Haben Schallplatten eine bessere Tonqualität wie CDs?

15 Antworten

Es gibt z.B. ein Stück von Manowar, es hat einen wahnsinns Bass der unbedingt ganz zu hören sein muss sonst klingt das Stück wie Heinos Versuch was Rockiges zu spielen .... . Auf der Schallplatte sind die sehr tiefen Bässe voll und ganz zu hören, auf der CD fehlen die tiefsten Bässe und es klingt wie Heino .... . Das weil die Platte analog aufgenommen wurde und die CD digital.

In Sachen Klang ist ein Schallplattenspieler mit Platten die komplett analog aufgenommen wurden Unschlagbar !

Es geht nur noch ums Geld verdienen, ob es gut ist oder nicht ist Egal. Die meisten Abspielgeräte heutzutage könen mit den alten kaum mithalten, höchstens an Ausstattung oder Anschlussmöglichkeiten - aber beim Klang verlieren sie Jämmerlich !

Blödsinn ist es auch Musik in Surround abzuspielen die in Stereo aufgenommen wurde. Um wirklicheinen guten surroundsound zu bekommen muss man entweder sehr tief in die Tasche greifen oder selbst bauen. Ich baue selbst und das was ich baue ist zu dem was du in normalen Läden kaufst Unschlagbar obwohl es wirklich nicht viel Geld kostet! Weiter kommt jedoch dazu - die Wohnungen heute werden nicht mehr so Schalldämmend gebaut wie früher.

Es geht nur noch um Gewinnmaximierung bei Einzelnen, die Mehrheit bekommt Billig, Billig, Billig und soll Geiz Ge*l finden wobei Geiz tatsächlich jedoch das Dümmste ist was es seit der Erfindung des Geldes gibt und er zerstört deinen Arbeitsplatz von Morgen !

Es lag nicht an CD oder Vinylplatte, sondern am Techniker. Wenn der Techniker sich Mühe gegeben hätte, würdest Du schreiben können "Ich dachte immer, der Bass auf der Vinyl LP sei gut, aber was da von der CD kam, haute mich um"

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Das kommt darauf an ws du unter Tonqualität verstehst. Wenn damit gemeint ist was angenehmer klingt, dann kommt es sehr auf den Persönlichen Geschmack an, über den man bekanntlich nicht streitet. Von den rein technischen Werten ist die Schallplatte der CD hoffnungslos unterlegen. Es sit übrigens nicht richtig das eine Schallplatte weil sie ein analoge Medium ist eine größeren Frequenzsgang oder mehr Dynamik hat als ein Digitales Medium.

Gemäß Nyquist-Shannon-Abtasttheorem und der empirisch wie mathematisch widerlegten Behauptung, dass 24/96 Audio besser klingt als 16/44 Audio kann das Thema final und eindeutig zugunsten der CD und digitaler Formate abgeschlossen werden. Kauft euch einfach mal einen modernen DAC (aber kein Billigteil! Besser ab 500 Euro) und öffnet eure Ohren! Anschließend Vinylsammlung noch ganz schnell verkaufen, bevor die keiner mehr haben will. Seit ich einen (sehr guten) DAC habe höre ich erstmals richtige Musik. Das war wie eine Offenbahrung. Siehe hier: http://xiph.org/~xiphmont/demo/neil-young.html

Eine gute Schallplatte hat eine um einiges bessere Tonqualität als ne CD. Das liegt daran, dass bei einer Schallplatte das Tonsignal analog gespeichert wird und daher den gesammten Dynamikumfang der Musik aufzeichnet. eine CD speichert die Musik digitalisiert mit einer begrenzten Auflösung und einem beschränkten Tonumfang und das Signal wird Komprimiert (also in der Dynamik eingeschränkt).

Das trifft aber nur auf gute, bzw auf alte Schallplatten zu - denn heutige Pressungen übernehmen oft einfach das Signal des CD Masters, wodurch eine SChallplatte genau so klingt wie eine CD, oder sie remastern das CD Signal so dass es klingen sollte wie eine Schallplatte, was in manchen Fällen zu katastrophalen Ergebnissen führt

um es in Computersprache wiederzugeben

wollte man ein Schallplattensignal 1:1 Digitalisieren, bräuchte man für eine Schallplatte (12'') 12 Gigabyte Speicher (Abtastrate 800 khz, eine CD hat 44,1 khz)

Eine Handelsübliche CD mit CD Qualität hat aber nur 650 MB Speicher

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@user883569

Denn Unsinn ließt man öfter, blöde nur das es nicht stimmt. Eine Schallplatte hat einen Nutzbaren Frequenzbereich bist vieleicht 18 kHz und da wird es schon Eng, auch die Nutzbare Dynamik ist liegt eher bei 40 - 50 dB Diese Werte übertrifft die CD locker. Ich wüsst mal gerne wie man überhaupt auf die 12 GB gekommen ist. So wie ich das sehe ist da einfach eine Zahl die irgend wann mal einer genannt hat ohne sie zu belegen.

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@Anton96

Sie verwechseln da offenbar die Abtastrate mit dem darstellbaren Frequenzbereich. Ein High-End In-Ear-Monitor hat einen darstellbaren Frequenzbereich bis 12 kHz, weil darüber einfach nichts musikalisch relevantes mehr passiert. Eine Vinyl geht laut DIN bis 12,5 kHz, das reicht also schonmal vollkommen aus.

