hund an fahrrad hunde anhänger gewöhnen

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ganz einfach. Du musst langsam machen. Setz ihn rein und schiebe dein Rad. Bleibt er ruhig, belohne ihn. Wenn das gut funktioniert und er seinen Frieden mit dem Hänger geschlossen hat, dann kannst du erst fahren. Aber langsam. Und wenn er ruhig bleibt, belohnen. Wenn du irgendwann man schnell fahren willst, ist es hilfreich, wenn du den Hund vorher neben dem FAhrrad laufen lässt bis er ausgepowert ist... Es braucht unendlich Geduld, bis du ihn daran gewöhnt hast. Besser ist es, wenn er schon von Anfang an da hineinkommt. Dann kennt er es nicht anders. Dieses Gehoppe in dem ungefederten Wagen regt die meisten Hunde höllisch auf, und das wirklich Effektive ist - Geduld und ganz langsam...viel Erfolg. Und schimpfe nciht mit dem Hund - das ist unerwünschte Aufmerksamkeit. Schenk ihm deine Aufmerksamkeit, wenn er ruhig und folgsam ist...dein Hund wird früher oder später versuchen es dir recht zu machen...

er war schon sehr ausgepowert,er konnte gar nicht mehr laufen, aber trotzdem wollte er nicht in den anhänger. er wollte sich lieber tot laufen

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@NoNameUser09

Ja, aber das ist wirklich gegen die Natur des Hundes. Eine hoppelnde Unterlage - das geht erst mal gar nicht. Deshalb: ganz langsam daran gewöhnen. Erst wenn er den Hänger akzeptiert kannst du selber aufs Fahrrad steigen. Nimm von mir aus den Hänger mit in die Wohnung und lass ihn darin schlafen. Oder setz ihn immer wieder rein und lass ihn immer etwas länger darin sitzen. Belohnen ist ja klar. Bis er erst mal die Angst vor der enge verliert. Bis er von alleine ohne Mucken reingeht. Wie alt ist dein Hund? Nur bei Welpen geht das wirklich leicht. Wir Menschen die denken, sind leider zu ungeduldig. Versetz dich in die Lage des Tieres. Geh es langsam an. Es wird schon. Viel, viel Zeit und Geduld - aber es wird. Viel Glück! PS wir brauchten ungefähr 3 Monate! Jetzt ist alles ok...

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@NoNameUser09

Och, das kriegst du noch hin! Es dauert halt - wie gesagt, wenn du ihn mit in die Wohnung nimmst und den Hund immer mal hineinhüpfen lässt - so hopp....und dann belohnst wenn er drinne ist, dann gewöhnt er sich dran. Und dann vielleicht nach TAgen - die Deichsel nehmen, sitz sagen und langsam ziehen. Und wenn er nicht rausspringt loben was das Zeug hält. Und wieder probieren. Irgendwann hat er dann Vertrauen und es funzt. Nächstes Frühjahr kannst dann dein Hundi spazieren fahren...viel Spass!

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@horbach

Oh, vielen Dank für das Sternchen!!! Wünsche ein schönes Weihnachtsfest...

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Da schliesse ich mich meinen Vorrednern an! Langsam dran gewöhnen, nicht gleich eine große Tour machen. Am besten erstmal ohne Rad, also den Anhänger mal so ein bisschen mit ihm rumschieben. Lege ihm auch eine Decke mit seinem Geruch hinein, damit er sich gleich ein bisschen heimischer im Wagerl fühlt!

Radfahren gehört nicht zu den Grundbedürfnissen jedes Hundes. Ich mag den Egoismus nicht. ICH möchte einen Hund, ICH möchte Radfahren also muss es der Hund auch mögen. Wenn du eine Kind hast und es möchte nicht Radfahren sollst es auch nicht zwingen. Wenn du gerne mit dem Rad unterwegs bist und deinen Hund liebst dann suche eine andere Lösung. Durch dein bisheriges Verhalten hat der schon eine Fobie, damit musst du leben. Wärest du von Anfang an einfühlsam gewesen dann hättest eine Chance dass der Hund sich an das Gerät gewöhnt und es mal mag. Der Zug ist abgefahren, nun zeig gegenüber dem Tier Verantwortung und nicht deinen Eigensinnigen Willen.

Zu den Grundbedürfnissen des Hundes gehört das Laufen und rennen mit dem Rudel. Fahrradfahren ist eine Möglichkeit, dem Hund diesen Bewegungsdrang zu ermöglichen. Das hat nix mit Egoismus zu tun. Und er kann immer noch den Hund an den Hänger gewöhnen, das dauert halt seine Zeit...

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@horbach

Fahradfahren im Anhänger kommt dem Bewegungsdrang entgegen? Was hast denn heute schon getrunken?

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