Ist reich sein ein Segen oder ein Fluch?

22 Antworten

Reich sein ist Segen kann aber zum Fluch werden wenn man sich zu sehr an ihn hängt.

ein Beispiel dafür ist Salomon aus der Bibel, der am ende seines Lebens keinen Sinn mehr darin sah.

Dazu einige Aussagen die von einigen ihm zugeschrieben werden.

Pred 1,14 Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.

Pred 1,17 Und ich richtete mein Herz darauf, dass ich lernte Weisheit und erkennte Tollheit und Torheit. Ich ward aber gewahr, dass auch dies ein Haschen nach Wind ist.

Pred 2,11 Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.

Pred 2,17 Darum verdross es mich zu leben, denn es war mir zuwider, was unter der Sonne geschieht, dass alles eitel ist und Haschen nach Wind.

Pred 2,26 Denn dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Verstand und Freude; aber dem Sünder gibt er Mühe, dass er sammle und häufe und es doch dem gegeben werde, der Gott gefällt. Auch das ist eitel und Haschen nach Wind.

Pred 4,4 Ich sah alles Mühen an und alles geschickte Tun. Da ist nur Neid des einen auf den andern. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind.

Pred 4,6 Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind.

Pred 4,16 Und es war kein Ende des Volks, vor dem er herzog. Und doch wurden seiner nicht froh, die später kamen. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind.

Pred 6,9 Es ist besser, zu gebrauchen, was vor Augen ist, als nach anderm zu verlangen. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind.

Allerdings geht es in diesen Zitaten um das Streben nach falschen Idealen so wie darum wie ein Ziel erreicht wird und weniger um die Frage ob Reichtum ein Segen oder Fluch ist.

Ganz besonders klar in Pred 4 , 6 :

Man kann ja auch beide Hände mit Ruhe voll bekommen! 😉

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Kommt ganz darauf an, wie Du Deinen Reichtum einsetzt.

Wenn Du beispielsweise zwar jeden Monat Deine 30.000 Netto mit nach Hause bringst, aber Deine Familie Dich nurnoch für Dein Geld liebt und ansonsten froh ist, weil Du sehr viel arbeitest, oder sie sonst auch weitesgehend in Ruhe lässt, solange das Geld fliesst, dann ist es ein Fluch. einfach, weil du NUR für Dein Geld geschätzt wirst. Ein Problem, das viele "reiche" Menschen ja angelbich haben. Aber zum letzten Satz fehlt mir selber die Erfahrung, der ist also nur hörensagen.

Wenn Du aber Deinen Reichtum sinvoll einsetzt und Dir mit Deiner wirtschaftlich üppigen Basis die Möglichkeit gibst der Gesellschaft auf die ein oder andere Form zu helfen, dann kann es durchaus ein Segen sein. Ein Beispiel dafür sind die Stipendien, welche von manchen Reichen gegeben werden um intelligenten jungen Menschen, welche einfach nur das Pech hatten in arme Familien geboren zu werden, helfen sich eine gute Ausbildung zu finanzieren und damit einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. (Anmerk.: Sportstipendien fallen niemals unter dieses Beispiel, weil Sportler keinen intelligenten und damit produktiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.)

Es gibt zwar noch weitere Beispiele für den Segen, oder Fluch des Reichtums, aber das sollte als Aufhänger wohl erstmal reichen denke ich. Auf die Frage ab welcehn Betrag mann als Reich gilt, denke ich, das ist eigentlich sehr subjektiv, aber soweit ich mich entsinne gibt es irgendwo eine Liste auf der definiert wird, ab welchem betrag man in unserer Gesellschaft als Reich gilt. Die müsste ich aber selber erst raus suchen und daher möchte ich mich jetzt hier nicht auf eine Zahl festlegen, die ich nicht klar fundamentiert definieren kann.

Reich bist du dann, wenn du finanziell unabhängig bist. Das bedeutet nicht unbedingt ein Jetset Leben zu führen, sondern an keinen Job mehr gebunden zu sein. Je nach Lebensstil kann man ab 3 Millionen Euro davon sprechen. Es kann dir dein Leben vereinfachen. Du hast mehr Möglichkeiten und Chancen. Ich war noch nicht in dieser Situation, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft glücklich macht. Mit viel Geld kommen auch viel Sorgen. Man muss damit umgehen können. Reiche Menschen, die ihr Geld selbst hart erarbeitet haben, wissen wie damit umzugehen ist. Lottogewinner z.B. neigen oft zu Größenwahnsinnigkeit, weil sie kaum Bezug zu solchen Mengen Geld haben.

Fazit: Geld vereinfacht dir dein Leben und erweitert deinen Horizont. Ist aber dauerhaft kein Glücksfaktor. Irgendwann gewöhnt man sich an alles, das ist das Problem.

Hallo,

reich sein macht zwar nicht zwingend glücklich, aber es hilft ungemein dabei.

Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, dann entsteht doch sehr viel Streit und Frust dadurch, dass das Geld knapp ist, man sich viele Wünsche nicht erfüllen kann, man neidisch auf andere ist .....

Es mag sein, dass Superreichen, die sich wirklich jeden Wunsch erfüllen können, irgendwann langweilig wird - aber mit etwas Fantasie kann man sich auch wenn man sehr reich ist (oder gerade dann?) viele Beschäftigungsmöglichkeiten suchen.

Ein Fluch ist es sicher nicht ...

Genau, Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein 😁

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Beides denke ich. Es ist gut, keine geldsorgen haben zu müssen und sich alles leisten zu können. Es macht Spaß.

Aber bei neuen Menschen im Leben kommen dann die Fragen. Mag er / sie mich wirklich oder geht es um mein Geld? Ich denke, das macht irgendwie einsam. Und man fängt an, zu misstrauen. Und man wird vermutlich auch hin und wieder feststellen, dass es wirklich nur um Geld ging.

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