Ich entferne mich immer weiter von der Realität, was tun?

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6 Antworten

Hey!
Das klingt so, als gäbe es "in der Realität" Dinge, die dir unangenehm waren oder dir Angst machen und du dich so in eine Alternativwelt flüchtest, was für kurze Zeit auch eine echt gute Idee sein kann, auf Dauer aber sehr problematisch werden kann.

Ich verstehe deine Frage, was du dagegen machen kannst, so, dass du damit eigentlich gar nicht glücklich mit dieser Entwicklung bist und nur nicht weißt, wie du damit umgehen sollst.

Ich finde, gutefrage.net ist ein guter Schritt, um sich ein paar Rückmeldungen einzuholen. Was du beschreibst, klingt allerdings etwas zu ungewöhnlich, so dass die Gefahr groß ist, dass du hier keine ausreichend hilfreichen Tipps bekommst. Denn es wirkt so, als wärst du in einem beginnenden Teufenskreis gefangen, der sehr schwierig zu durchbrechen ist.

Das wichtigste ist denke ich, dass du nicht mehr weiter in diese Spirale eintauchst, da diese mit der Zeit immer problematischer werden kann. Es wäre sehr hilfreich, wenn du Dinge mit Menschen unternehmen könntest, vor denen du keine Angst hast. Was für Menschen gibt es da in deinem Leben oder wie könntest du sie für dich gewinnen? Und was könntest du mit ihnen unternehmen, was dir richtig gut tun würde? Wer könnte dir bei deinen Problemen zuhören und dich an die Hand nehmen?

Solltest du merken, dass dir das nicht weiterhilft oder es nicht ausreicht, würde ich nicht allzuviel Zeit verlieren. Ich würde dir empfehlen, in eine Beratungsstelle zu gehen oder zumindest bei einer anzurufen. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber sowas lässt sich leicht googeln. Wenn du ganz scheu bist, gibt es auch z.B. Online-Beratungen. Diese Leute sind dann geschult und können dir weitere Anleitungen geben, was optimalerweise zu tun ist.

Es kann auch sein, dass langfristig eine Therapie dir helfen kann, denn solche Teufelskreise entwickeln sich oft bei tiefersitzenden Problemen, die dann dafür sorgen, dass man alleine schlecht rauskommt. Das lässt sich dann besonders gut mit einem Profi lösen.

Du siehst, es gibt eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, wie du handeln kannst. Ich denke nur, es ist wichtig, schnell etwas zu tun.

Alles Gute! :)

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Kommentar von Neuron123
09.07.2017, 22:13

Ich habe einige deine Fragen gelesen und bemerkt, dass du anscheinend relativ viele andere seelische Probleme hast. Ich würde dir, damit du möglichst schnell Hilfe bekommst und sich das nicht immer weiter festigt, möglichst direkt und schnell zu einer Beratung oder Therapie raten.

Ich möchte dich auch ein wenig davor warnen, dir über Gutefrage zu viel Rückmeldung über deine Probleme zu holen. Denn das mag im ersten Moment ein gutes Gefühl geben, allerdings wird es dir auf Dauer immer schlechter gehen, wenn du nicht aktiv handelst.

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Hallo

Es klingt vielleicht etwas banal, aber es wäre doch ein Anfang, dir mehr positive Dinge zu Gemüte zu führen. Schau dir lustige Videos an, oder zumindest keine traurigen. Lies Bücher mit Happy End und wo es nicht um Krankheit und Tod geht. Such dir ein Hobby, das du drinnen machen kannst. Wenn du magst, kannst du ja eine Freundin oder einen Freund zu dir einladen, dann musst du nicht raus, bist aber auch nicht so allein und lernst wieder, auf Menschen zuzugehen. Und wenn es dir dann besser geht und du nicht mehr so viel Angst hast, kannst du erste Schritte nach draussen wagen. Wichtig ist einfach, dass du auch etwas ändern willst. Sprich mit einer vertrauten Person darüber. Wenn du es selber nicht schaffst, solltest du vielleicht über eine Therapie nachdenken.

