Ich kann nicht mehr Soll ich meinen Bruder melden?

8 Antworten

Ob es Neid ist oder nicht können wir hier nicht beurteilen. Wenn ich aber wüsste dass mein Bruder Steuerhinderziehung und Sozialversicherungsbetrug der jeweiligen Arbeitgeber unterstützt würde ich eine Anzeige erstatten. Sofort. 

Das Menschen Kinder bekommen ist eine Sache und vor allen Dingen auch eine gegen die absolut Nichts spricht. Wir wären nicht auf der Welt wenn unsere Eltern tote Gegenstände vor unsere Existenz gesetzt hätten. Jedenfalls meine Generation. Die Ansprüche welche ein Großteil der heutigen deutschen Bevölkerung als Grundvoraussetzung für das Recht auf ein eigenes Kind an den Tag legt sind für mich eh dem Affentanz ums Goldene Kalb geschuldet. 

ABER Eltern sind ihren Kindern das erste Vorbild. Ob ein Mensch eine Ausbildung hat oder nicht ist dabei relativ nebensächlich. Wesentlich ist aber durchaus regelmäßigen Sozialbetrug vorzuleben. 

Die Kinder Deines Bruders werden auch mal Deine Rente finanzieren. Das können sie nur wenn sie entsprechend aufwachsen können. 

Also wenn ich das richtig verstanden habe ist das Problem, dass er eigentlich genug Geld hat, aber noch von der Familie unterstützt wird.

Ich würde mit der Familie reden und das Geld für die monatliche Unterstützung begrenzen. So dass keiner darunter leidet. Dann würde ich ggf. mit dem Bruder oder seiner Frau reden und versuchen, einen Sparplan und ein Budget aufzustellen, so dass sie langfristig mit ihrem Geld hinkommen und noch etwas sparen können. Gerade bei mehreren Kindern werden sie das irgendwann brauchen (Spielzeug, Klassenfahrten etc.).

Anschwärzen in der Familie würde ich nicht machen, insbesondere nicht, wenn darunter dann die Kinder leiden. Lieber den Leuten helfen, ihr eigenes Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Langfristig müsste es für den Bruder auch vorteilhafter sein, die Schwarzarbeit zu legalisieren, also anzumelden. Er will ja irgendwann auch mal eine gute Rente bekommen, oder nicht?

An Deiner Stelle würde ich mich komplett raushalten, also nicht gegen ihn sticheln, ihm aber auch kein Geld mehr geben. Falls Du das Gefühl hast, dass er Familienmitglieder ausnimmt und diese dann darunter leiden - einige geben ja auch freiwillig mit offenen Armen - dann könntest Du lieber diesen Leuten helfen, ihr Geld so weit es nötig ist zusammenzuhalten und ihm seine Bitte um Geld abzuschlagen.

Du denkst schon zu Recht so - das ist unfair.

Wenn er wenigstens nicht ein Kind nach dem anderen auf Steuerzahlerkosten erzeugen würde und sparsam leben würde, wäre ja alles OK.

Du solltest klar eine Ansage machen, dass das so nicht weiter gehen darf.

Das Geld vom Amt ist MEIN / unser Steuergeld - da solltest du ihn vor die Wahl stellen "Entweder die Schwarzgelder selbst anmelden und auf die Leistung des Amtes verzichten oder eine Anzeige kassieren".

Das kann ja auch ein anonymes Schreiben an ihn sein - sonst gibt es nur Stress.

Wenn er nicht reagiert:

Das Amt bzw. der Zoll freut sich über jeden fundierten Hinweis (Arbeitgeber oder Arbeitsorte / Details nennen ! ).

So jedenfalls geht es nicht.

Deine Seele ist allerdings nicht vom Feinsten

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Ich selbst habe zunächst - rein emotional - ohne großes Nachdenken gemeint, dass man in der Familie zusammen halten soll - was ja grundsätzlich auch richtig ist.

Wenn sich aber jemand nachhaltig so asozial verhält, sind die Grenzen überschritten. Solche Betrüger machen den Ruf aller Hartz4 - Empfänger nachhaltig kaputt und nähren Stammtischparolen wie "die kriegen alle zu viel Geld".

Ich kenne ehrliche, allein stehende Hartz4 - Empfänger, die müssen im Monat von weniger als 80 Euro leben weil sie krank sind oder ihre Wohnung zu teuer ist, weil sie teure Medikamente brauchen oder einfach nikotin- oder medikamentensüchtig sind, weil sie teure Arztfahrten bezahlen müssen oder weil sie einfach psychische Schwierigkeiten haben.

Die betrügen nicht, leiden aber still vor sich hin.

Gerade Familien mit vielen Personen bekommen überproportional viel Geld vom Staat - gemessen am Einkommen einfacher Beschäftigter.

Dazu kommt Kindergeld, Elterngeld, Förderungen noch und noch - im Ergebnis fährt Ali dann den ganzen Tag mit dem 5-er BMW in der Stadt hin und her.

Du hast schon Recht - wenn jemand am Existenzminimum ein paar Stunden fleißig ist, um sich nicht in der Warteschlange vor der örtlichen Tafel zu blamieren oder zu outen, ist das sicher verzeihbar - und gemessen an den Betrügereien der Wirtschaft auch vertretbar.

Was Dein Bruder da macht, ist aber der typische Fall von Sozialschmarotzertum - da sollte eingeschritten werden - im Interesse aller ehrlicher Leistungsempfänger.

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Danke, das war die erste fundierte Antwort. Und so werde ich es auch machen. Also Fakt ist nu mal mein Bruder, hat immer viel Mist gebaut was ich auch ausbaden musste und jetzt ist es so, das mein Partner und ich auch oft Ärger haben und seine Partnerin und Er eben alles bekommen und meinen Er wolle nie mehr auf Lst Karte arbeiten. Also werde es mit einem netten Gespräch machen und sonst anders machen.Ich ich muss dazu sagen das es meinem Bruder sehr gut geht unsere Eltern helfen ja dann das Schwarzgeld und das Geld vom Amt. 

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@Sabrina4500

NUR, liebe Sabrina - da gebe ich "ponyfliege" Recht - Neid ist ein schlechter Motivationsgrund.

Die "fetten" betrügen den Staat viel mehr als alle Sozialhilfeempfänger zusammen - so viel ist sicher.

Im Interesse des Prinzips "Gleiches Recht für alle" muss aber diesem Vorhaben Deines Bruders auf nachhaltigen Betrug Einhalt geboten werden - im Interesse des Rechtsfriedens und auch der Kinder.

Eure privaten Belange solltest Du von dieser Sache schon trennen.

Ich habe im Gegensatz zu meiner verwöhnten Schwester auch alles selbst erarbeiten müssen und sie hat alles geschenkt bekommen - ich würde sie aber NIE anzeigen.

Das hat auch mit persönlicher Größe und Selbstachtung zu tun.

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@vomfeinsten111

einem andern was nicht gönnen, nur weil man selber weniger hat... nee... geht gar nicht. 

es gibt ein paar dinge im bekanntenkreis, die WILL ich gar nicht wissen. kein bock auf zwickmühle.

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