne Wirtschaftswachstum gibt es kein Geld für den Sozialstaat, für Klimaschutz, für Infrastruktur, für Bildung – für gar nichts. Sollte eine Regierung deshalb in aller erster Linie Wirtschaftswachstum anstreben, weil das die Grundlage für alles andere ist?

Zur Klarstellung: Natürlich muss Wirtschaftswachstum unter den Rahmenbedingungen des Sozialstaats stattfinden. Trotzdem bleibt Wirtschsftswachstum die Grundlage für alles andere. Ich merke das ja unmittelbar in meinem eigenen Leben: 

Geht es der Weltwirtschaft schlecht, geht es meiner Firma schlecht, habe auch ich unweigerlich Sorgen und Existenzängste.

Es hängt alles mit allem zusammen, von der Weltwirtschaft und Weltpolitik bis hinunter in das Alltagsleben eines jeden von uns. Wirtschaftswachstum ist die Lebensader, die uns alle nährt.

Im jungen Jahren, als ich in mancher Hinsicht noch idealistischer und unbedarfter gedacht habe, hätte ich das nie so formuliert, weil es sich nach Neoliberalismus bzw. Wirtschaftsliberalismus anhört. So ist es aber nicht gemeint. Dahinter steht vielmehr die zunehmende Lebenserfahrung: Geld wächst nicht auf Bäumen, es muss erwirtschaftet werden. Dann erst kann man damit soziale, ökologische und sonstige Ziele finanzieren, die für eine funktionierende Gesellschaft genauso wichtig sind.

Wie seht ihr das, auch vor dem Hintergrund eure eigenen weltanschaulichen Prägung? (Für mich steht dahinter Lebenspragmatismus, keine konkrete Weltanschauung.)

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weil es sich nach Neoliberalismus bzw. Wirtschaftsliberalismus anhört.

Das hört sich nicht so an, sondern ist im Kern genau das. Deine Beobachtung ist in sich logisch und vollkommen richtig. Du beschreibst ziemlich genau die grundlegenden Mechanismen der kapitalistischen Marktwirtschaft. Innerhalb dieses Systems ist Wachstum tatsächlich entscheidend.

Warum ist es dennoch neoliberal? Weil diese Erzählung die Alternativlosigkeit und Notwendigkeit des Kapitalismus voraussetzt. Innerhalb des kapitalistischen Systems ist Wachstum unverzichtbar. Das Problem liegt aber genau darin: Der Fakt, dass stetiges Wachstum notwendig ist, um die Maschine am laufen zu halten, ist bereits die Büchse der Pandora - weil diese Logik langfristig metaphorisch „krebserregend“ ist. Endloses Wachstum in einer Welt mit endlichen Ressourcen frisst sich irgendwann selbst auf und kollabiert irgendwann. Oftmals durch wirtschaftliche Krisen, Kriege, Bürgerkriege oder Hungersnöte. Und dann erholt sich die Wirtschaft wieder und die Geschichte beginnt von vorn.

Problematisch ist nicht, dass die kapitalistische Erzählung falsch ist - problematisch ist, dass die Erzählung als Notwendigkeit verkauft wird. Das System funktioniert genauso wie es soll, und das ist die eigentliche Krise.

Ich kann auf diese Krise keine Antwort geben. Ich bin kein Revolutionär und auch kein Kommunist. Allerdings sehe ich keine Zukunft oder Perspektive in einem neokapitalistischen System, welches die Demokratie aushöhlt, das Klima zerstört, Armut und Kriege verursacht, verschwenderische Lebensstile belohnt und teilweise ähnliche Strukturen entwickelt wie jene im Feudalismus.

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Gibt es zwei verschiedene "Links"?

Die Frage klingt vielleicht etwas seltsam, aber mein Eindruck ist, dass es (u.a. in Deutschland) zwei verschiedene Arten von linker Politik gibt. Es gibt die linke Politik, die ich einfach mal die "der Linken" nenne und die der "Wagenknecht-Linken".

Ich habe den Eindruck, die Linke legt sehr viel Wert auf Gendern, Klimaschutz, ist für eine verstärkte Migration und setzt sich für Umverteilung ein. Für Umverteilung setzt sich auch die "Wagenknecht-Linke" ein, also da ist schonmal eine Überschneidung.

