Hund übertreibt mit bellen. Was kann ich tun?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Mehr Ruhe rein bringen, der Hund hat nicht die erste Geige zu spielen.

Wenn der Hund nur 2 Sekunden auf seiner Decke bleibt. Dann solltest du das besser trainieren, bleib Übungen festigen und  kontinuierlich steigern.
Zwicken geht mal garnicht. Gegebenenfalls würde ich nen Hund in einen anderen Raum sperren bis er sich beruhigt hat und erst dann darf er den Besuch begrüßen, wenn er ruhig und gelassen ist. Voraussetzung ist dein Hund hat die räumliche Trennung gelernt.
Nicht wenn er aufgedreht durch die Bude rennt.

Und zwicken geht mal garnicht. Auch muss der Besuch mitspielen und dem Hund keine Beachtung schenken.

Gott sei dank habe ich sowas frühzeitig schon im Welpenalter trainiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist aber sehr nervig, wenn ich an der Tür stehe und jede 5 Sekunden den Hund zurück schicken muss. 

Das glaube ich Dir gerne aber da mußt Du durch und konsequent sein bis er es kapiert hat. Leider geben viele Menschen zu leicht auf wenn sie ihren Hund erziehen wollen.

Dann probiert man ein paar Tage rum und wenn der Hund dann immer noch nicht kapiert hat um was es geht, sind sie mit ihrer Geduld am Ende und lassen ihm wieder alles durchgehen.

Manchmal glaube ich, es ist fast besser den Hund gar nicht zu erziehen als wenn man das nur halbherzig macht und der Hund dann daraus lernt das er im Grunde machen kann was er will.

Bleib am Ball dann schaffst Du das auch. 

Am besten wäre es am Anfang wenn Dir jemand dabei behilflich ist. Man kann das mit Freunden oder Bekannten üben. Dann hast Du auch nicht den Stress das der jenige der vor der Tür steht nicht weg geht weil er ein bisschen warten muß.

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

War mal ein Hundetrainer bei euch zu Hause und hat sich die Situation angeschaut? 

Spontan würde ich sagen, dass er der Meinung ist dich "beschützen" zu müssen, weil er dir diese Aufgabe nicht zutraut. Gerade der letzte Absatz spricht dafür... 

Aber ich bin nur Laie und kein ausgebildeter Trainer und kenne weder dich, noch deinen Hund, noch kann ich die Situation wirklich beurteilen. Deshalb werde ich dir keine Tipps geben, sonst verschlimmert sich die Situation am Ende noch ^^ 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Spitz hat wohl immer das "Sagen" - Bellen, das steckt so tief drin. Seine Eigenart mit der man klar kommen muss, wenn man sich ihn anschafft. Selbst gezielte Trainingsmaßnahmen können ihm das nicht gänzlich abgewöhnen, wohl aber in gezielte Richtung bringen.

Artgerechte Haltung und Grundgehorsam vorausgesetzt, orientiert sich jeder Hund sowieso an seinen Menschen. Besuche, Autos, etc. sind normal, das signalisiert man auch dem Hund gelassen. Aussperren wäre eine Möglichkeit, löst jedoch nicht das Problem.

Dein Hund sollte einen guten festen Rückzugsort haben zu dem er gern geht. Ihn dahin zu schicken darf nicht als Strafe angesehen werden. Ohne Reize gewöhne ihn daran so lange dort bis auf Abruf auszuharren. Kommando "AUS" ist ein Abruch der Aktion und bedarf Training. Dies ist gut dosiert einzusetzen, damit es nicht überbeansprucht wird. D.h. nicht immer und überall bei jeder Kleinigkeit einsetzen, die sich auch anders lösen lässt. "Aus" muss wie ein "Keulenschlag" sitzen und ist absolut. Dies behutsam antrainiert, bekommst Du auch die Kläfferei besser in Griff.

Meine sind keine Naturkläffer, melden kurz und so ist es gut. Ich entscheide wen sie begrüßen dürfen, schicke sie auf ihren Platz und mache ggf. die Tür zu, fertig. Wer sagt, dass Hund überall dabei sein muss? Abtrennung kann auch stressmindernd sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?