Ist ein Shiba Inu wirklich nichts für Anfänger?

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14 Antworten

Kommt eben drauf an was du suchst und von deinem Hund erwartest.

Shibas sind sehr intelligent aber nicht besonders "führig". D.h. der versteht schon was du von ihm willst, macht es aber nur wenn es ihm in den Kram passt und macht gleich was er will wenn er merkt dass du keinen guten, klaren Plan hast. Anders als Hütehunde sind die Nordischen/Spitze eben nicht dazu gezüchtet eng mit Menschen zusammenzuarbeiten, sich unterzuordnen und anzupassen sondern sehr selbständig. Sein Plan ist ihm gut genug wenn du keinen besseren hast.
Manche Leute suchen einen Hund grade mit eigenem Kopf und können damit umgehen, für die passt ein Shiba.

Gepaart mit hohem Jagdtrieb macht das einen Shiba aber zu einem Hund den man unter umständen nie zuverlässig ableinen kann. Wenn es für dich ok ist den Hund ggf. immer an der Leine zu halten, prima. Lebst du in wildreichem Gebiet oder träumst du auch nur von einem Hund den du oft laufen lassen kannst und der freudig immer gehorcht bist du mit der Rasse eher schlecht beraten.

Man muss sich einfach klar sein wofür die jeweiligen Rasse mal gezüchtet wurde und was die an Anlagen mitbringt.

Es ist ein Irrglaube dass jeder Hund mit genug Erziehung nachher das gleiche Verhalten zeigen wird oder kann wie Hunde anderer Rassen die andere Anlagen haben. Erziehung macht viel aus aber es ist unfair von Hunden zu erwarten  alle angeborenen Rasseeigenschaften zu verlieren weil sie lästig sind und "aberzogen" werden sollen.

Anfänger sehen oft nicht wenn sich ein unerwünschtes Verhalten im Ansatz entwickelt oder können nicht schnell genug reagieren. Bei sehr anspruchsvollen Rassen gerät ein Problem dann noch schneller aus dem Ruder. Was nicht heißt dass nicht auch bei erfahrenen Haltern oft was schief läuft.

Einen Shiba kann ich mir bei Anfängern vorstellen wenn die rassteypischen Eigenheiten das sind was du wirklich haben willst. Wenn du meinst das durch Erziehung ändern zu können lass die Finger von der Rasse und nimm einen Hund aus den Gesellschaftshunderassen.

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brandon 08.03.2016, 20:40

Das war doch mal eine gute Erklärung. D.H.

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Nein eindeutig nicht!

Shiba's sind nicht nur schwer zu erziehen sondern in vielen Punkten auch einfach absolut garnicht.

Du solltest dir die Frage stellen bist du mit einem Hund glücklich der in vielen Situationen nicht hört? Hast du die Geduld dazu den Hund 5 vielleicht auch 10 mal zu rufen ohne sauer zu werden? Und je nach dem musst du den Hund dann vielleicht einfangen in dem du ihn austrickst und schlauer bist. 

Für einen shiba ist ein rufen kein Befehl zu kommen sondern eine Einladung der er bei Bedarf nach kommt. 

Auch stellt ein shiba dich gerne in Frage. Er ist sehr eigenständig und hält sich körperlich manchmal für den größten. Wenn es manchmal nach meiner hündin geht würde sie selbst die größten Hunde klein falten. 

Auch hat ein Shiba extrem starken Jagttrieb und sind Ausbrecherkönige. 

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LukaUndShiba 08.03.2016, 19:39

Es sei übrigens auch gesagt das ich mir 6 Jahre lang überlegt habe ob diese eigenständigen, intelligenten Hunde wirklich was für mich sind. 

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LukaUndShiba 08.03.2016, 21:06
@brandon

Das ich nicht dringen einen Hund brauche der mir jeden Wunsch schon fast von den Lippen abliest (im Bezug auf DSH und langhaar Collies). Ich wollte einen intelligenten Hund, der nicht einem blind folgt sondern der auch selber drüber nachdenkt ob das was grade verlangt wird sinnvoll ist und der jeden Tag aufs neue zu einer 'kleinen ' Herausforderung wird. 

