In bzw. Aus einem fahrenden LKW fahren?

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6 Antworten

Solange das Auto hinter dem LKW herfährt haben beide den gleichen Bezugspunkt für die Geschwindigkeit: Die Straße. Sobald aber das Auto mit der Antriebsachse auf die Klappe des LKWs auffährt, bezieht sich die Geschindigkeit des Autos nicht mehr auf die Straße sondern auf den LKW. Wenn der Autofahrer nicht schnell genug reagiert, fährt er mit den 80km/h des LKWs plus seiner eigenen Reifengeschwindigkeit (die sich nun auf den LKW beizieht) und erreicht theoretisch mit dem Auffahren auf die Rampe eine Geschwindigkeit von 160km/H, was ihn sauber in den LKW reinkrachen lassen würde. ... theoretisch!

Praktisch sieht es so aus daß im Moment des Auffahrens der PKW- Antriebsachse diese sehr stark abgebremst wird weil sie gegenüber der LKW- Ladefläche 80km/h mehr hätte und diese direkt auf die schwere Auto- Karosserie übertragen müsste. Das wäre das Gleiche wenn Du das Auto an einem Kran über den Boden schwenben lässt, die Reifen auf eine Geschwindigkteit entsprechend 80km/h bringst und dann auf die Straße fallen lässt: Es wird qualmen und das Auto macht einen Satz nach vorne!

Beim Abfahren ist es das Gleiche nur umgekehrt. Sobald die Räder die Straße berühren werden sie ein kurzes Rauchzeichen geben weil sie erst mal von 0 auf 80km/h abruppt beschleunigt werden. Das kannst Du übrigens bei landenen Flugzeugen sehen: Die Rauchwolke kommt nicht von der Vollbremsung der Maschine sondern daher, daß stehende Fahrwerksreifen mit etwas über 200km/h auf die Landebahn aufgesetzt werden.

Mfg

Ich hab das mal zufällig gesehen als das für eine Quizsendung nachgestellt wurde, da war die Frage was der Fahrer dieses auffahrende Autos machen müsse um so draufzukommen wie Knight-Rider. Muss er Gas geben, so auf dem Gas bleiben oder vom Gas gehen, die richtige Antwort war so auf dem Gas bleiben. Als er vom Gas gegangen ist reichte es nicht auf den LKW aufzufahren, als er Gas gegeben hat ist er im LKW zu schnell gewesen.

Dieses auffahrende Auto hat ein Automatikgetriebe, das passt sich automatisch an dass die Antriebsachse von 100Km/h abrupt auf 20km/h reduziert wird. Bei einem Schaltgetriebe müsste man mit genügend Geschwindigkeitsüberschuss mit der Antriebsachse bis auf die rampe kommen und da runterschalten um immernoch auf der rampe dann mit der niedrigeren Geschwindigkeit einzufahren.

Beim Ausfahren lässt man sich einfach herausrollen ohne den Antrieb verbunden zu haben.

Wenn ein Fahrzeug mit der Eigengeschwindigkeit von 80 km/h auf einem anderen Fahrzeug mit der Eigengeschwindigkeit von 100 km/h fährt, dann beträgt seine Geschwindigkeit gegenüber der Straße natürlich 180 km/h, was denn sonst?

Bei der Abfahrt vom fahrenden Untersatz kommt es auf die relative Geschwindigkeit zwischen Untersatz und Aufsatz an sowie darauf, ob der der Aufsatz vorne oder hinten abfährt.

Die Antriebsräder haben am Anfang eine Drehzahl, die 100 km/h entspricht. Die Karosserie hat gegenüber der Ladefläche eine Geschwindigkeit von 20 km/h. Beim Berühren der Auffahrrampe werden Räder und Motor abgebremst und die Karosserie beschleunigt. Je nachdem wie steil die Rampe ist, muß der Fahrer bremsen, damit der PKW nicht in den LKW kracht.

Beim runterfahren sind die Räder sehr langsam und werden bei Berührung mit der Strasse beschleunigt. Gleichzeitig wird die Karosserie von den 80 km/h des LKW abgebremst, weil sich die Strasse relativ zum PKW rückwärts bewegt.

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Vielleicht hilft das weiter.

genau das wollte ich auch schreiben^^

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Man darf die Geschwindigkeit nicht addieren. Er fährt rein und bremst dann halt als wenn er auf nem normalen Parkplatz einparkt

Der brauch aber gute Bremsen, um auf der länge des Anhängers von Autobahngeschwindigkeit abzubremsen...

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@TheStone

Der braucht ja nicht von der Autobahngeschwindigkeit auf 0 zu bremsen, der LKW fährt ja weiter und behält die Autobahngeschwindigkeit. Bremsen muss der lediglich seinen Geschwindigkeitsüberschuss zum LKW und das ist recht wenig.

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Das stimmt

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