Hat Jesus den Mosaischen Bund erneuert?

6 Antworten

ER hat Ihn zum Ende und zum Ziel gebracht - zu sich selbst. ER hat mit seiner Gnade den Fluch des Gesetzes aufgehoben für diejenigen, die das Kreuz von Golgatha annehmen.

Jesus schaute voller Gnade auf die Leidenden Menschen, verwandelte sein Licht in einen Körper, lebte als Mensch auf der Erde, zeigte wie man Leben soll, damit es Gott gefällt und ging ans Kreuz von Golgatha, damit alle ihr Leid dort ablegen können und stand von den Toten auf, damit jeder Gottes neues Leben mit unzähligen Versprechen Gottes ergreifen kann.

Und was haben die Menschen daraus gemacht? Sie haben Jesus zum Bösewicht erklärt. Weil sie sich immer besser darstellen wollen als alle anderen und gerne über andere richten, wo sie selbst versagen.

Das sittliche Gesetz des Alten Bundes ist in seinen Wesenszügen dauerhaft. Die Gebote, welche das natürliche Sittengesetz widerspiegeln und im Neuen Testament wieder bestätigt wurden, sind für Christen bindend. Allerdings besteht das mosaische Gesetz auch aus Hinzufügungen im Hinblick auf die besondere Berufung und Situation des jüdischen Volkes. Der Dekalog selbst, so wie er in den Büchern Exodus und Deuteronomium gegeben ist, enthält gemeinsam mit den sittlichen Vorschriften auch einige zeremonielle.

 Im Neuen Bund wird das sittliche Gesetz insofern ausgeweitet, als es nun auf alle Völker und Zeiten ausgedehnt ist und diese einlädt, in eine Bundesbeziehung mit Gott einzutreten. Es ist insofern vertieft, als Christus es verinnerlicht und radikalisiert, indem er Einstellungen und Absichten vorschreibt, welche zuvor keine Angelegenheiten der Gesetzgebung waren. Jesus lehrt in der Bergpredigt, dass er nicht gekommen ist, das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern sie zu erfüllen, indem er bestimmte Regelungen im Gesetz des Mose sowohl ergänzt als auch korrigiert.

Im Hinblick auf das zeremonielle Gesetz ist der Alte Bund in einem gewissen Sinn aufgehoben, während er zugleich erfüllt ist. Das Gesetz Christi gibt der Tora des  Mose ihre endgültige Auslegung. Doch behalten die alten Riten ihren Wert als Zeichen dessen, was kommen sollte.

Jesus Christus ist also die Erfüllung des Gesetzes, was die göttliche Offenbarung betrifft, nicht mehr notwendig sind allerdings die menschlichen Hinzufügungen im Gesetz des Mose, die für Christen keine Bedeutung mehr haben.

Die OPFER sind NICHT aufgehoben, KEIN Gesetz ist aufgehoben!

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Nein, so wie Paulus schreibt hat er den Bund samt ihren Gesetzen ans Kreuz genagelt

Ab der Zeit hörte die jüdische Religion auf zu existieren (ab dem Jahre 70 u. Z.

Kein Tempel mehr kein Hohepriester usw.

Die christliche Ära begann als zu Pfingsten 33 u. Z. - hl. Geist ausgeschüttet wurde

Den Menschen angepasst.

So weit "heruntergebrochen", dass nicht Gesetzesteile aufs Komma befolgt werden, die Gott nicht so wichtig sind, aber andere, die viel mehr Bedeutung haben, missachtet werden.

Jesus hat es in einem Satz auf den Punkt gebracht: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Weg von den Früchten des Fleisches: Unzucht, Unsittlichkeit, Ausschweifung, 20Götzendienst, Zauberei, Feindseligkeiten, Zank, Eifersucht, Zerwürfnisse, gemeine Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, 21Neid, Trunksucht, Schwelgerei und so weiter.

zu den Früchten des Geistes:

Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, 23Sanftmut, Beständigkeit 

(Galater 5)

Nein Jesus hat einen Neuen Bund gebracht und aufgerichtet ,nachdem der Mosaische Bund vergangen war.

Lg ⚘

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Katechistin Theologische H.Schule

Ignatius von Antiochien

(35-1 10 n.Christus )

Epistulae Vll genuinae/ Die sieben Briefe des Ignatius vonAntiochien (BKV) 

Ignatius an die Magnesier 

10. Kap. Warnung vor dem Judentum. 1. Seien wir daher nicht unempfänglich gegen seine Huld! Wenn er nämlich unsere Handlungsweise nachahmt, dann sind wir schon dahin. Deshalb wollen wir, nachdem wir seine Schüler geworden sind, lernen, demChristentum gemäß zu leben. Denn wer sich nach einem anderen Namen nennt außer diesem, der ist nicht Gottes. 2. Schaffet also weg den schlechten Sauerteig, der veraltet und versauert ist, und wandelt euch um in einen neuen Sauerteig, der ist Jesus Christus. In ihm sollet ihr gesalzen werden, damit keiner unter euch verderbe (durch Fäulnis), da ihr nach demGeruche werdet überführt werden. . 3.
Es ist nicht am Platze, Jesus Christus im Munde zu führen und nach dem Judentum zu leben. ❗
Denn der Glaube des Christentums führte nicht zum Judentum, sondern das Judentum zum Christentum, zu dem jegliche an Gott gläubige Zunge geführt worden ist.  Zitat Ende

https://bkv.unifr.ch/de/works/cpg-1025/versions/die-sieben-briefe-des-ignatius-von-antiochien-bkv/divisions/34

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