Das waren aber die Punkte wegen denen ich nicht schon mit 14 gesagt habe "Ohhh ich möchte unbedingt so einen Hund". Es ist immer einfach zu sagen man kommt mit diesen Eigenarten klar und man kann damit Leben aber es ist eine andere Sache dann plötzlich diese Sachen vor sich zu haben. 

Was hinterher das ja gegeben hat war nun mal einfach das ich mir einfach nach so langem nachdenken (und auch vielen Gesprächen mit Besitzern und Züchtern) immer sicherer wurde das das der Hund ist den ich will! 

Und ich bereue es nicht, kein Stück. Selbst nicht in den Momenten wo ich meine Hündin von der hundewiese runter tragen muss weil ihr 3 stunden eindeutig zu wenig ist und sie schreit als würde ich ihr grade sonst was tun und jeder in der Nähe einen anstarrt xD

Sorry ich glaube das ist mehr als du als Antwort erhofft hattest .... aber wenn ich einmal im reden / schreiben drin bin .... dann wird es immer mehr. 

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brandon 08.03.2016, 21:29
@LukaUndShiba
Das waren aber die Punkte wegen denen ich nicht schon mit 14 gesagt habe "Ohhh ich möchte unbedingt so einen Hund". 

Wenn das eine Anspielung darauf sein soll das ich meinen ersten Hund mit 14 Jahren bekommen habe muß ich Dich fragen ob Du daran irgendetwas auszusetzen hast oder bist Du auch der Meinung das man mit 14 Jahren unfähig ist einen Hund zu halten und zu erziehen? 

Vielleicht war das ja bei Dir der Fall aber man sollte nicht ständig von sich auf andere schließen.

Ich würde z.B. nie behaupten das es einem Kind nicht möglich ist ein Musikinstrument richtig gut zu spielen nur weil ich das nicht konnte.

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LukaUndShiba 08.03.2016, 22:46
@brandon

Das war eher da drauf bezogen das ich mit 14 diese Rasse zum ersten mal live kennen und lieben gelernt habe. Ich glaube da interpretierst du grade zu viel in meine antwort. 

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Der Shiba ist eine sehr eigenständige Rasse, die sich nur schwer erziehen lässt. Ich würde sie tatsächlich keinem Anfänger empfehlen, auch wenn genügend Zeit vorhanden ist. Da gibt es bessere Anfängerhunde.

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Das Ding beim Shiba ist, das er eigenständig, dickköpfig und nur bedingt erziehbar ist - dazu hat er einen ausgeprägten eigenen Willen.

Man muss ihn konsequent, aber liebevoll, erziehen. Es ist nicht so, das er nicht schnell lernt, im Gegenteil, aber »er« entscheidet, ob und wann er das Gelernte umsetzt.
Bestechen lässt er sich auch nur dann, wenn »ihm« gerade danach ist. Das ist auch manchmal so 'ne Sache mit Übungen: Du musst wenn alle Übungen interessant gestalten, so interessant, das der Shiba mitmacht. Und wenn er dann schön mitmacht, heißt es loben, loben, loben + Belohnung.

Auch muss man einfach damit rechnen, das man seinen Shiba eventuell nie ableinen kann. Durch seinen starken Jagdtrieb und seine große Eigenständigkeit macht es den Freilauf nur bedingt möglich - manchmal sogar unmöglich.

Ich habe zwei Shiba-Mischlinge Zuhause. Ich kann dir nur berichten wie meine reagieren, wenn mal irgendwo eine Maus, ein Eichhörnchen, ein Hase etc. unseren Weg kreuzt: Das ist nicht mal eben "Oh, interessant, ich zieh mal ein bisschen um hinterher zu kommen", das ist mehr "Was war das?!" -
Satz. Sprung. Hinterher.