Eine CD wird mit 44,1 kHz abgetastet, wohingegen eine Schallplatte (und hier muss man logischerweise umrechnen, da keine digital geclockte Abtastrate zugrunde liegt) mit ca. 800 kHz abgetastet wird. Das mag viel erscheinen, und manch einer fragt sich, ob die Abtastrate der CD nicht doch ausreicht.. aber die Super-Audio-CD wird gar mit 2,83 MHz abgetastet, und ist meiner Hörerfahrung nach der Vinyl ebenbürtig und lässt die CD aussehen wie damals die erste MP3 im Vergleich zur CD.

Ein Beleg dieser Zahl ist recht einfach, da man sie mit den restlichen, zur Verfügung stehenden Eckdaten ausrechnen kann:

(Kanalzahl * Wortbreite * Abtastrate * Länge in sec) / 8

Macht bei der CD (2 * 16 * 44,1 * 60) / 8 = 10,5 MB pro Minute.

(2 * 24 * 800 * 60) / 8 = 288 MB pro Minute, oder 11,5 GB für 40 Minuten.

Ich hoffe, dieses Missverständnis beseitigt zu haben.

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@galaxywurscht

Es tut mir leid aber ich habe selten so einen Unsinn gelesen. Du gibst da irgend eine Abtastrat an ohne auch ansatzweise diesen Wert zu begründen. Wie kommst du auf diese ominösen 800 Khz? Ich kann hier auch irgend etwas zusammen phantasieren.

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Letztlich geht es bei dieser Frage doch darum, ob digital oder analog besser ist. Diese Frage wird wohl ein Streitthema bleiben. Aber wenn ich mal annehme, dass man mit analog wirklich bessere Ergebnisse erzielen kann, dann ist die nächste Frage "unter welchen Bedingungen?". Ich kannte analogen TV-Empfang nur mit Bildrauschen und empfand Digitalfernsehen als Verbesserung. Als analoge Bandmaschine hatte ich kein Studiogerät mit Halbspurband und 38 cm/s, sondern Cassette mit Dolby B und empfand dann die Mini Disc als Qualitätssprung. Und bei Schallplatten war es so, dass ich mir Musik kaufte, die mir gefiel. Ob Schallplatten ladenneu auf einem teuren Gerät besser klingen als CD oder nicht, kann ich nicht sagen, aber dass eine abgenutzte Schallplatte besser klingen soll, als eine CD, wird doch niemand behaupten. Zu den Aussagen, dass eine Schallplatte den gesamten Dynamikumfang erfassen soll und eine CD nicht: Dann haben wohl diejenigen sich geirrt, die in Büchern der 70er Jahre davon sprachen, dass man bei Schallplattenaufnahmen die Dynamik reduzieren muss? Ob eine CD in der Praxis mehr Dynamik als eine Vinylplatte hat, wie behauptet wird, ist unklar, in der Praxis aber auch nicht von Bedeutung. Im normalen Heimgebrauch ist die nutzbare Dynamik nach unten durch den üblichen Geräuschpegel, den ein Wohnzimmer hat und nach oben durch die Zimmerlautstärke begrenzt.

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@RFMusiker

Ich gehe absolut konform mit Ihrer Aussage, dass manche Dinge in der Praxis einfach nicht von Bedeutung sind - Die Dynamik kann bei einer Schallplatte niemals denselben theoretischen Wert erreichen, wie bei einer CD, da sonst ja irgendwann mal die Nadel vorher abbricht, als die Schwingung noch mitzumachen.

Allerdings stimmt es nicht ganz, dass die nutzbare Dynamik etwas mit der Lautstärke zu tun hat, mit der ich abhöre - eine CD mit einer reellen Dynamik von 12 dB wird bei jeder Lautstärke 12 Dynamik haben, da es sich ja nur um einen relativen Referenzwert handelt. Was für den Tonmann, der das Album mischt, -3 dB sind, sind bei Ihnen zuhause mal 60, mal 80 oder mehr dB....

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Schallplatten haben keine bessere Tonqualität als CDs.

Allerdings gibt es ein paar Faktoren, weswegen Vinyl teilweise als besser empfunden wird.

  1. Placebo, die Vorstellung, dass Musik digitalisiert wird und  ein Tongenerator aus Stichproben den Sound wiederherstellt, ist manchen unheimlich.
  2. Am Anfang der CD-Technik war der Sound wirklich etwas kalt und steril, dies Image ist nicht so leicht zu zerstören
  3. Der dritte Punkt ist, die Schallplatte erfordert ein gewisses Mastering, kann eben hohe und niedrige Frequenzen nicht so gut aufnehmen, nimmt bestimmte Stereoeffekte übel, hat begrenzte Dynamik, aber genau dieser Sound mit seinen Einschränkungen gefällt.
  4. Ab der CD-Zeit wollte man etwas beweisen und übertrieb es mit der Höhen-Wiedergabe, nebenbei kam noch der Lautheitswahn.
  5. Manchmal ist das Masterband nicht gut erhalten, es kann verderben und dann ist die am besten erhaltene Version eine selten gespielte Vinyl LP
  6. Nicht immer versuchen die Techniker bei der CD Version einer LP, einen Sound zu erreichen, der einer neuwertigen Maxisingle auf einem hochwertigen Plattenspieler entspricht, bei welcher aber das Rumpeln fehlt.
  7. Vorbespielte Tonbänder mit 19 cm/s waren nicht verbreitet, man kannte Musik nur von Schallplatten und im Rundfunk wurden meist auch Schallplatten gespielt.

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