Hund macht in die Wohnung aber nicht draußen?

8 Antworten

Hey wir haben uns auch vor kurzem einen Welpen gekauft der jetzt inzwischen 9 Monate alt ist und mit dem Stubenrein werden hatten wir auch größere Probleme und viel zu tun. Mit 6 Monaten wurde er soweit ich mich errienere aber auch langsam Stubenrein. Achte ein bisschen auf das Verhalten deines Hundes. Gib ihm zu fressen und zu trinken und richte dich darauf ein das er sich nach einer Mahlzeit lösen muss.Wenn du merkst das er sich zum lösen ,, bereit macht" Lass ihn raus. Bleib dann so lange mit ihm draußen bis er sich löst. Irgendwann kann er nicht mehr aushalten und wird sein Geschäft draußen erledigen. Lobe ihn dann ausgiebig und lass ihn wieder ins Haus. Sollte dann doch mal was daneben gehen, bestraf ihn nicht sondern zeig ihm wie man es richtig macht. Hebe den Zeigefinger und bring ihn nach draußen. Draußen streichelst du ihn dann ausgiebig. Du kannst auch mal einen längeren Spaziergang machen, währenddessen du deinem Hund immer mal zwischendurch was zu trinken gibst. Was rein kommt muss auch wieder raus. Wenn er dann draußen macht wieder ausgibieg loben und mit einem Spiel belohnen. Wiederhole das mit unterschiedlichen Tricks und dann sollte es gar nicht mehr lange dauern und er ist Stubenrein. Sowas kann halt bei jedem Hund unterschiedlich schnell gehen. Unser Junghund setzt sich jetzt immer vor die Terrassen Tür wenn er mal muss und wartet bis ihm jemand die Tür öffnet. 

Nicht verzweifeln ;) Viel Glück

Falsche Aufzucht und falsche Sauberkeitserziehung.

 Der Welpe ist nicht auf verschiedenen Bodenstrukturen aufgewachsen, sonst würde er Wiese zum Pinkeln wählen. Oder er wurde geschimpft und bestraft wenn er rein gemacht hat. So meint der kleine Kerl er darf sich beim Pinkeln nicht erwischen lassen. Draussen seid ihr immer dabei, also verkneift er es sich nach Möglichkeit bis er in der Wohnung unbemerkt laufen lassen kann.

Sobald der Hund anfängt am Boden zu schnüffeln und sich dreht, aufheben und raus tragen. Nach dem Spielen, Fressen und Schlafen auch raus tragen. Klappt es draussen loben!

Niemals schimpfen wenn es eine Pfütze gibt, Hund raus tragen und nachher kommentarlos aufwischen.

Es gibt auch Hunde die nach einem Halterwechsel sehr verstört sind. Alles ist neu und aufregend. Draussen versäubern sie sich dann nicht, weil sie Angst haben Spuren zu hinterlassen, die Feinde auf den Plan rufen könnten... Da ist es naheliegend, dass so ein verunsichertes Wesen vor lauter Erleichterung laufen lässt, wenn man in die geschützte Wohnung zurück kommt.

Wappnet euch mit viel Geduld, das kann lange dauern oder hört vielleicht nie auf.

Das Alter spielt bei einem nicht stubenreinen Hund keine Rolle. Es wird genau so verfahren wie bei einem Welpen. Alle 2 Stunden raus, sowie nach jeder Fütterung, Aufwachen und Spieleinheit, auch nachts. Draußen wird gelobt wenns klappt, drinnen kommentarlos das Problemchen weggeputzt. D.h. nicht, dass immer stundenlang herum spaziert werden muss. Zur Geschäftserledigung reichen paar Minuten an einer Lösestelle. Manche müssen sich vorher "einlaufen" um absetzen zu können. Löseplatz ersetzt natürlich nicht die obligatorischen Spaziergänge.

Es liegt immer am Halter wie schnell und zuverlässig ein Hund stubenrein wird. Der Aufwand anfangs lohnt den schnellen Erfolg.

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