Und genau das sind die Punkte, das viele schlicht sagen, das ein Shiba Inu nur an eine erfahrene Hand sollte. Die wenigsten Hundeanfänger können den ersten Hund tatsächlich komplett konsequent erziehen. Also kein "nur einmal ein Auge zu drücken, weil Schnuffi gerade so süß schaut". - Das bleibt, abgesehen davon, in den seltensten Fällen nur »eine« Ausnahme.

Unmöglich ist die Erziehung natürlich nicht, trotzdem wird, egal wie oft und viel geübt/trainiert, immer ein "taubes Ohr" da bleiben.

Aber man kann sich im Vornherein nicht 100%ig belesen - so vieles lernt man einfach nur mit Erfahrung. Du wirst, egal welche Rasse/welcher Mischling es werden würde, vieles falsch machen. Das ist aber total normal. Man sollte dann nur nicht heulend das Handtuch in die Ecke werfen und aufgeben - sondern aus den Fehlern lernen und diese (möglichst) nicht nochmal machen.

Wie du siehst, ist ein Shiba nicht gerade mega-easy. Gerade bei Welpen kann man gerne mal schnell was unbeabsichtigt falsch machen (da die ja wirklich zucker-süß sind und bei vielen dann die Konsequenz zu kurz kommt) und dann hat man den Salat.
- Aber ich möchte dir keinesfalls einen Shiba "madig" reden oder so, denn nichtsdestotrotz ist es eine wunderbare Rasse. 
Nur, mMn, ist das nicht "der beste Hund" für Hundeanfänger.

Letztlich können wir dir aber viel erzählen, du musst dann entscheiden, ob du der Herausforderung gewachsen bist (oder dich dazu bereit fühlst).
Schau, wenn, für den Anfang in Tierheimen nach Shiba Inus (/Mischlingen). Oder du fängst halt erstmal mit einer anderen Rasse an.

Wenn du aber bezüglich Shiba Inu oder Tierheim oder so noch Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

LG

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brandon 08.03.2016, 20:47

Auch eine sehr gute Antwort. D H.

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andere besitzer und kenner dieser rasse haben hier schon viel richtiges geschrieben. deshalb kann ich mich kurz fassen.

der eigensinn eines shiba inus ist oft vergleichbar mit dem eines 3 jaehrigen trotzigens kindes... wie oft ist meine huendin aus mir unbegreiflichen gruenden einfach stehen geblieben, bohrte ihre 4 fuesse in den boden und war weder mit netten worten noch leckerlis dazu zu bewegen weiterzugehen. da ist dann dieser kleine 35cm grosse und 8kg schwerer hund auf einmal schwer wie ein ochse...

noch keiner meiner hunde vorher, hat so abenteuerliche weg gefunden hindernisse zu ueberwinden, gartentueren mit reigel zu oeffnet, 1,50 hohe zaeune zuueberwinden oder leinen durchzubeissen etc... da bracuht es hour und tricks den asubrecher wieder einzufangen...

ich konnte lange zeit meine shiba inu huendin nur am trand frei laufen lassen, nach 6 stunden toben am meer -ging sie dann gerne von selbst ins auto zuruek..

einmal fuhren wir ans meer -es war November uns sehr kalt!...und wollten nach 2 stunden standspaziergang wieder zureuckfahren.. nur dieser hund nicht..wir konnten uns immer auf armlange dem hund naehren, dann sprang sie flux davon...

fuer einen shiba inu braucht man nicht nur zeit und geduld, sondern humor und erfindugnsgeist...

ich habe diese rasse gezuechtet.. da ich immer sehr vile bewerber fuer einen wurf hatte konnte ich mir die besitzer gut auswaehlen...ich habe einige bewerber nach hasue geschickt ohne hund. mit den anderen habe ich immer noch kontakt.

nur in einem fall habe ich den hund an "anfaenger" gegeben.. aber sie hatte sich sehr,sehr gut ueber die rasse informiert und ihre eltern hatten auch nordische hunde.

