Wie kann ich besser dem Tod meines Opas klarkommen?

5 Antworten

Ach nein, nicht jeder kommt mit dem Tod von nahen Angehörigen klar. Ich auch nicht!

Ich habe lange Jahre um meine Oma geweint. Dann lange Jahre um meinen Onkel und nun weine ich seit einem Jahr um meinen verstorbenen Vierbeiner.

Trauer ist etwas, das wirklich viele Jahre vorhanden sein kann. Das ist auch völlig in Ordnung! Nur unsere Umwelt meint, man hätte nach kurzer Zeit bitteschön wieder zu funktionieren. Das ist ein Problem, welches die Umwelt uns zusätzlich schafft. Das ist nichts, was dich zusätzlich unter Druck setzen sollte.

Wenn wir unsere Großeltern verlieren, ist das meist ja der erste Kontakt mit dem Tod. Das für sich zu verarbeiten dauert. Da gibt es auch keine Vorgaben, wann man wieder vollends fröhlich durch die Welt zu gehen hat.

Wichtig ist dabei, sich nicht vom Alltag auszuschließen und trotz Verlust Fröhlichkeit zuzulassen. Das ist Anfangs gar nicht möglich, später ein bischen und irgendwann normal.

Wir werden geboren, um zu sterben. Das ist der Kreislauf der Natur. Das ist manchmal nicht einfach zu begreifen.

Wenn du übermäßig lange trauerst, solltest du mal in Erwägung ziehen, dich jemandem anzuvertrauen und mit jemandem drüber zu reden. Das hilft sehr.

Alles Gute für dich.

Dein Opa hat dir offensichtlich viel bedeutet. Nichtsdestotrotz stirbt jeder von uns irgendwann. Du änderst mit deiner Traurigkeit nichts an der Tatsache, dass auch bei deinem Opa durch den Tod der Lebenskreis geschlossen ist. Es liegt an dir und deinen Gedanken, ob du mit dieser Tatsache fertig wirst. Wahrscheinlich hat er dir für schöne Momente gesorgt, und du bist jetzt durch sein Ableben in ein tiefes seelisches Loch gefallen. Dieses Loch kannst du nur ausfüllen und verlassen, wenn du deine Gedanken positiv steuerst: Freue dich, dass er gelebt hat und du seine Person erleben durftest. Mach deinen Opa im Jenseits glücklich, indem du so lebst wie er es sich sicherlich wünschen würde. Gehe auf andere Menschen zu und suche jemanden, der so gute Eigenschaften hat wie dein Opa. Bei 7.000.000.000 Menschen sollte es genug davon geben, die dir ebenfalls Freude vermitteln wollen. Diese Menschen wollen aber nur mit dir etwas zu tun haben, wenn du ihnen ebenfalls Freude vermittelst. Fange damit heute noch an, und nimm dir deinen Opa als Beispiel. Mach das, was ihm gefallen würde. Wenn dir dies gelingt, lobe dich! Opa würde es auch tun. Wenn es nicht gelingt, versuch es auf ein Neues! Übung macht dich zur Meisterin, und dir wird es immer besser gehen. Viel Erfolg! 

Mach einfach so weiter! Weinen und dich an ihn erinnern ist die normale Art, wie man über verstorbene Verwandte hinwegkommt. Bei mancher dauerts eben länger!

Aber denk mal so: freu dich solange du noch jemanden hast, sprich mit deinen Eltern darüber, je nachdem von welcher Seite es dein Großvater ist kann deine Mutter bzw. dein Vater dir sicherlich helfen.

Versuch aber am besten nicht deinen Opa einfach zu vergessen, denn wenn du das machst, dann schiebst du die gefühle nur nach hinten, und sie werden sicherlich irgendwann mal stärker wiederkommen.

Hey erstmal,

dann würde sie ja aber ihr lebenlang trauern, was übertrieben irrelevant ist.. Oder wie siehst du das? :-D Nicht das ich das anders verstanden habe.

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@multiix

Ich meine das so, man muss so früh wie möglich eine gewisse emotionale Reife aufbauen, was den Tod betrifft. Wenn man dies nicht jung( wie jung auch der Fragesteller ist ) tut, dann kann man davon vllt. ein schwerwiegendes Trauma davontragen und vllt. niemals solche emotionale Reife aufbauen. 

Meine Großmutter z.B. spielt immer noch mit 4 ihrer Freunden Kniffel, vor nem halben Jahr waren es noch 8. Ich hoffe ich konnte dir meine Gedankenzüge verständlich mitteilen. 

Bei uns inner Straße wohnte auch mal ne alte Frau, mit kp. wievielen (mindestens 10) Katzen. Die ist ausgerastet und hat fast nen Herzanfall gekriegt, als eine ihrer Katzen überfahren wurde.

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