Kampfkunst gesucht in welcher Nervenpunkte angegriffen werden?

4 Antworten

Atemi

Im Japanischen gibt es den Begriff der "Atemi" - das sind Techniken, die gegen besonders empfindliche Bereiche des Körpers gerichtet werden.

Wie OnkelSchorsch sagte, sind das Ziele wie Kinn, Solarplexus, Hoden, Augen, die Ohren - also schmerzempfindliche Regionen.

https://youtube.com/watch?v=GW_oQEiXgWQ

Kein übernatürliches "Chi", keine magisch-mystischen Theorien, sondern
einfach die Anwendung der richtigen Techniken an den richtigen Stellen.

Kyusho

Anhänger des Kyusho behaupten, "Blitz-K.O." durch minimale Kraftanwendung gegen bestimmte Punkte herbeiführen zu können

Sie berufen sich dabei auf Konzepte der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), wie Akupunkturpunkte und Meridiane, sowie auf neurologische Forschungen.

https://youtube.com/watch?v=6dm_b2UuD9w

Abgesehen von der zweifelhaften Seriosität wird natürlich von Kritikern immer wieder darauf hingewiesen, dass in einem Ernstfall keine statischen Situationen auftreten, in denen man seelenruhig auf einen Punkt zielen kann.

Lubki

Wer meint, nach Kyusho-jutsu geht es es nicht seltsamer - der irrt!!! Noch bizarrer sind Disziplinen, die K.O.'s ohne jeden Körperkontakt versprechen, wie etwa das russische Lubki.

https://youtube.com/watch?v=XVP1BgOQkZ8

Ich glaube, zu dieser Vorführung muss man eigentlich nichts weiter sagen, die Bilder sprechen für sich selbst und für den Realismus der gezeigten Methode.

Dim Mak

Der "verzögerte Todesschlag" ist einer der beliebtesten Legenden im Bereich asiatischer Kampfkünste und auch hier muss die TCM als Erklärung herhalten.

Wann immer eine bedeutende asiatische Persönlichkeit plötzlich, oder unter dramatischen Umständen stirbt, wird das Gerücht vom "Dim Mak" laut.

Mehr ist es nämlich auch nicht - ein Gerücht.

Von Lubki hatte ich auch noch nie etwas gehört, vielen Dank!
Ich weiß, es ist ein Klischee, aber bei dem Lubki Meister musste ich denken: "Der hat bestimmt zum Frühstück ein paar Gläser selbstgebrannten getrunken und haucht den Angreifer ordentlich an, da würde ich wahrscheinlich auch umfallen." :D

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Ach das mal wieder.

Also: Dass bestimmte Punkte empfindlich ist, ist eine Binsenweisheit. Jeder weiß, dass z.B. ein Kinnhaken oder ein Hieb in den Solarplexus jemanden umhaut.

Es gibt auch weitere empfindliche Stellen, das weiß jeder Kampfsportler, denn sowas ist Basiswissen in jedem Kampfsport, in jeder Kampfkunst.

Was es aber nicht gibt, sind die aus Film und Fernsehen bekannten "Druckpunkte", die man nur mal eben anzutippen braucht und wie durch Zauberei ist der Gegner gelähmt. Das ist Humbug, das gibt es nur in Film und Fernsehen.

Das das so extrem nicht möglich ist war mir klar Denke mal Sowas ist real auch nicht einsetzbar da man solche Punkte wahrscheinlich nicht treffen würde wenn der Gegenüber sich bewegt

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@User0106

Wie gesagt, diese Zauberpunkte, wie in Xena und in -zig Trickfilmen und Actionserien gibt es real nicht. Das ist Humbug.
Auch dieses sogenannte DIm Mak ist pure Legende, in der Realität gibt es sowas nicht. Jemanden sanft berühren und Monate oder Jahre später erkrankt oder stirbt der - wegen des sanften Berührens vor Jahren; nee, is klar. Also das ist echt Unfug.

Vergeude deine Zeit nicht mit solchem Humbug.

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@User0106

Als ich noch Teakwondo machte, kam mal der große Meister aus Korea (7. Dan), um einen Workshop für Fortgeschrittene zu diesen Punkten zu machen.

Das funktioniert im Prinzip dadurch, dass man an diesen Punkten einen sehr starken Schmerzreiz auslösen kann, der den Gegner paralysiert. Dazu muss man aber schon mehr oder weniger kräftig hinlangen.

Ein Kollege hatte sich aber in den Kopf gesetzt, dem zu widerstehen und das hat er auch geschafft, trotz heftigster Schmerzen nicht zu zucken. Das hat der Meister respektiert und meinte, das käme nicht oft vor und im echten Kampf hätte der Gegner auch nicht die Möglichkeit, sich mental so darauf einzustellen.

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@Hamburger02

Das funktioniert im Prinzip dadurch, dass man an diesen Punkten einen sehr starken Schmerzreiz auslösen kann, …

Ja, wie gesagt - das ist eigentlich Grundlagenwissen in jedem Kampfsport. Man haut schließlich nicht dahin, wo es nix tut, sondern dahin, wo es wehtut, am besten dahin, wo es echt Wirkung hat. Der berühmte Kinnhaken beim Boxen etwa.

Das ist im Grunde banal.

Solche Fragen aber gehen stets davon aus, dass es angeblich irgendwelche Geheimtechniken gäbe, mittels derer man einen Gegner ganz mühelos ausschalten könne; nur mal eben hier oder da antatschen und schwupps fällt er um oder ist gelähmt oder sowas. Und das gibt es eben nicht.

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Eventuell Dim Mak? Aber in der Realität funktioniert das nicht wirklich. In nem Straßenkampf gehts schnell & chaotisch ab, da haste garkeine Chance auf bestimmte Körperstellen genau zuzielen.

Ja das Sowas generell etwas übertrieben wird ist ja klar, aber Grade das Beispiel mit der Hand fand ich schon sehr beeindruckend.

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