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Virgilia 08.03.2016, 22:30

Ich glaube langsam meine Chi-Hündin war gar kein Chihuahua, sondern ein zu klein geratener Katzen-Shiba (oder Akita)Mix :D

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brandon 08.03.2016, 22:30

Es gibt immer mehr gute Antworten. D.H.

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Wenn du bereit bist viel Zeit zu investieren und diszipliniert bist, dann könntest du einen shiba halten.
Bin selbst Besitzerin eines chow chows und er ist mein erster Hund. Habe mit ihm keine hundeschule besucht, da wir keine guten haben und wirklich mit selbst alles beigebracht durch das Internet, Lektüre und auch ausprobieren. Habe aber auch viel mit anderen Hundehaltern geredet, die selbst nen Asiaten haben. Die anderen verstehen einen meistens nicht... Aus meinem unsicheren, abhauenden, fremde anknurrenden Hund ist inzwischen ein ziemlich zuverlässiger Begleiter geworden (ist nun 3 Jahre alt). Einziges Manko: er ist sehr interessiert an seiner Umgebung und hat oft keine Lust sofort zu kommen und fährt den dickköpf raus, aber es wird immer besser (machen agility und seitdem ist er aufmerksamer) und inzwischen kann man solche Tage als Ausrutscher werten. Es wird wahrscheinlich auch nie zu 100% weggehen. Gerade als ersten Hund können viele Tiefpunkte kommen und Tage, wenn nicht sogar Wochen, wo Verzweiflung aufkommt (gerade in der pupertät), aber für mich hat es sich gelohnt. Ob du da Lust drauf hast ist dir selbst überlassen, nur musst du da wirklich ehrlich mit dir sein zum Wohle des Hundes.
Und diese Asiaten denken sich immer was Neues aus :D neuerdings jagt meiner?! Hat er vorher noch nie gemacht. Dafür lässt er sich nun zuverlässig von anderen Hunden wieder abrufen. Das können einige von ihren Asiaten auch bestätigen mit dem immer neue "Probleme" entwickeln.
Wird nie langweilig

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Vor 8 Jahren wollte ich auch einen Hund, als Anfänger. Und ausgerechnet einen Flatcoated wollte ich haben. 4 Züchter, die ich anrief, sagten direkt ab, als sie Ersthund hörten. Beim 5 durfte ich zum Kaffee kommen, der hörte sich meinen Plan an und verkaufte mir einen. Ich liebte diese Rasse und kniete mich mit aller Liebe hinein und machte ständig irgendwelche Kurse beim DRC mit und im Hundeverein. Mittlerweile habe ich den dritten. Ich liebe sie wie verrückt und sie mich auch. Und das spürt ein Hund. Wenn man von ganzen Herzen eine Rasse möchte, dann klappt es auch. Bei manchen Rassen ( zB Herdenschutzhunde, Weimaraner, Huskys usw) würde ich das auch nicht sagen, denn da geht der Schuss wirklich nach hinten los, wenn man nicht ewig Erfahrung hat. Aber einen Shiba schaffst du, wenn du dir vorher wirklich alle Mühen bewusst machst. Und nur hier kaufen www. VDH . De. Gib Vermehrern und Händlern keine Chance!

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Sorry, über Shibas im Speziellen weiß ich nix... aber

Bevor ich meinen ersten Hund bekam, war ich der Meinung auf alles vorbereitet zu sein, alle Bücher und alle Meinungen über Hunde gelesen zu haben und für jedes Problem mindestens 3 Lösungen parat zu haben.

Ich hatte auch die ganz typischen Erwartungen an meinen ersten Hund: Ich wollte, dass er mein bester Kumpel wird, sich freut, egal was wir unternehmen und wir uns immer aufeinander verlassen können. 