Aber im Gegensatz zur Linken ist die "Wagenknecht-Linke" restriktiver gegenüber Migration, lehnt Gendern eher ab und sieht Klimaschutzinitiativen kritisch.
Ich habe den Eindruck, die "Wagenknecht-Linke" steht eher für das alte Links, näher an z.B. Honecker (auch wenn schwer vergleichbar).

Honecker war links, aber hätte sicherlich nie gegendert oder massenhafte Migration aus der islamischen Welt zugelassen. Dasselbe gilt für linke Politiker wie etwa Mao, Deng, Xi, Breschnew, Chruschtschow usw. usw. Die waren doch "anders" links als z.B. Heidi Reichinnek oder Jan van Aken. Ich bin mir sehr sicher, dass zwischen Reichinnek und Honecker nicht viele Gemeinsamkeiten bestehen.

Was ist das für ein Links, das die Linke vertritt? Ich sympathisiere mit linken Regierungen, wie etwa in China oder Vietnam durchaus, weil man insbesondere in China sieht, dass das System funktioniert (auch wenn einige behaupten, China sei gar nicht wirklich links, was in Teilen wahrscheinlich auch stimmen mag).

Würdet ihr sagen, jemand, der denkt, Xi Jinping macht gute Politik ist links? Sind für Leute, die die Linke wählen Honecker, Mao, Allende, Putin, Xi usw. "echte Linke"? Sympathisiert ihr (Linken) eher mit einem liberalen US-Präsidenten wie Biden, der aber sicherlich kein Sozialist oder Kommunist ist oder eher mit Xi oder Mao, die nicht liberal sind, aber von einer sozialistischen oder in Vollendung kommunistischen Gesellschaft träumen?

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Ich habe den Eindruck, die "Wagenknecht-Linke" steht eher für das alte Links

Wagenknecht und Anhänger stufe ich persönlich als autoritär und teilweise stalinistisch ein. Das ist die Art von „links“ und „kommunistisch“, die der amerikanische Albtraum ist und die anti-westliche und teils faschistoide Narrativ der Bolschewiken bzw. Stalinisten und Maoisten fortführt. Im Grunde verkörpert diese Partei bzw. Persönlichkeit genau das rote Klischee, welches von den Amerikanern spätestens seit der Roten Angst weltweit verbreitet wird. Autoritärer Kommunismus/Sozialismus mit Fokus auf völkische bzw. rechtskonservative Ideologie. Tradition, Nationalismus, Kulturkampf, Meinungsfreiheit, Totalitarismus, Radikalismus und Fremdenfeindlichkeit. Militaristisches Auftreten, Opportunismus und ein verklärtes Verhältnis zur chinesischen und russischen Politik und Geschichte.

Was ist das für ein Links, das die Linke vertritt?

Die Linke als Partei steht meiner Ansicht nach eher für den liberalen Weg dazwischen. Sie verbindet verschiedene politische Strömungen innerhalb der politischen linken Szene und ist ausgerichtet auf parlamentarische Regierung und reformistische Pläne. Sie verbindet gewissermaßen den revolutionären Geist des demokratischen Sozialismus mit linksliberalem, progressivem Reformismus. Und dieser Spagat ist besonders heikel und schwer, da man als linke Partei von allen Seiten und Strömungen jederzeit unter Druck steht. Deshalb wird die Linke auch seit gefühlten Ewigkeiten durch innere Spannungen angetrieben. Weil Die Linke versucht diverse Strömungen zu vereinen, die teilweise verfeindet sind bzw. immer wieder in Konflikte geraten. Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten, Linksliberale, Reformer, Revolutionäre, Intellektuelle, Arbeiter…

Ist nicht so einfach so viele Menschen irgendwie zu bündeln. Und die linke Szene ist auch nicht gerade für Einigkeit oder Stabilität bekannt.

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Weder noch.

Bruce Wayne nutzt die Mittel, die er hat, um Korruption und Armut zu bekämpfen. Er steht für soziale Gerechtigkeit und Moral. Das kennt erstmal keine Parteipolitik. Nach AfD- und FDP-Manier würde schikaniert werden statt Kriminalität an der Wurzel zu packen.

