Ist ein Dorf ohne Kirche ungewöhnlich?

6 Antworten

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Mein Heimatdorf hat definitiv mehr als 500 Einwohner und keine Kirche. Wir waren diesbezüglich schon immer an die nächstgelegene Stadt angegliedert, auch bevor wir dort politisch eingemeindet waren. Es gab noch nie eine Kirche im Ort. Wobei es "früher" auch noch weniger Einwohner gab.

Es gibt eine kleine Kapelle, aber ausser im Mai zur Marienanbetung läuft da nix.

So kleine Kapellen sind dagegen öfters in Dörfern zu finden.

Laut Duden ist eine Kapelle aber auch ein Gotteshaus bzw. eine Kirche, auch wenn sie selten benutzt wird.

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@Verelat777

Möglich. Aber in einer Kapelle finden normalerweise keine regelmäßigen Gottesdienste statt.

Wobei meine Antwort vermutlich eh nicht ganz korrekt ist. Mein Heimatdorf ist erst in den letzten rund 20 Jahren auf über 500 Einwohner angewachsen. Da war schon klar, im Ort wird es keine regelmäßigen Gottesdienste geben.

Von daher, ich nehme an dass das Vorhandensein einer Kirche auch damit zu tun hat, wie das Dorf sich entwickelt, also über welchen Zeitraum.

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Ja, die Kirche war in Dörfern früher ein Orientierungspunkt wenn man sich verlaufen hat oder aus einem anderen Dorf kommt.

Welche Ortschaften haben keine Kirche? Könntest Du bitte ein Beispiel liefern?

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Also mir fällt keines ein. Es gibt Orte, da wurde die Kirche umgewidmet, d.h. es ist jetzt Bibliothek oder Wohnung. Namen weiß ich anerkennen mehr .

Besitzen auch kleinere Ortschaften weniger 1.000 Einwohnern gewöhnlich eine Kirche?

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@Johnny1701

Findest Du irgendwelche Beispiele von größeren Ortschaften, die über keine Kirche verfügen?

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Ungewöhnlich. Eigentlich soll man ja die Kirche im Dorf lassen

Fällt Dir ein Beispiel ein? In welchem Bereich bewegen sich die Einwohnerzahlen von Ortschaften ohne Kirchen?

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Nein, ist nicht ungewöhnlich.

Welche Beispiele gibt es hierfür? Weitere Erklärungen/Informationen wären hilfreich.

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