ist buddhismus ein ahnenkult?

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5 Antworten

An sich nicht. In einigen Ländern, insbesondere in Südostasien, hat der Buddhismus allerdings volkstümliche Glaubensvorstellungen in sich aufgenommen, darunter auch Ahnenkult. 

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Die Lehre Buddhas selbst enthält keinen Ahnenkult.

Allerdings haben sich in Asien verschiedene Traditionen entwickelt, die auch lokale Bräuche und Volksfrömmigkeit berücksichtigen.

So erzielen die buddhistischen Priester in Japan, die einen Gemeindetempel leiten, ihre Gewinne vor allem mit Begräbnisriten. Bereits die Verleihung eines posthumen, buddhistischen Namens kostet ordentlich Geld.

Der Buddhismus in Japan verdient also nicht schlecht an der Verehrung der Ahnen, die dort eigentlich aus dem Shinto stammt.

Es gibt hier also eine Diskrepanz zwischen überlieferter Lehre und später ausformulierten Texten sowie Volksglauben.

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Ist er nicht, diesen findest du hingegen beim Konfuzianismus, dem Shintoismus sowie div. Naturreligionen.

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Welchen Buddhismus meinst du?

Es gibt ungefähr so viele verschiedene, wie es "Christentümer" gibt.

In einigen davon spielt "Ahnenkult" eine große Rolle. Aber das ist nicht TYPISCH "buddhistisch".

Liebe Grüße,

Tanja

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Ist er ursprünglich absolut nicht, doch haben sich seltsame Abspaltungen gebildet, die sich Buddhismus nennen und auch Ahnenkult betreiben.

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