Jesus hat gesagt:"Wenn dir einer auf die rechte Backe haut, dann halte ihm deine Linke hin!"

26 Antworten

Zu Jesu Zeit war Israel/Palästina von den Römern besetzt! Die römischen Soldaten durften (fast) unsanktioniert die Juden drangsalieren! Viele von Jesu Anhängern hofften, er würde als "Messias" die Römer aus Israel vertreiben! Sie wollten einen Krieg gegen die Römer führen - und glaubten, Jesus würde ihnen mit übernatürlichen Mitteln helfen! Von dieser Messiasvorstellung distanziert sich Jesus! Er sagt: "Mein Reich ist nichT von dieser Welt"! Eine genaration nach seinem Tod wurde die Stadt Jerusalem von den Römern zerstört, die Juden über die ganze damals bekannte Welt zerstreut!

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium an div. Universitäten sowie Intereligiöser Dialog.

Mahatma Ghandi und das ganze indische Volk hat das getan, wovon du sprichst und das Indische 'Volk hat sich damit von der Vorherrschaft der Engländer befreit. Martin Luther King und seine Getreuen, seine Anhänger sind ebenso und ebenso erfolgreich damit verfahren. Also ist diese Methode durchaus wirksam.

Jesus fordert die Bereitschaft zum Frieden. Das heißt nicht, dass wir uns nicht zur Wehr setzen dürften, wenn man uns grundlos angreift, aber wir sollen nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Vergebung statt Rache, Geduld statt wütendes Zurückschlagen, beten für die, die uns Böses getan haben, statt auch ihnen zu schaden.

Ein gutes Beispiel: Geduldig zu bleiben, wenn hier bei GF Gotteshasser unermüdlich zuschlagen und nicht mehr wissen, wie sie ihre Wut loswerden sollen. Da fällt es schon schwer, sich an Jesu Anweisung zu halten.

Schön gesagt.

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Meinst du damit das ich ein Gotteshasser bin? Wen dem so ist dann denkst du komplett falsch

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Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. Und so jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel.Und so dich jemand nötigt eine Meile, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will. Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zöllner auch also? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Matthaeus 05:38-48

Das ist eine gute Frage. Natürlich wehrt sich jeder normale Mensch sofort, ist einer frech, gibt man eine noch frechere Antwort ... die Spirale des Hasses dreht sich dadurch immer weiter nach oben. Jesus lehrt uns, immer wieder zu vergeben ... was das Schwerste ist, was von einem Menschen verlangt wird! Und dennoch gibt es keine andere Lösung: Gegen das Böse "hilft" es nichts, Böses wieder zu tun, sondern "Frieden" zu stiften. Ein Beispiel: Meine Kinder waren in der Disko. Betrunkene Türken rempelten die deutschen Jugendliche an und waren äußerst agressiv. Ein Deutscher nahm die "angerempelten" an der Hand, führte sie weg und sagte ihnen: "Laßt Euch bloß nicht provozieren!" Das war praktisch gelebte "Friedensarbeit". Stell Dir vor, ein Leben ohne aktiven gelebten Frieden und ohne Möglichkeit der Vergebung! Wo führt das hin???

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