Ich kann mir kein Auto leisten, fast alle haben ein Auto - das ist UNFAIR - wie kann ich mir ein Auto leisten?

20 Antworten

Zunächst mal musst Du es Dir verdienen. Und dann ist es nicht damit getan, eins zu haben, Es in Ordung zu halten und zu fahren kostet auch Geld. Benzin, Versicherung, Steuern, Reparaturen etc. Wenn Du das auch nicht zahlen kannst ,was willst Du dann mit Auto? Ich habe mir mein erstes auch erst mit 20 gekauft, eine alte Möhre für 1000 DM damals und mußte sofort 800DM reinstecken für Radlager ,Bremsen und Kuppling. Auto fängt mit AU an und hört mit O auf.

Glaub der Spruch geht etwas anders und ergibt dann auch mehr Sinn :P

3

Hallo,

Für ein Auto, benötigst du Geld.

Auto: -----> Starter-Auto, ( Daihutsu oder Peugeot )

Kaufpreis: -----> Gebraucht € 5,000 - € 10,000 Neu: € 10,000 - € 15,000

Kosten: -----> Kraftstoff € 150,00 / Monat Versicherung: € 4,000 - € 5,000 / Jahr und vieles mehr...

Möglichkeit: -----> Kreditaufnahme ( Sicherheiten sind der Bank vorzulegen ) Zinsenzahlung 15% des Kredites / Monat

Wenn du bei deiner Sparkasse ein Kredit aufnehmen möchtest, dann musst du mindestens die Hälfte des Kredites den du aufnehmen möchtest an Eigenkapital haben. Du brauchst auch dazu Sicherheiten.

Informiere dich, auf einer Ratgeber-Seite.

kauf dir eine Auto bei Ebay für 500€ der noch 1 Jahr TÜV hat. Hab ich auch früher so gemacht wo ich kein Geld hatte. Steuern, Versicherung und Anmeldungskosten kommen noch dazu. Das Auto sollte in der Nähe sein das du damit probe fahren kannst. Meinen ersten Fiesta habe ich für 270€ vor 5Jahren bekommen der Roch nach Bauernhof war aber sonst Top. Reparaturen musst halt selber machen sonst wird es zu teuer. Da muss man sich ein Handbuch über das Auto holen und bei defekten selber ran.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Man findet auch schon technisch gute Autos ab 600€. Klar haben sie keine Luxuriöse Ausstattung oder die einen oder anderen Dellen aber hey, sie fahren.

Du bist offenbar besessen vom Thema Reichtum und der Ungerechtigkeit, dass nicht jeder reich ist. Sieh es mal so: Einige leben ein sehr schönes Leben mit wenig Geld und stören sich nie daran, dass sie z.B. kein Auto haben. Meine Oma war Putzfrau, fing an zu arbeiten, als sie 16 war, hatte nie ein Auto und hat alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt, hat teilweise mehrere Familienmitglieder in ihrer Wohnung beherbergt, weil die sich gerade keine Wohnung leisten konnte, hat teilweise für alle gearbeitet und abends noch gekocht - und war die ganze Zeit über glücklich dabei. Nie hat sie auf andere geschielt, die mehr hatten. Die letzten 15 Jahre ihres Arbeitslebens hat sie dann einen Putzjob in einem Amt bekommen, der ihre Rente auch nach heutigen Maßstäben extrem positiv beeinflusste, so dass sie im Rentenalter dann im Vergelich zu vorher viel Geld hatte - und immer noch bescheiden blieb. Mehr Geld auszugeben, um mehr Sachen zu haben wäre ihr nicht sinnvoll erschienen - sie hatte ja alles, was sie brauchte.

Überlege dir mal, ob du nicht vielleicht erst mal lernen kannst, mit dem zufrieden zu sein, was du hast. Dann hast du Kapazitäten frei, weil du nicht ständig mit deinem Neid befasst bist, und vielleicht kannst du nebenberuflich etwas probieren, das mehr Geld in die Kasse bringt. Unzufriedenheit, die in Frust mündet, bringt gar nichts. Arm zu sein ist in gewisser Weise sogar wieder "schick" - man lebt mit wenig Besitz auf kleinem Raum (Minimalismus), leiht aus statt zu kaufen (Sharing-economy), tauscht statt zu kaufen oder wegzuwerfen (Tauschbörsen online). Gerade in der Stadt ist ein Auto oft gar nicht wichtig, außer wenn man Schweres transportieren muss (dafür gibt es aber Alterntativen).

Übrigens beleidigst du mit deinen Fragen auch Kassierer etc. Einige davon leben ein schönes Leben, mit dem sie zufrieden sind und empfinden nicht ständigen Frust.

Befasse dich mal mit der Frage, wie dein Leben langfristig besser werden kann (nach deinem Maßstab) und wie du bis dahin zufrieden ohne Frust leben kannst. Und überlege mal, ob du nicht doch noch so viel hast, dass du etwas an andere abgeben könntest, die viel weniger als du haben, z.B. nicht genug Essen, nicht genug Geld für Heizung, kein Dach über dem Kopf.

Was möchtest Du wissen?