Ist es Sünde im islam Musik zu hören?

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10 Antworten

Seit den Anfängen des Islam im siebten Jahrhundert streiten sich Rechtsgelehrte und Theologen, ob und wie sich Musik und Religion vereinbaren lassen. Kritiker behaupten: Musik stehe im Widerspruch zu islamischen Prinzipien von Bescheidenheit und Sittsamkeit. Sie verlocke zu Trinkgelagen, verbotenen sexuellen Beziehungen und Prostitution. Außerdem halte sie die Gläubigen von ihren religiösen Pflichten ab. Auch ist umstritten, ob laut vorgetragene Koranrezitationen erlaubt seien. Ihre Schönheit könnte den Zuhörer davon abhalten, über den Inhalt der Worte Allahs nachzudenken.

http://www.dw.com/de/islam-und-musik-unvereinbar/a-517067

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Kommentar von earnest
06.02.2017, 09:36

Da ist kein Streit nötig: Im Koran steht kein generelles Musikverbot.

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Die islamischen Kapazitäten hier bei GF meinen, es sei verboten. Es würde von den Gedanken an Allah ablenken.

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Kommentar von hummel3
05.02.2017, 14:07

.... und zur Unzucht verleiten.

Übrigens, du hast beim Begriff "Kapazitäten" die "Gänsefüßchen" vergessen. - Sind ja meist nur Scheinkapazitäten. :-)

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Es ist bestimmt keine Sünde Musik zu hören, da es ja selbst von Muslimen aus Lieder etc. gibt (bin selber kein Muslim, und kenn' mich da nicht so gut aus :D) aber ich kann mir vorstellen das manche "neuzeitigen" Lieder im Islam einfach verpönt sind, aber nicht strickt verboten sind. Z.b. Gangster-Rap usw.

Es kann ja nicht verboten sein, da es sowas zur Zeit der Entstehung des Islams noch gar nicht gab :D.

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Kommentar von Nunuhueper
06.02.2017, 10:54

Und doch gab es damals schon Musikinstrumente, nur kein Rap.

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Es gibt keine Sünde die dem Menschen dient. Musik dient dem Menschen. 

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Nein, es ist keine Sünde. Weder Gesang noch Instrumentalmusik sind Sünde. Es gibt im Quran kein solches Verbot.

Sünde könnte sein, wenn die Texte, die gesungen werden sündigen Inhalts sind.

In schā'a llāh

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Kommentar von Nunuhueper
06.02.2017, 10:51

Der "sündige " Inhalt von Bach-Kantaten ist damit auch gemeint.

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Nein.

Im Koran steht kein generelles Musikverbot.

Musik - auch arabische Musik - ist ein wunderbarer Teil menschlicher Kultur (natürlich nicht JEDE Musik).

Gruß, earnest


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Also ich kenn mich da jz nicht so aus aber ich habe Mal gehört das einige Instrumente Saxophon usw. Haram sind. Manche Texte beinhalten auch einige Dinge die im Islam unerwünscht sind. Aber im großen und ganzen ist Musik, solang sie sich in Grenzen hält und man ach beten und die Religion nachgeht , nicht haram , würde ich jetzt mal sagen.

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Nur Naschids oder Nasheeds sind erlaubt bei den Fundamentalisten

aus Wiki:



Naschids werden gesanglich meist a-cappella von Männern vorgetragen, sie zeichnen sich durch islamisch-religiöse Inhalte wie beispielsweise die Lobpreisung von Allah, des Propheten, des Daseins als Muslim oder des Ramadan aus.

In der salafistischen Islamistenszene sind sogenannte „Kampf-Naschids“als Propaganda- und Kampflieder für den gewaltsamen Dschihad gegen die sogenannten Ungläubigen verbreitet. 

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) setzte im März 2012 erstmals drei im Internet weit verbreitete Dschihad-Lieder auf den Index (Liste der jugendgefährdenden Medien). Es handelt sich um islamistische Kampflieder von Denis Cuspert, der früher als Rapper unter dem Namen Deso Dogg auftrat.



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Eine interessante Frage, aber ich glaube nicht dass es eine Sünde ist. Ich bin zwar kein Muslim, aber laut Wikipedia zählt der Dhikr, ein islamisches Gebet, zu den Sprechgesängen. LG :D

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