Was mir zufiel: Ein Herdenschutzhund. Alle meine Erwartungen wurden enttäuscht und es traten Probleme auf, die ich mir vorher nichtmal vorstellen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass es mit einem Shiba Inu ähnlich ist. Dazu ist er auch noch ein Jagdhund.

Meinen Hund kann ich mir inzwischen nicht mehr wegdenken, aber es gab definitiv mehr als ein paar Startschwierigkeiten. Er ist eine ganz besondere Persönlichkeit, aber wenn ich mich nochmal für einen "ersten Hund" entscheiden müsste, dann einen "normalen", einen typischen Hund halt, der dir jeden Wunsch von den Lippen abliest und alles für dich (oder was zu futtern) tun würde.

Am Ende liegt es nur an dir, deiner Geduld, deiner Ausdauer und auch daran, wie weit du bereit bist, DICH an den Hund anzupassen und Kompromisse einzugehen.

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Die Rasseeigenschaften und damit verbundenen Probleme haben dir ja schon andere erläutert.

Die Frage, die du dir stellen solltest, ist aber doch: Warum willst du ausgerechnet einen Shiba Inu? Weil du die Rasseeigenschaften so toll findest oder weil er dir optisch gefällt?

Meist ist ja letzteres gerade bei Anfängern der Auslöser. Genau deshalb hocken so viele unterforderte Hüte- und Jagdhunde in deutschen Wohnzimmern, zerlegen aus Langeweile die Hütte, hören nicht oder entwickeln psychische Probleme. Der Hund gefällt, aber ob man in der Lage ist, den Eigenheiten der Rasse gerecht zu werden, wird gar nicht erst überlegt.

Im Fall des Shiba Inu würde ich dir vorschlagen, erstmal zu überlegen, was du anzubieten hast und was du - losgelöst von der Optik - von einem Hund erwartest. Darauf basierend kannst du dir dann eine Rasse suchen, die wirklich zu dir passt.

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LukaUndShiba 08.03.2016, 20:10

Ach ja die Optik ... ich hab ja das Gefühl der Shiba entwickelt sich zum Modehund, besonders die roten weil sie halt häufig Aussehen wie ein fuchs ... und dann die ganzen Hobby züchter die ihre Welpen auch noch verschachern mit der Aussage "Einfach zu erziehen und perfekte anfängerhund"....

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brandon 08.03.2016, 20:32
@LukaUndShiba

@ LukaUndShiba

Die Frage, die du dir stellen solltest, ist aber doch: Warum willst du ausgerechnet einen Shiba Inu? Weil du die Rasseeigenschaften so toll findest oder weil er dir optisch gefällt?

Hast Du Dir diese Frage von Jerne auch gestellt?

Weswegen wolltest Du so einen “schwierigen“ Hund und was macht Dich zu einem geeigneten Halter? 

Das wollte ich Dich schon immer mal fragen weil Du jedem von so einem Hund abrätst.

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inicio 08.03.2016, 22:04
@brandon

hi,hi.. man will doch nicht einen "schwierigen" hund..aber man braucht vielleicht nicht einen "good will" hund, wie zum beispiel einen Labrador...

wenn man sich vorher bewusst ist, wieviel eigensinn diese raasse aht, nur dann kann man mit diesem hund gluecklich werden.. 

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Wieso wollt ihr denn überhaupt einen Shiba Inu? Wie Lebst du so WIE VIEL Zeit hättest du denn genau? Wie lange wärst du bereit Gassi zu "gehen"

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inicio 09.03.2016, 13:59

das sind doch keine fragen bzgl eines shiba inus..das trifft auf alle hunde zu

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monjamoni 09.03.2016, 18:37

Ja aber dann kann man sagen ob überhaupt ein hund in Frage kommt und das mit dem viel Zeit war mir etwas zu ungenau. Außerdem brauch ein Shiba Inu viel Auslauf..

