iq 160, noch bestimmbar?

9 Antworten

Die Vergleichsgruppe ist zu klein, daher kann man faktisch nur spekulieren.

Die Obergrenze bei Intelligenztests liegt bei 163, danach versucht man es gar nicht mehr.
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„die Tochter(14) meiner Nachbarin solll angeblich einen iq von 160 haben.
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Das mag sein, jedoch sagt der Zahlenwert nur wenig aus. Es spielt mehr die Rolle wie Ihre Intelligenzstruktur aussieht. Wo sind ihre Stärken und wo ihre Schwächen? Meine Schwächen liegen in Arithmetik und meine Stärken in Logik, Sprache usw.
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„Sie verhält sich auch nicht anders als andere Jugendliche, also meine Tochter ist auch Hochbegabt und das war schon eine überraschung für uns...“
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Ich finde es wirklich eine Schande als Elternteil nichts über die Intelligenzstruktur seiner Kinder zu wissen! Ein hoher Iq macht niemanden Hochbegabt, sondern hochintelligent! Damit sich eine Hochbegabung herauskristallisiert braucht es Talent und Fleiss. Wenn deine Tochter noch kein Diplom, früheren Abschluss hat ist Sie nicht Hochbegabt! Hochintelligente Jugendliche verhalten sich nicht gross anders.

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„Die Nachbarstochter spielt zeit dem sie 4 ist Klavier und bringt es meiner Tochter jetzt ach bei.“
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Das wäre schonmal ein Anzeichen für einen hohen Intellekt. Die Mehrheit der Kinder mit einem IQ 158+ spielten als Kinder ein anspruchsvolles Instrument (Einstein spielte mit 8 Jahren Violine).
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Die beiden sind befreundet und in einer Klasse, daher weiß ich, dass ihre Noten auch nicht sonderlich gut sind, auch kein Zeichen für Hochbegabung.
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Wenn Sie schlechte Noten hat, gibt es folgende Faktoren die zu hinterfragen sind:

• Unterforderung (underachievement)
• Faul
• Lernschwäche (Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS oder eine auditive Wahrnehmungsstörung)

Faktor 1:

Bei einer Unterforderung müsste Sie in eine Schule für hochintelligente Jugendliche, um der Unterforderung entgegen zu wirken.

Faktor 2:

Wenn Sie faul ist wäre es kein Wunder das Sie schlechte Noten schreibt. Da müsste man schauen wie man Sie motivieren kann sich Mühe zu geben. Da könnte wieder Faktor 1 zusammenhängen.

Faktor 3:

• Bei Legasthenie könnte Sie zwar lesen, jedoch hätte Sie grossen Schwierigkeiten mit Buchstaben und zahlen

• Mit einer Matheschwäche hätte Sie kein Verständnis für Zählen und würde deshalb scheitern

• Eine Wahrnehmungsstörung würde dafür sorgen das Sie den Stoff nicht aufnehmen kann

• Bei ADHS könnte Sie sich nicht konzentrieren und würde ununterbrochen den Überblick verlieren, was zu Demotivation führen kann
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„.Nun ja die Mutter von ihr hat mir erzähl, das ihre Tochter in der Grundschule ganz schlecht war und ganz viel langeweile hatte und sie deshalb einen iq-Test gemacht hat, die Tochter hat die Aufgaben auch nicht ernst genommen, erst als sie schwerer wurden...
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Bei meinem letzten Intelligenztest ging es gleich ab, umso anspruchsvoller die Aufgaben waren, umso mehr Aufmerksamkeit habe ich ihnen gegeben.

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so kam es zu dem Ergebniss iq160, dass behauptet die Mutter, ichfrage mich nur ob so ein Ergebniss noch messbar ist und ob ein Kind was nicht gefördert wird mit so einem iq nicht psychisch kaputt geht???“
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Wahrscheinlich war es so ein Entwicklungstest oder der hawik-iv Intelligenztest die messen wirklich bis 160+ IQ. Das geschieht ganz häufig wenn das Kind nicht gefördert wird. Es wird depressiv und entwickelt nicht selten ein geringes Selbstwertgefühl.

Es gibt mehrere Intelligenztests die in diesem Alter so hoch messen.

• K-ABC (maximal IQ 160)
• KABC-II (maximal IQ 160)
• WPPSI-III (maximal IQ 160)

1. Laut diesen drei Tests ist es möglich mit vier Jahren einen Intelligenzquotient von 160 attestiert zu bekommen

2. Wenn Sie mit vier Jahren Klavier spielen gelernt hat und es deiner Tochter beibringt ist Sie schon mal lernfähiger

3. Schulischer Erfolg korreliert nicht mit dem IQ, das bestimmt noch andere Faktoren.
Hört sich nach Unterforderung an und eine mögliche Underachieverin.

