Ich will ein Citroen C1 kaufen, ist das wikrlich das kostengünstigste auto?

3 Antworten

Unter den Neuwagen ist das sicher der günstigste. Ist übrigens 100% Toyota unter dem Blech.

Gebrauchtwagen in der Unterhaltskosten-Liga gibt es einige. Ein Daihatsu Sirion zum Beispiel spielt eine halbe Klasse höher, ist auch 100% Toyota und frisst auch nicht mehr Heu, hat aber mehr Platz und fährt sich auch besser.

Naja von 100% Toyota würde ich nicht sprechen. Der Aygo leidet darunter, dass es eine Co-Produktion mit der PSA-Gruppe ist, deren Teile die anfälligsten an dem Wagen sind.

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@Jack98765

Aber er wird bei Toyota in Tschechien gebaut und die Kiste ist 90% baugleich mit dem Aygo.

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@Smartass67

Stimmt schon, was ja nichts daran ändert, dass die PSA-Teile Probleme machen. Meine Frau fährt ja einen Aygo und wenn was war, dann war es das PSA-Teil, das den Geist aufgegeben hat.

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@Jack98765

Schon aber super premium sind die Billigkisten alle nicht. Sind alle mit dem Rotstift kalkuliert. Den grundsoliden Kleinstwagen wirste nicht finden.

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@Smartass67

Habe ich auch nicht erwartet. Du hast gesagt der C1 ist zu 100% ein Toyota, ist er aber nicht. Eher ist der Aygo ein verkappter C1 oder 107/108 mit eigener Karosserie.

Beim Sparstifft hat du recht. Das habe ich bei den Bremsen gemerkt, die zw. 15.000 und 30.000 km erneuert werden mussten.

Der Aygo II soll aber angeblich etwas besser sein :)

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@Jack98765

Noch eine Anmerkung dazu: PSA-Teile was ist das? Die Bremsen? PSA stellt keine Bremsen her, das macht ein Zulieferer, der auch andere beliefert. Das selbe gilt für Lichtmaschinen, Keilriemen usw. usw. und im C1 sind jetzt keine anderen Zuliefer-Teile drin als im Toyota, und somit ist Toyota bei dem Auto genauso mitverantwortlich für den Einkauf der Teile ist wie PSA.

Hier also von "kaputtgehenden PSA-Teilen" zu reden ist einfach sachlich falsch!

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@Smartass67

Wenn am Bauteil ein Peugeot-Löwe oder das Citroen-Logo pappt, dann ist es für mich ein PSA-Teil. Mir ist schon klar, dass die von Zulieferern kommen, aber eben im Auftrag der PSA-Gruppe. Mir ist auch klar, dass auch Toyota die nur zukauft, es würde aber sicher im eigenen Haus weit bessere Bauteile geben die man wohl kaum noch entwickeln hätte müssen. Man hätte nur mehr vom Yaris nehmen müssen.

Genauso wie es vielleicht auch besser wäre das Teil nicht in Tschechien bauen zu lassen, was natürlich eine Kostenfrage ist. Darunter leidet aber auch der Up! von VW, der in der Slowakei zusammengebastelt wird. Ich habe das Gefühl (achtung einfach nur mein Eindruck), dass in einigen Produktionsstandorten die Qualitätskontrolle viel zu lasch durchgeführt wird und da gehört Tschechien und die Slowakei dazu.

Ist ja beim Auris I nicht anders. Die aus England sind gut verarbeitet, die aus der Türkei machen Probleme.

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Welche Kraftfahrzeuge fressen denn Heu?

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@Luftkutscher

Schon mal etwas von Metaphorik gehört? Nein, das ist nicht der griechische Branntwein.

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Der ADAC rechnet durchaus sinnvoll, man sollte aber schauen, ob die Rechenweise zu den eigenen Verhältnissen passt:

  • Reicht nicht auch ein Jahreswagen oder guter Gebrauchter?
  • Muss ich im Moment wirklich schon für das nächste Auto kalkulieren?
  • Muss es Vollkasko sein?
  • Sind die Werkstattkosten so hoch, wenn man bei Gebrauchten auf Vertragswerkstätten verzichtet?
  • Wie hoch ist meine Fahrleistung?

Manchmal kann ein Auto mit wesentlich höheren Unterhalt beim ADAC für Dich viel günstiger sein:

  • Weil er haltbarer ist bei vielen Kilometern
  • Weil er in der Anschaffung so viel günstiger ist, dass man viele 10.000 km fahren muss, bevor höhere Wartungs- und Benzinkosten stören
  • Weil er so viel mehr Spass macht als ein C1, dass Du gerne draufzahlst.^^

Ja, noch günstiger ist es, wenn Du das Auto einfach 10 Jahre fährst anstatt der 5, die der ADAC zur Berechnung herangezogen hat.

was meinst du damit?

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@EuerFreier

Dass sich dann die Anschaffungskosten anstatt auf 5 auf 10 Jahre verteilen und somit die Kosten pro Monat sinken.

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@EuerFreier

Dass der ADAC auf Basis von Neuwagen mit 5-jähriger Haltedauer rechnet. Das sagt natürlich wenig z.B. über die Unterhaltskosten von Gebrauchtwagen aus.

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@EuerFreier

Dann solltest Du nachdenken! In die monatlichen Kosten des Autos gehen auch die Anschaffungskosten ein. Kostet ein Auto 15000€ und Du hast es 5 Jahre, sind das pro Jahr 3000€. Behältst Du es 10 Jahre, sind es nur noch 1500€ pro Jahr. Die übrigen Kosten bleiben konstant. Es ist also pro Monat gerechnet günstiger, ein Auto länger zu fahren. Daher ist es (ebenfalls laut ADAC) auch Quatsch zu sagen, dass man ein Auto möglichst nach einer gewissen Kilometeranzahl abstoßen sollte, bevor "die großen Reparaturen kommen" - wenn Du nämlich das Auto 10 Jahre fährst, kannst Du pro Jahr 1500€ in Reparaturen stecken und kommst immernoch günstiger weg, als wenn Du es nach 5 Jahren verkaufst und dann ein neues Auto kaufen musst.

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@ohwehohach
Die übrigen Kosten bleiben konstant.

Die Reparaturkosten dürften nach dem 5. Jahr ansteigen. Ob deine 1.500 € aus dem Beispiel dann immer ausreichen??

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@lesterb42

Naja, kannst ja mal selbst rechnen, wieviele Reparaturen Du im Schnitt bei einem Auto älter als 5 Jahre so hattest. Mein Auto ist jetzt 9 Jahre alt, hat knapp 200.000 km drauf und ich hatte zwei größere Dinge:

1) Die Wasserpumpe nach ca. 100.000 km (300€)

2) Die Bremsscheiben nach 150.000 km (400€)

Was kommt noch? Sicherlich werden irgendwann die Stoßdämpfer, Gummimuffen der Querlenker und Stabis und vielleicht irgendwann die Zündspule dran sein. Da komme ich nicht auf 1500€ pro Jahr - vor allem nicht jedes Jahr! Von daher ist für mich ganz klar, dass es da kein Fragezeichen gibt.

Alle anderen Servicekosten sind ja bereits in die monatlichen Kosten eingerechnet.

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@ohwehohach

Motor? Getriebe? Eklektrische Helferlein? Klimaanlage? Auspuff? usw. usw.

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