Wayne ist ein sozial engagierter Liberaler. In alten sozialliberalen FDP-Jahren wäre er ja vielleicht Sympathisant. Grundsätzlich hat Batman aber keine parteispezifische bzw. klar politische Haltung (bis auf genannte Überzeugungen).

Er ist weder Faschist noch Kommunist. Und er ist auch kein reiner überzeugter Kapitalist - und das obwohl er einer der reichsten Menschen in Gotham ist.

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Ich glaube der einzige Film, den ich bisher beendet habe, weil er mich gelangweilt hat, war He‘s Out There. Ein öde langweiliger, vorhersehbarer und klischeehafter Horrorfilm. Er bedient nahezu jedes Klischee und hat ein wahnsinnig langsames Tempo mit kaum Spannung und nur wenig interessanten Inhalten. Er ist viel zu lang für so wenig Inhalt.

Das gleiche trifft für mich auf The Babadook zu, der durchzogen ist von nervigen Charakteren, ätzend langweiliger Atmosphäre und totaler Eintönigkeit. Mutter und Sohn sind grausam nervige Charaktere, der Film ist permanent nur grau und bei den Dialogen habe ich irgendwann die Aufmerksamkeit verloren.

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Bequemlichkeit / Gewohnheit / Niedrige Motivation

Es gibt zwar immer auch wieder lächerlich bekloppte Synchronisationen, allerdings will ich einen Film direkt verstehen. In manchen Originaldialogen werden Wörter verschluckt oder sind schwer verständlich. Außerdem klingt die Live-Aufnahme der gesprochenen Wörter oft ein wenig seltsam und zieht mich aus der Immersion heraus.

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Jurassic Park.

Abgesehen von den Hauptfiguren ist die Handlung aus meiner Sicht sehr einfach gehalten und wenig mitreißend. Am meisten stört mich aber, wie flach einige Charaktere geschrieben sind. Ich finde Ian Malcolm (Jeff Goldblum) beispielsweise unerträglich und nervig. Er hat ausschließlich One-Liner und macht aus dem Film generische und einfallslose Comedy.

Im Grunde ist der Film nicht viel mehr als eine Escape-Geschichte mit nur sehr grob angeschnittenen politischen Themen und ein wenig Dino-Action.

Aus meiner Sicht völlig überbewertet.

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Alle 3 sind wahnsinnig gut gelungen. Ich würde da gar nicht vergleichen wollen. Klar hat Heath Ledger als Joker Geschichte geschrieben, jedoch lenkt sein Fokus viel zu oft vom Rest ab. Tom Hary und Liam Neeson haben beide ebenso wie Heath Ledger eine wahnsinnig gute Performance abgegeben und sind ihren Charakteren gerecht geworden.

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Wie lange muss ich nach dem Stechen des Tattoos warten, bis ich wieder ins Freibad oder Schwimmbad gehen darf?

Das weiß dein Tattoo Studio am besten selbst. In aller Regel werden dir aber viele wahrscheinlich sagen, dass du ungefähr den ersten Monat (4 Wochen+) lange Badezeiten vermeiden solltest.

Und ab wann ist Sonne wieder unproblematisch, ohne dass das Tattoo Schaden nimmt?

Sonne ist immer schädlich für ein Tattoo, weil die UV-Strahlen die Pigmente angreifen. Grundsätzlich aber gilt auch hier: ungefähr einen Monat möglichst fern halten von direkter und langer Sonneneinstrahlung. Wenn das Tattoo abgeheilt ist, dann solltest du es in aller Regel am besten mit einer hoch 50 Sonnencreme eincremen, um die Farbe und die Haut zu schützen.

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Das ist zwar Symbolpolitik und ein wenig populistisch (man schaue sich Nebentätigkeiten an, die nicht erwähnt werden), aber dafür immerhin ein Zeichen gegen die Entfremdung des Parlamentarismus.

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Red Dead Redemption 2, Metro 2033 (Redux Version), Far Cry 5, Kingdom Come Deliverance (1-2), Alan Wake, Skyrim, Stray, Detroit Become Human, Wolfenstein, Call of Cthulhu, Uncharted

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