Insekten leben im Pferdeohr?

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3 Antworten

Bist du neu bei den Pferden?

Das sind Kriebelmücken die sitzen besonders gern in Ohren und vor Schlauch oder Euter.

Fliegenmaske ist sinnlos - ich hab sogar oftmals das Gefühl, das die das Problem noch verstärken. Wenn eine Wespe, Biene oder sonst was unter die Haube gerät, dann kann das Pferd die nicht mehr los werden. Kriebelmücken kommen trotzdem hin. Was soll dann die Fliegenmaske.

Es ist viel besser wenn das Pferd den Kopf schütteln kann und dann die Teile auch los wird. Lern damit leben, dein Pferd kann das auch.

Das sind Kriebelmücken!! Säubere die Ohren sorgfältig und behutsam und mach etwas Kokosöl/fett drauf. Achte dabei aber darauf das es hochwertig ist. Das hilft etwas gegen die Kriebelmücken und beruhigt etwas die verletzten Ohren. Aber in Zukunft schauen das das Pferd einen Ohrenschutz trägt auf der Koppel und beim reiten. Das bringt das warme Wetter jetzt mit sich und wird leider nicht weniger :(

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Reite seid über 30 Jahren, bin selbst Pferdebesitzer

Warum muß man die Pferde so verzärteln?

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@friesennarr

Was meinst mit verzärteln? Hab ich noch nie gehört 😂

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@Zanora

Verzärteln bedeutet das man sie zu viel betüttelt und zu viel umhegt und schützt bzw. schützen will und die Pferde dadurch zu Weicheiern verkommen läst.

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@friesennarr

Achso. So ähnlich der Meinung war ich auch, bin ich in vielen Dingen heute noch. Aber mein ehemaliges Pferd wurde so empfindlich an den Ohren das es fast unmöglich war ein Halfer geschweigeden eine Zäumung zu anlegen. Aber ich bin der Meinung wenn das Blut schon im Ohr zu sehen ist sollte man schon was machen, gibt heut zu Tage ja einige Möglichkeiten. Ich mach das bei all meinen Pferden so und sie sind viel entspannter. Kein Kopfgeschüttel oder ständiges Kratzen. Wenn mich was sticht tu ich auch was drauf weil es total unangenehm ist ;)

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Also wenn die schon zu Dinozeiten unterwegs waren und unsere Pferde trotz dieser Mücke überlebt haben, dann werden sie das auch weiterhin können ganz ohne den Mensch und seine Fliegenmütze.

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@friesennarr

Naja, die Auaage hinkt etwas in meinen Augen. Der Mensch hat auch Millionen von Jahren ohne Schuhe überlebt und würde wohl auch heute noch irgendwie ohne Schuhe auskommen, sie erleichtern das Leben aber schon enorm. So sehe ich das auch mit Fliegenhauben / Masken, wenn der Luxus möglich ist, warum verwehrt man es dem Pferd pauschal.

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@friesennarr

Wenn sie nicht allergisch reagieren, schon. Aber ich hatte mal eine Ekzemerstute, dabei war das nicht mal ein Isländer und das drückt einem schon das Herz ab, wenn man mitansehen muss, wie sie vor Juckreiz fast eingeht.

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@WinniePou23

Warum, genau aus dem selben Grund wie dem Menschen.

Er wird verweichlicht, Pferde werden überempfindlich wenn sie zu geschützt werden.

Die Fliege gehört zur Natur und vor Natur kann man nicht schützen.

Hast du auch schon mal ein Pferd gesehen das Stechtiere unter der Mütze hatte? Dann sind die Dinger kein Luxus mehr sondern schlimme Quälerei.

Bei uns vorgekommen, das ein Pferd versucht hat eine Biene die unter die Fliegenmütze geraten ist los zu werden.

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@ZiegemitBock

Das Problem bei Ekzemern ist ja ein ganz anderes, die würden sich auch ohne Mücken blank scheuern. Ich war früher in der Therapie von Ekzemern tätig und alle die wir behandelt haben sind heute Deckenfrei und Mützenfrei und haben auch keine Ekzeme mehr.

Da Ekzem zu 99,9 % eine Stoffwechselkrankheit ist, die sich auch noch relativ gut behandeln lässt ist das keine Ausrede für Fliegenmasken.

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@friesennarr

Wenn Du das ultimative Heilmittel für Sommerekzem erfunden hast, solltest Du eigentlich mittlerweile Millionär sein.

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@ZiegemitBock

Ich habs nicht erfunden. Es ist eine Kombination von verschiedenen stink normalen Futtermitteln.

Millionär wird man trotzdem nicht, weil so viele Ekzemer gibt s gar nicht - ich hab in meiner aktiven Zeit ca. 20 Pferde therapiert und das war nahe um uns rum. Ein paar habe über GF meine Tipps angewendent - von 2 weiss ich das es sehr gut geholfen hat und sie keine Probleme mehr haben.

Wenn es so einfach wäre wie ein Mittel zu entwickeln, könnte ich das vielleicht noch auf meine alten Tage versuchen? Ist es aber leider nicht, weil ganz viel dazu gehört, das nicht in eine Dose oder Flasche geht.

Außerdem verlassen sich die meisten Tierbesitzer immer auf ihre Tierärzte, die fragen Ernährungsfachleute nicht oder nur selten - auch weil viele das Ekzem als Krankheit sehen und nicht als Ernährungs - und Stoffwechselproblem.

Ich hab damals mit einem "nackigen" Isländer angefangen und wurde dann weiterempfohlen. Ich hab meist noch nicht mal was gekostet - und das ist auch so ein Phänomen - wenn etwas nichts kostet, dann kann es nicht gut sein.

Jedenfalls sind alle meine ehemaligen Patienten immer noch ekzemfrei.

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