Idee für Gesellschaftsspiel bzw. Brettspiel produzieren lassen?

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7 Antworten

sollte das Spiel gänzlich neu sein:es wäre unabdinglich- zuvor (!) einen Gebrauchsmusterschutz dafür beantragen (beim Patentamt in München). Da wird das Spiel nach den eingesandten Unterlagen geprüft und ggf.zertifiziert.Das kostet schon mal eine schöne Stange Geld-aber erst dann das Spiel anbieten (z.B.Ravensburger Spiele eca.)Da auch gleich den Hinweis geben:" Dieses Spiel ist zertifiziert und hat die Gebrauchsmusterschutznummer.." -aber ohne ist die gute Idee nichts wert und wird vom Hersteller als Eigenidee vermarktet!.

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user547957 31.03.2013, 08:27

Gebrauchsmusterschutz bezieht sich nur auf das äußerliche Design, nicht auf das Regelwerk. Dieses ist - bei ausreichender Schöpfungshöhe - allein durch die Fertigstellung geschützt. Es reicht prinzipiell aus, wenn man den zeitpunkt nachweisen kann (z.B. durch Hinterlegung in einem Spielearchiv, Marburg oder Haar - Das kostet einen zweistelligen Eurobetrag) oder durch Veröffentlichung auf einem Spieleautorentreffen oder Hinterlegung bei einem Notar.

Generell ist es allerdings so, dass eigentlich nur bereits erfolgreiche auf dem Markt befindliche Spiele geklaut werden. Als Autor unveröffentlicher Spiele besteht das Problem erst mal darin, überhaupt irgendwelche Begeherlichkeiten zu wecken. Ein Verlag, der von der Qualität eines Spiels überzeugt ist, wäre sehr schlecht beraten, wenn er es stiehlt und damit rechtliche Auseinandersetzungen in Kauf nähme, während er die Rechte - relativ preiswert (4-7% vom Netto-Handelspreis) - kaufen kann. Das Risikohalte ich daher für sehr gering.

Das Problem beim Urheberrecht von Spielen besteht allerdings immer darin, zu unterscheiden, ob es sich bei einem Spiel um die Variante eines bestehenden Spiels handelt oder um ein neues Spiel, das von einem bestehenden lediglich inspiriert wurde.

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MB nimmt m.W. keine Spielevorschläge von einzelnen Autoren an, sondern arbeitet über Agenturen und/oder eigene Entwicklngsabteilungen. Es gibt aber eine ganze Reihe von Verlagen, die man kontaktieren kann. In den meisten Fällen ist eine erste Kontaktaufnahme per Email angebracht.

Vorher sollte man sich auf der Webseite des Verlages informieren, ob das Spiel zum Programm passt. Ganz kleine Verlage, insbesondere wenn sie als Eigenverlage von Autoren gegründet werden, sollte man dabei tendenziell auslassen. Es sei denn, sie suchen ausdrücklich nach Spielevorschlägen.

Wenn ich Spielevorschläge erhalte, schreibe ich in die Ablehung u.a. folgende Tipps:

"Ein paar Tipps zur Kontaktaufnahme zu Verlagen findest du auf der Spieleautorenseite im Menü Verlagsfragebogen: spieleautorenseite.de/verlage/index.html

Generell kann man sagen: Ein Anschreiben, welches praktisch keinerlei Informationen zum Spiel enthält, wird kaum beantwortet werden. Verlage wollen mindestens eine Materialaufzählung und Angaben zu Spieldauer, Alter, Spielerzahl, Zielgruppe sowie eine kurze(!) Beschreibung, um was es bei dem Spiel geht; darüberhinaus ist es sinnvoll, eine Spielanleitung und ein oder zwei Foto. beizufügen

Außerdem empfiehlt sich die Teilnahme an Spieleautorentreffen und Spieleautorenwettbewerben: bambusspiele.de/links/spieleautoren.htm

Und: teste das Spiel in unterschiedlichen Spielegruppen, mit anderen Testspielern und Autoren, nach Möglichkeit in Wohnortnähe. Gemeinsames Testen und gegenseitiger Erfahrungsaustausch bringt einen oft weiter:

spielbox.de/sbmain/clublist.php4

spielbox.de/phorum4/list.php4?f=3

startspieler.de/burg/test.htm "

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Kannst ja n Brief schreiben^^ glaube zwar nicht das das die Standard-vorgehensweise von derartigen Unternehmen ist, aber ein Versuch ists doch wert? :D

Kannst es ja auch versuchen dir einfach selber zu bauen.

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Wenn du das nötige Kleingeld hast, kannst du es natürlich selbst produzieren (oder einen Investor) ansonsten hartnäckig bleiben und überall anfragen und vorstellen.

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nein, muss man nicht. man kann das spiel auch selbst herstellen.

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