Hunde Begegnungen mit clicker?

7 Antworten

Ich würde es mit ihm so üben, dass ich ihm immer wenn ich Clicker ein Leckerlie gebe, wenn er darauf reagiert. Aber auch nur dann. Damit er mit dem Cicker etwas positives verbindet. Erst mal in der Wohnung.

Und dann draußen üben. Mit Clicker und Leckerlie. Dann sollte er nach einer Weile auf den Clicker reagieren und zurück kommen oder da bleiben.

Ich denke das wird aber viel Übung und Geduld brauchen.

Der Sinn eines Clickers liegt eigentlich nicht im Abrufen sondern der Clicker wird dann verwendet wenn der Hund dem Befehl folgt d.h. Befehl - Clicker - Leckerli. IMMER wenn der Clicker gedrückt wird MUSS ein Leckerli folgen deshalb sollte man zuvor entscheiden ob es geklappt hat oder nicht (die Übung)

Der Sinn beim Clicker training liegt darin Leckerlis als nebensächlich zu machen und die Konzentration des Hundes auf den Clicker zu lenken. In deinem Fall würde es zwar Möglichkeiten geben ja, aber das muss zuvor geübt werden (erst mit z.B. Sitz) damit du weißt wie es anzuwenden ist.

Ob diese Methode in Eurem Fall angebracht ist, kann  man aus der Ferne schlecht beurteilen - dazu muß man Euch und Eure Hündin in Aktion sehen, denn entscheiden ist, warum sie das macht.

Ich empfehle Euch daher, den Rat eines guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainers hinzuzuziehen, der Euch mal begleitet und beobachtet und dann einen entsprechenden Trainingsplan aufstellt.

einmal solltest du nachprüfen, ob du die Hosen an hast oder nicht doch der Hund. wenn du zu dem Schluss kommst, dass er nur so reagiert, weil er dich verteidigen will, weil du z.B. Angst vor den anderen Hunden anzeigst, solltest du dir überlegen, wie du dein Verhalten verändern kannst.

Ansonsten werden Hund die Fixieren eigentlich in einen ruhigen Modus mit Autorität überführt. Beispielsweise, wenn ein Hund Nagetiere fixiert, soll er sich ruhig hinlegen. Sobald er beginnt das Nagetier zu fixieren, wird er sofort z.B. durch ein deutliches "Nein" abgelenkt. Das wird einige Minuten gemacht, bis er wirklich entspannt da liegt.

Kann sein, dass man das öfter machen muss.

Alternativ gibt es natürlich auch Hundeschulen, die dir sicherlich viel beibringen können und den Hund trainieren.

Dominanzgehabe beim Mensch, gegenüber dem Hund verursacht in der Folge - Leinenaggression!

0

Man kann einem Hund mit dem Clicker alles beibringen. Allerdings benötigst Du dazu eine fundierte und fachlich gute Anleitung.

Am Besten in einer Hundeschule welche nach dem System von Angelika Bodein (Clicker doggies) arbeitet.

http://markertraining.de/alter-angeber-leinenaggressionen-bei-hunden-verstehen-und-beheben-von-patricia-mcconnell-und-karen-london/

Habe Dir mal diesen Link herausgesucht. Es ist ein Buchtipp welcher exakt das Verhalten Deines Hundes mit "Abducken und Anschleichen" behandelt. Denn Hunde zeigen das wenn sie "Begegnungen" in Stress versetzen (an der Leine usw.).

Es ist der Beginn der Leinenanggression von Hunden - wenn sich der Hundehalter dann "falsch verhält", an der Leine ruckt, den Hund stranguliert oder sonst nach alten "Hundeplatzmethoden" oder "dogwhisperermethoden" behandelt.

Dein Ansatz mit dem Clicker ist also richtig. Nun musst Du es gekonnt umsetzen.

Stöbere ein bisschen auf der Webseite meines Links, Du wirst dort viel finden, auch Hundeschulen welche hier empfohlen werden. Dort kann man auch anrufen und sich empfehlenswerte "Kollegen" nennen lassen, welche in Deiner Region das clickern mit Hund positiv vermitteln.

Denke dran - in vielen guten Zoologischen Gärten wird auch mit Wildtieren mit dem Clicker gearbeitet. Die lassen sich sogar auf diese Weise freiwillig vom Tierarzt untersuchen und nehmen Tabletten. 

Im Wolfsforschungscenter Ernstbrunn arbeiten Wölfe mit dem Clicker, genauso wie Hunde.

Viel Erfolg wünsche!

https://youtube.com/watch?v=n89vhGEezKI

lässt sich anspringen und arbeitet hier mit Futter - arbeiten mit Futter macht nur Sinn, wenn man es konsequent macht. Also z.B. statt normales füttern, jedes positive Verhalten mit normalem Futter von vornerein belohnt. So verhält der Hund sich schnell und unkompliziert wie gewünscht. Sich anspringen lassen und den Hund dann mit Futter belohnen, ist nicht gut, weil ein Hund, das dann auch mit Kindern oder Fremden machen kann, was leider schon zu üblen Unfällen geführt hat. Das perfekte Verhalten, was hier also ankündigt wurde, ist es leider nicht und ist noch ausbaufähig.

0
@zahlenguide

Hallo zahlenguide, Du meinst das Gezeigte im Video. Richtig?

Der Hund springt die Frau nicht an, sondern vor ihr hoch.

Es gibt Hunde welche man nicht zum konsequenten "Stillesitzen" bringen kann ohne große "Fehler" einzubauen.

Meine Hündin ist zum Beispiel so ein Hund. Das freiwillige Absitzen oder Ablegen bei einer Wanderrast ist ihr erst heutzutage möglich, sie ist nun bald 12 Jahre.

Natürlich muß man aufpassen, daß der Hund das Lecherchen bekommen nicht mit seinem Gehüppel verknüpft. Das ist im Video aber nicht zu erkennen.

1

Was möchtest Du wissen?