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Mich würde jetzt wirklich mal von allen die einen solchen Hund haben interessieren was Euch im Gegensatz zu allen anderen zu einem geeigneten Halter dieser Hunde macht. Darüber finde ich nämlich gar nichts.

Auch wenn ich kein Interesse an diesen Hunden habe wäre das doch wichtig für alle bei denen das Interesse vorhanden ist.

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inicio 08.03.2016, 21:59

man sollte sich sehr gruendlich ueber diese rasse und ihre eigenheiten informiert haben...

vor allem sollte man diese hunde nicht wegen ihrer netten optik kaufen.

wer sich eine hund holt um ihn zu trainieren oder tricks bei zu bringen, ist bei dieser rasse fehl am platze. es ist nicht so, dass diese hund keinen grundgehorsam lernen koennen, aber nie so 100% wie andere rassen...

wenn man damit umgehen kann, dass shiba inus oder akita inus manchmal eher wie eine katze reagiert, dann ist schon ein grosser schritt als geeignet fuer die rasse getan...

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brandon 08.03.2016, 22:14

Das finde ich ja jetzt sehr interessant das sogar diese Frage negativ bewertet wird. Darf man eine solche Frage nicht stellen?

Ich wünschte Ihr hättet wenigstens den Mut dazu zu Eurer Bewertung zu stehen.

Andererseits erkennt man daran ganz gut was diese negative Bewertung wert ist.

Jeder anständige Shiba Inu Besitzer sollte doch darauf eine Antwort haben. 

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inicio 08.03.2016, 22:20
@brandon

das anonyme runterbewerten sollte man nicht ueberbewerten, liebe Brandon.. mich juckt es nicht und du solltest dich auch nicht darueber aergern! 

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Virgilia 08.03.2016, 23:46

Ich bin kein großer Fan von " Will to please" Hunden, sondern habe lieber Hunde, die jedes Kommando hinterfragen und lieber ihren Dickschädel durchsetzen wollen als stumpf Befehle zu befolgen. Keine Ahnung warum ^^ (Auch wenn es sehr angenehm ist mit einer Hündin wie meiner unterwegs zu sein, die sich hinsetzt, wenn man es ihr sagt und nicht erst überlegt, ob sie da gerade Lust zu hat ^^). 

Daher haben solche "sturen/schweren" Rassen/Mixe bei mir von vornherein ein Stein im Brett. Als wir dann auf unserer Suche auf einen 8 Monate alten Shiba Inu Rüden gestoßen sind, war die Versuchung natürlich groß. Abgesehen davon, das er uns zu jung war, hätten wir ihn gar nicht artgerecht auslasten können (unsere Hündin hat so gut wie gar keinen Jagdtrieb). Und genau aus den Gründen, aus denen ich mich in diese Rasse verliebt habe, habe ich mich auch gegen sie entschieden.

Ich bin eine Zeit lang mit einer superlieben Shiba-Mix-Hündin aus dem Tierheim Gassi gegangen (die Vorbesitzer waren hoffnungslos überfordert). Sobald man kurz unaufmerksam war oder sie etwas interessantes entdeckt hat, war sie so gut wie weg (hat versucht sich aus dem Geschirr zu winden oder die Leine durchzubeissen oder ist einfach schlagartig losgerannt). Sie irgendwo "abzulegen" (z.B. vor Straßen oder wenn man Leute vorbeilassen wollte) war Glückssache. Nicht, weil sie die Kommandos nicht konnte, sondern weil sie keine Lust hatte (Leckerlis haben nichts gebracht). Und sobald sie etwas jagen wollte oder etwas ihr Interesse geweckt hat, wurde sie sowieso schlagartig "taub". Auch im Freilaufgelände durfte man sie nicht aus den Augen lassen, denn wenn es ihr zu langweilig war, hat sie versucht über den Zaun zu türmen. Ansonsten war ans Ableiten nicht zu denken.Gleichzeitig war sie aber auch unglaublich sensibel und hat auf Gereiztheit mit "Bockigkeit" reagiert. Die restliche Zeit wollte sie am liebsten nur kuscheln.Für mich war sie einfach ein toller Hund, mit der wirklich jeder Spaziergang ein Erlebnis war <3 