Gruss und viel Glück

Jananas

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Bin kein experte aber... mein gesunder Menschenverstand (höhö) sagt mir, dass es zu aller erst schlau wäre, wenn du erst mal dir nahestehende Menschen her holst. Erkläre ihnen was du uns erklärt hast. Sie werden dich verstehen und dir helfen. Rede mit ihnen, bis du dich wieder sicher fühlst. dann könntest du versuchen wieder raus zu gehen. Wenn es alles nichts ändert dann würde ich einen psychiater zur hilfe holen... dann stimmt dann irgendwas innerlich vielleicht nicht. Aber mach dir darüber noch keinen Kopf. Wenn du willst kannst du es wieder von selbst schaffen ;)

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Sich Soetwas anzusehen unterstützt unterbewusst dein Ängstliches verhalten. Genauso sich mit solchen Themen zu beschäftigen.
Angst ist das grösster Problem des Menschen die einen haben mehr die anderen weniger. Wenn du Angst hast kannst du nicht leben, denn sie schränkt ein weil man sich nur auf das konzentriert wovor man Angst hat.
Das Ding ist die Ängste sind nur Einbildung und sollten nicht ernst genommen werden, da sie sich nur in deinem Kopf befinden nicht aber Real sind.
Wenn du dich selbst therapieren willst dann versuch es mit Positiven Affirmationen, wenn etwas gegen Ängste hilft dann das. Du musst sie nur richtig anwenden, darauf kommt es an.

LG

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TRs-Kurs, the hard way, nicht die heutige verwässerte Version der Scientology-Kirche. Versuche es mal in Rons Org in Grenchen (Schweiz), wenn deine Eltern dich lassen oder – falls sie es nicht tun – sobald du volljährig bist und auf eigenen Beinen stehst.

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Kommentar von YanaliaSaira
09.07.2017, 22:37

Bis ich volljährig bin dauert es noch ziemlich 'lange' und ich bezweifle echt das meine Mutter mich zu irgentwelchen Freezonevereinen gehen lassen würde.

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Kommentar von JenniBerlin
11.07.2017, 00:10

nicht drauf dreinfallen auf Scientology dieser Detlef ist ein großer Spinner.

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Kommentar von JenniBerlin
15.07.2017, 10:35

ich liebe es wenn du von dir selber redest. heil xenu.

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Gerade in der Pubertät erlebt man ein echtes Durcheinander der Gefühle. Das ist normal. Doch bitte lass dich nicht hängen und beschäftige dich mit positiven Dingen. Rede mit deinen Eltern. Wenn du keine befriedigende Antwort bekommst, schau mal unter jw.org nach. Dort gibt es viel guten Rat für alle Altersgruppen. Würde mich freuen, wenn ich dir helfen konnte.  

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Kommentar von YanaliaSaira
09.07.2017, 21:25

Zeugen Jehovas? Ich glaube nicht an Gott.

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Kommentar von stefanbluemchen
09.07.2017, 21:39

WAS MAN SELBST MACHEN KANN

Hier ein paar Vorschläge, wenn negative Gefühle das Leben beherrschen:

Aufschreiben, was man empfindet, zum Beispiel in einem Tagebuch.

Einem engen Freund oder Verwandten anvertrauen, was in einem vorgeht.

Innerlich einen Schritt zurücktreten und die Gefühle hinterfragen. Man könnte zum Beispiel überlegen: „Ist es wirklich berechtigt, dass ich so schlecht von mir denke?“

Sich nicht von Angst, Wut oder Verbitterungvereinnahmen lassen. Die Kräfte besser auf etwas Sinnvolleres konzentrieren. 

Unterm Strich: Oft ist nicht die Situation an sich der Auslöser für negative Gefühle, sondern die eigene Sichtweise.

 

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