4a) Das hängt gerade mit der schnellen Auffassungsgabe zusammen, als die Tests schwerer wurden, hatte Sie eine Herausforderung

b) Laut diesen drei Tests, ist es noch knapp messbar.

Ich halte es für wahrscheinlich das Sie mit einem noch schwereren Test getestet wurde.

Selbst wenn Sie einen IQ von 160 erreicht hat, wäre es auch möglich das Sie einen IQ von 153 hat und der Test zu leicht war.

Man müsste mehrere Tests machen um das einzuschätzen, jedoch liegt ihr echter IQ-Wert zwischen 153-163

c) Psychische Erkrankungen sind mit so einem hohen IQ (>160) nicht selten.

Persönlich kenne ich drei Menschen die diesem Profil entsprechen.

Erster: Gemessner IQ >148, Burnout, ADHD

Zweiter: Gemessner IQ >156, klinisch schwere Depressionen (überwunden), chronisches Pfeiffersches Drüsenfieber, highly functioning AsPD (Sociopathy)

Dritte: Gemessner IQ >145, BPD, PTSD, HPD

Der IQ von jedem von Ihnen ist nicht mehr messbar. Das hat man mit IQ >160 häufig ADHD.

5. Ich bin selber intellektuell hochintelligent (klinisch getestet) und habe ein wenig Erfahrung in dem Bereich.

Wenn Sie Fragen haben, tun Sie sich keinen Zwang an und schicken Sie mir eine Freundschaftsanfrage.

Um diese Frage exakt beantworten zu können, müsste man zuerst wissen, mit welchem Test die Messung durchgeführt wurde. Insbesondere müsste man wissen, welcher Wert für die Standardabweichung festgelegt wurde. Bei vielen Testverfahren in Deutschland wird als Standardabweichung der Wert 15 genommen und ab der zweiten Standardabweichung, also einem Wert von 30 Punkten über dem Mittelwert, der mit 100 festgelegt ist = also IQ 130, wird der Proband als hochbegabt bezeichnet. Aus der Gaußschen Normalverteilung ergibt dies einen Prozentrang von ca. 2 %. Dies heißt, dass die Häufigkeit von Menschen mit IQ über 130 bei 2 % der Bevölkerung liegt.

Bei einem IQ von 145 liegt der Prozentrang bei 99,8 %, also 0,2 % der Menschen liegen über diesem Wert und ist daher nicht mehr verifiziert - noch viel weniger ein IQ in der Größenordnung von 160. Es gibt dafür einfach zu wenig Menschen, die noch vergleichbar sind um eine wissenschaftlich gesicherte Aussage zu machen.

Übrigens ändert sich der IQ durch Training nicht, weder nach oben noch wird er geringer durch Faulheit, sondern der IQ ist ein Maßstab für eine Begabung schnell und tief zu Denken, die entweder genutzt oder auch vernachlässigt wird.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Member of the Triple-Nine-Society

Ja. Das ist der höchste mögliche IQ.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Puh, bitte benutze doch mehr Absätze ;)

Ein Kind welches hochbegabt ist wird wahrscheinlich erst richtig aufblühen wenn es richtig gefördert (und dementsprechend "richtig" gefordert) wird. "Normale" schulische Aufgaben werden oft als "viel zu einfach" oder "Zeitverschwendung" angesehen. Gibt man einem hochbegabten Menschen allerdings etwas zu tun dass in seinem Interessengebiet liegt und ihn auf Grund des höheren Anspruchs sehr reizt, erkennt man das "faule" Kind oft nicht wieder.

Ganz wichtig ist so etwas früh zu erkennen und dann gezielt zu fördern. Ich würde nicht sagen dass jemand sonst "kaputt" geht ;) Aber wenn man die Schule deswegen schleifen lässt und sich mit "interessanterem" abgibt ist das natürlich nicht gut für die Entwicklung bzw. den weiteren Lebensweg.

Messbar sind im Prinzip auch sehr hohe IQ-Ergebnisse, es kommt immer darauf an wie hoch der entsprechende Test angesiedelt ist. Es gibt Test mit einer sehr hohen Höchstgrenze und Test mit einer sehr niedrigen (zB um Intelligenzminderungen besser und genauer erfassen zu können -> diese Tests sind natürlich zu einem anderen Zweck erstellt). Im Prinzip kann man, wenn ein IQ von 160 vorhanden sein sollte, bei einem Test mit der Höchstgrenze von 140 natürlich auch nur 140 erreichen, denn mehr als "alles richtig" geht ja nicht ;)

Wird sie denn gefördert?

oh .. die Frage war sehr alt ^^ Das hab ich übersehen. Trotzdem würde mich es interessieren wie es nun weiter gegangen ist? =)

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