Haben Mieter ein Recht auf Einblick in die Protokolle von Eigentümerversammlungen

3 Antworten

sie haben lediglich Rechte, die aus dem Mietvertrag resultieren, keine Rechte als Eigentümer! Das schließt ein, dass sie die Eigentümerversammlung und deren Protokolle nichts angehen.

Einer der Eigentümer der Wohnungen ist selbst Mieter ...

Er kann nur eines sein: Eigentümer ODER Mieter.

Ansprechpartner für die Wohnungsmieter (dich) ist der jeweilige Eigentümer der Wohnung, die man gemietet hat. Mit den anderen Eigentümern steht man als Mieter in keinem Vertragsverhältnis. Die Eigentümerversammlung ist Privatsache der Eigentümer - die Mieter geht das soviel an wie die Karstadt-Kundschaft die Protokolle der Vorstandssitzungen der Karstadt AG, nämlich gar nichts.

Einer der Eigentümer der Wohnungen ist selbst Mieter

ah ja, klingt sehr logisch. Vermietet er an sich selbst?

Es gibt für Mieter kein Recht auf Einsicht in Protokolle von Eigentümerversammlungen. Warum auch?

Aber du kannst eigentlich beruhigt sein, wenn es keine Mehrheit gibt, können auch keine Beschlüsse gefasst werden. Vermutlich haben die anderen Eigentümer Vollmachten an die Hausverwaltung ausgestellt.

Schloss austauschen im Eingangsbereich wenn Mieter nicht mehr zahlt

hi, mein schwiegervater hat ein haus mit mehreren wohnungen. jetzt ist der fall eingetreten das ein mieter ins ausland gefahren ist und nicht mehr zahlt. sind schon 2 monate her. kann der eigentümer jetzt im eingangsbereich, nicht das wohnungsschloss vom mieter sondern unten im eingangsbereich , das schloss austauschen, um zu verhindern, das der alte mieter in einer nacht und nebelaktion wieder nach hause kommt und seine sachen rausräumt?

welche rechte hat noch der eigentümer in einem fall, wenn ein mieter nicht zahlt. kann man solche klauseln nicht im mietvertrag mit integrieren?

vielen dank für eine info

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Wie kann die Räum- und Streupflicht in diesem Fall überwacht werden?

Die Räum- und Streupflicht obliegt grundsätzlich dem Eigentümer eines Objekts.

Er kann diese Pflicht aber entweder über eine Regelung im Mietvertrag an seine Mieter übertragen oder einen Hausmeisterservice dafür beauftragen. Die Kosten hierfür kann er auf den/die Mieter umlegen.

In beiden Fällen aber besteht für den Eigentümer bzw. Vermieter eine Kontrollpflicht, ob die Arbeiten auch ordnungsgemäß ausgeführt werden.

Nun frage ich mich, wie man als Vermieter mehrerer Wohnungen, die womöglich auch noch relativ weit auseinanderliegen oder weit vom eigenen Wohnort entfernt sind, dieser Pflicht in zumutbarer Weise nachkommen soll.

Dem Vermieter kann doch nicht zugemutet werden, täglich alle Wohnungen abzuklappern und dort zu kontrollieren, ob richtig geräumt und gestreut wurde.

Wie ist diese "Kontrollpflicht" in der Praxis also zu verstehen?

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Vertrag Stromlieferung bisher Eigentümer. Künftig soll Mieter selbst Stromvertag abschließen. Was ist zu tun?

Ich bin Eigentümer einer Immobilie. In der immobilie befinden sich 2 Wohnungen. Bisher hatte ich als Eigentümer einen Strom Liefervertrg, da die Mieten Inklusiv Mieten waren. War nicht anders Möglich, da es nur einen Zähler für das ganze Haus gibt. Nun hat nur noch ein Mieter das ganze Haus gemietet und soll künftig seinen Strom selbst beziehen. Was muss ich als bisheriger Strombezieher tun? Alten Vertrag einfach zum z. B. 30.06. Kündigen und dem Netzbetreiber den Mieter mit Einzugstermin z. B. 01.07. melden? Mieter muss dann einfach nur einen Neuen Vertrag mit einem Lieferanten seiner Wahl abschließen? Was passiert wenn der Mieter keinen neuen Vertrag ab 01.07. hat? Virlrn Dank

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Hab ich das Recht auf eine Abfindung und auf eine Kostenübernahme, wenn der Eigentümer mich rausschmeißen will?

Hallo,

bei mir geht es um folgendes. Mein Vater wohnt seit Ende 96 als Mieter einer Wohnung in Berlin. Nun wurde ausgerechnet seine Wohnung von der Hausverwaltung an eine Privatperson verkauft. Nicht nur mein Vater ist davon betroffen in seinem Haus, sondern auch andere Mieter. Die meisten, die die Wohnungen gekauft haben, kauften die Wohnungen als Kapitalanlage fürs Alter, heisst konkret, dass die Miete zukünftig an die Privatperson gezahlt wird statt an die Hausverwaltung. So weit, so gut.

Nun wurde die Wohnung meines Vaters schon Anfang 2015 gekauft. Vor etwa 4 Monaten bekam mein Vater ein Schreiben vom Anwalt des neuen Privateigentümers. In dem Schreiben stand, dass er sich von seiner Frau trennen wird und er deshalb die Wohnung eigennützig nutzen möchte. Wenn wir bis Oktober diesen Jahres keinen Widerspruch einlegen, ist mein Vater verpflichtet die Wohnung zum 31.12 sachgerecht an den neuen Eigentümer zu übergeben.

Am Anfang war das ein harter Schlag ins Gesicht, vor allem, weil man kleiner Bruder eine leichte geistige Behinderung hat und die Wohnung für unsere Verhältnisse bzw. für mein Vater ideal war.

Nun habe ich mich letztens mit einem guten Freund unterhalten, der verheiratet ist und 2 Kinder. Er ist in etwa in der gleichen Situation. Seine Wohnung wurde auch verkauft, die Eigentümer möchten ihn und seine Familie auch so schnell wie möglich raushaben. Als er mit seiner Frau beim Mieterschutzverein war, teilte der Anwalt ihnen mit, dass sie ein Anrecht auf eine Abfindung haben und eine Kostenübernahme stellen können, wenn Sie die Wohnung verlassen müssen. Mein Freund meinte, dass speziell in der Situation meines Vaters, wir gute Chancen auf eine Abfindung hätten, da mein kleiner Bruder eine leichte Behinderung hat und wir andererseits auch schon seit 20 Jahren in der Wohnung leben.

Mein Vater würde eigentlich ungern aus der Wohnung ziehen, da sie für seine Verhältnisse ideal ist, aber bei einer geeigneten Abfindung und speziell bei einer Kostenübernahme beim Umzug, wäre er willig umzuziehen.

Kann mir einer weiterhelfen bei diesem Fall?

Mit freundlichen Grüßen

Mülli

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