Gerade als Anfänger (oder wenn man nie einen wirklich sturen Hund hatte) ist man genervt/frustriert, wenn der "eigentlich" abrufbare Hund auch nach dem 10. Rufen bei einem ist oder der Hund sich weigert ein erlerntes Kommando auszuführen, weil er keine Lust hat. Oder man möchte sich einfach während des Spaziergangs mit einer Freundin unterhalten, ohne pausenlos auf den Hund zu achten, weil er sonst nur Blödsinn baut. Wenn man sich nicht zu 100% auf solche Hunde einlässt (oder kann) sollte man sich lieber nach einem anderen Hund umsehen. Man muss einfach ein Mensch für "solche" Hunde sein ^^

Irgendwann wird so ein Hund bei mir einziehen, bis dahin reicht mir meine eigensinnige und sture Terrier-Hündin (auch wenn ich sie leider nur noch wenige Wochen im Jahr sehen kann) und freue mich auf meine Dackel-Mix-Hündin, die mir bisher als "liebevoller Sturkopf" beschrieben wurde.

Das beantwortet zwar nicht direkt deine Frage, aber ich hoffe es ist jetzt etwas verständlicher, warum solche Hunde nur sehr bedingt für Anfänger geeignet sind und man sich Sie Anschaffung lieber dreimal mehr überlegen sollte :)

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Ich kann Dir die Frage zwar nicht direkt beantworten aber wenn ich daran denke wie oft ich hier schon gelesen habe das ein Deutscher. Schäferhund kein Anfängerhund ist obwohl es für mich keinen besseren Anfängerhund geben konnte, glaube ich nicht mehr alles was man so über “Anfängerhunde“ sagt.

Nachdem was ich hier schon so über diese Rasse hier gelesen habe scheint es eh nur zwei Personen zu geben zu denen dieser Hund passt. 😊😉

Aber wie gesagt ich selbst habe keine Erfahrung mit diesen Hunden und möchte daher nichts falsches sagen.

Gibt es nicht auch Bücher über diese Hunderasse?

Vielleicht ist es ganz nützlich so ein Buch zu lesen.

LG

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Jerne79 08.03.2016, 20:01

Es gibt einen ausschlaggebenden Unterschied zwischen DS und SI: Der DS ist erziehwillig. Deshalb ist er so ein großartiger Arbeitshund.

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brandon 08.03.2016, 20:16
@Jerne79

Gut das Du mir das gesagt hast da wäre ich nach 10 Jahren aktives Mitglied im SV nie drauf gekommen. 

Dankeschön 😊😉

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Jerne79 08.03.2016, 20:50
@brandon

Ich sage das nicht in erster Linie dir, sondern dem Fragesteller. Du ziehst Parallelen zwischen zwei Hunderassen, die kaum unterschiedlicher in ihrer Erziehbarkeit sein könnten, und genau darum geht es hier in erster Linie. Dann darfst du dich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn du korrigiert oder zumindest ergänzt wirst.

Warum Anfängern vom DS abgeraten wird, erschließt sich mir auch nicht wirklich, aber beim Shiba gibt es wirklich gute Gründe.

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brandon 08.03.2016, 20:58
@Jerne79

Was mache ich?

Ich glaube Du hast was falsch gelesen ich ziehe absolut keine Parallelen zwischen zwei Hunderassen. Ich weiß gar nicht wie Du auf diese Idee kommst so etwas zu behaupten.

Wie könnte ich Parallelen ziehen wenn ich keine Ahnung von diesen Hunden habe? 

Du scheinst Verständnisprobleme zu haben wenn Du mir so etwas unterstellst. Lies noch mal richtig was ich geschrieben habe und interpretiere nichts rein was ich nie gesagt habe.

