Hundemantel – sinnvolle Anschaffung oder Modegag?

13 Antworten

Meine Jack-Russell-Terrier, die 13,5 und 14,5 Jahre alt werden durften, trugen, seitdem sie etwa 10 Jahre alt waren, Mäntel - und zwar dann, wenn es deutlich in die Minusgrade ging. Vor allem der Rüde, der noch deutlich kürzeres Fell hatte, als die Hündin, lief freudiger bei kaltem Wetter mit Mantel. Dazu muss man sagen, dass beide Hunde im sonnigen Spanien groß wurden und sich mit dem deutschen Klima nie so recht anfreunden wollten (im Winter! sonst schon). Bei alten, kranken Hunden oder Hunden mit unnatürlich kurzem Fell (frische Schur!) und sehr kalten Temperaturen kann so ein Mantel auch sinnvoll sein.

Die Hündin meiner Schwester hat von mir nach ihrem Umzug aus dem sonnigen Georgia, USA, auch schlussendlich ein Mäntelchen gekriegt, weil sie die Minusgrade auch nicht gewohnt war und echt gebibbert hat ohne Ende... Ich bin eigentlich auch kein Freund von Hundemäntelchen, aber in diesem Fall hielt ich es für absolut angebracht, da die Hündin bis zu diesem Zeitpunkt ihr Leben lang in Georgia gewohnt hatte und nur dieses feucht-heiße Klima kannte... und dann kam sie ins novemberliche Deutschland, das sich grade von seiner unfreundlich kalten Seite zeigte... Inzwischen braucht sie den Mantel übr. nicht mehr, da sie sich an unser Klima gewöhnt hat =)

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Wenn der Tierarzt bei alten, kranken oder operierten Hunden eine Mantel verordnet ist das okay, aber sonst ist das TIERQUÄLEREI!!!!!!!!!!

Also wir haben auch einen kleinen Hund (Cavalier-King-Charles-Spaniel). Und der bekommt im Winter oder auch wenn's bei Regen rausgeht, so eine "Hülle" an. Denn auch der Hund friert bei eisiger Kälte, vor allem am Bauch, weil da kaum Haare sind. Außerdem ist der Hund nicht sehr hoch, sodass bei Schnee der ganze Bauch voller kleiner Schneeklumpen hängt. Das ist kein Spleen von mir, sondern ch denke, dass ich dem Hund damit einen Gefallen tue. Sieht zwar blöd aus, aber ich denke, der Wuff freut sich. Sicher ist das bei den Promis anders, da ist das nur Schickie-Mickie.

Solange das kein rosa Prinzesschenkleid ist, was einfach nur "süß" sein soll, ist das sinnvoll, wenn es dem Hund wirklich hilft.

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Es gibt heute Hunderassen die aus ästhetischen Gründen oder einfach durch den ursprünglichen Herkunftsort, kein wärmendes Fell mehr haben/ benötigt haben. Diese Hunde frieren im Winter bestimmt und denen würde ich ein Mantel/Pullover anziehen.

Frieren Hunde im Winter ?

Nicht nur die Menschen schützen sich bei klirrender Kälte mit warmer Kleidung. Auch Hunde werden öfters mit Mäntelchen und Schühchen gesichtet. Sinnvolle Maßnahme oder einfach nur lächerlich? Das Veterinäramt der Stadt Wien gibt darüber Auskunft.

Der Winter setzt nicht nur uns Menschen zu. Auch Hunde sind "zentralheizungsverwöhnt". Ist "Flocki" nicht besonders klein oder alt, braucht er jedoch keine Decke beim "Gassigehen". Schuhe für den Hund sind nicht sinnvoll, obwohl Auftausalz den Pfoten Schaden zufügen kann. Das Salz macht die Pfoten spröde und rissig. Deshalb sollte man dem Hund nach dem Spaziergang die Beine mit warmem Wasser abwaschen. Vorbeugend empfiehlt sich, die Ballen des Tieres mit Fettcremes einzuschmieren. Wenn schon schmerzhafte Risse entstanden sind, erweisen sich Fußbäder in Kamillentee als wahres Wunder.

Wenn ein Hund mit seinem Frauchen oder Herrchen bei Rot an einer Ampel steht und zittert, bedeutet das noch lange nicht, dass er friert. Es könnte ein Zeichen von Aufregung sein, oder er wittert einen Artgenossen. Das Muskelzittern ist aber auch ein natürlicher Schutz vor Kälte. Weiters sollte man ein Haustier in der kalten Jahreszeit nur baden, wenn es wirklich notwendig ist. Grundsätzlich schaden Waschmittel und Shampoos der Fettschicht der Haut. Diese Schicht ist bei manchen Hunderassen so ausgeprägt, dass sie sogar im Winter auf ein "Bad" im eisigen Teich nicht verzichten möchten. Vorausgesetzt die Schutzschicht wurde nicht schon "wegshampooniert". Der Gang zum Hundefrisör sollte erst im Frühjahr angetreten werden. Die "Felljacke" fehlt dem Hund sonst im Winter.

Der Mensch hat im Winter zweifelsfrei einen erhöhten Vitamin C Bedarf. Nicht so die Hunde. Der Körper stellt Vitamin C selbst her und ist nicht auf eine zusätzliche Unterstützung angewiesen. Noch dazu ist in den gebräuchlichen Futtermitteln "alles drinnen". Viele der städtischen Vierbeiner sind im Gegenteil überfüttert und leiden an Herzverfettung. Das beste Rezept dagegen lautet: Viel Auslauf und ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Ein wichtiger Tipp der Veterinärmediziner der Stadt Wien: Den Hund keinen Schnee fressen lassen! Beim Spielen Stöckchen, aber keine Schneebälle werfen. Das kalte Weiß kann Magen- Darmentzündungen hervorrufen!

Quelle: http://www.hunde-date.at/Date-Doktor/Hunde-Gesundheit/Frieren-Hunde.html