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Jerne79 09.03.2016, 00:50
@brandon

Dann lies dir doch bitte deinen eigenen Text nochmal durch:

Ich kann Dir die Frage zwar nicht direkt beantworten aber wenn ich daran denke wie oft ich hier schon gelesen habe das ein Deutscher.
Schäferhund kein Anfängerhund ist obwohl es für mich keinen besseren Anfängerhund geben konnte, glaube ich nicht mehr alles was man so über “Anfängerhunde“ sagt.

Du sagst, du kannst die Frage nicht beantworten, ziehst dann aber das Beispiel des DS heran, um zu zeigen, daß ein Hund, der als "kein Anfängerhund" gilt trotzdem ein toller Anfängerhund sein kann.

Was soll da jetzt jemand reinlesen, der über einen Hund nachdenkt, der kein Anfängerhund ist?

--> Au super, da ist jemand, der sich einen "kein Anfängerhund" geholt hat und alles ist gut geworden.

Daß ein DS ganz anders tickt als ein Shiba und deshalb deutlich eher für Anfänger geeignet ist, läßt nichts an diesem Text vermuten, also habe ich es ergänzt.

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brandon 08.03.2016, 20:19

Ach ja, zu gern würde ich wissen warum meine Antwort negativ bewertet wurde aber das ist ja nix neues......

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brandon 08.03.2016, 20:50

Noch eine negative Bewertung?

Jetzt mal raus mit der Sprache was habe ich den geschrieben was Euch nicht gefällt?

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Ich würde nal sagen... laut einigen Experten ist JEDER Hund ein schweres Stück arbeit... also ist es egal welche Rasse oder nicht. Nach denen dürfte niemand einen Hund haben.... viel Geduld und auch Willenskraft spielen eher eine Rolle

Viel glück du schaffst das schon😄

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brandon 08.03.2016, 21:12
viel Geduld und auch Willenskraft spielen eher eine Rolle

Ich glaube da gibt es auch noch irgendetwas geheimnisvolles von dem wir keine Ahnung haben. 😊

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inicio 08.03.2016, 22:23

nein geduld und willenkraft ist eben nicht entscheidend! diesem hund kannst so wie einigen anderen wenigen hunden nicht deinen willen aufzwingen oder antranieren!

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penguin999 08.03.2016, 23:45
@inicio

mit willenskraft meine ich auch... ich habe den willen, diesen hund zu erziehen und mit ihm spaß zu haben😌

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Hi, ich kenne mich mit Shiba Inus direkt nicht so gut aus, aber ich bin mir sicher wenn du und deine Freunde die Zeit und Geduld habt schaffst du das :)

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inicio 08.03.2016, 22:26

das ist eben ein fehlschluss! mit zeit und geduld ist es nicht getan. man braucht kenntnisse , und eine toleranz fuer diese eigenstaenidigkeit...

manchmal muss man sich zum "affen machen", wenn sich dieser kleine hund eigensinnig in eine andere richtung bewegen will als du... 

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Minecrafter1309 09.03.2016, 06:32
@inicio

Das ist halt deine Meinung, ich denke das es auf jeden Fall schaffbar ist! 

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LukaUndShiba 09.03.2016, 08:14
@Minecrafter1309

Ich denke mal das ist nicht nur eine Meinung von Inicio. Immerhin hat sie Shibas gezüchtet und weiß besser über die Rasse bescheid als so manch anderer. 

Shibas sind sehr spezielle Hunde und das macht den unterschied. 

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inicio 09.03.2016, 09:26
@Minecrafter1309

das ist nicht meine meinung -sondern meine erfahrung! das ist etwas voellig anderes -und du sagst daoch selbst, du kennst di rass e kaum -dann kannst du da auch nicht schreiben, du schaffst das!

denn das sind genaus so faille, wo ein shiba im tierehim landet oder zurueck zum zuechter geht -wegen grenzenloser blauaeugigkeit seiner menschen!

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