Haben Lehrer einen Pädagoischen Freiraum um Noten zu entscheiden?

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7 Antworten

Das hängt von der Schulform und der konkreten Situations ab. Gerade bei mündlichen Noten besteht viel Spielraum. Von einer 3,6 auf 3,0 runter halte ich aber für ziemlich unwahrschein - das wäre von einer 4+ auf eine glatte 3.

HaltStopNeeeein 24.07.2016, 23:50

mündliche Noten = reine Willkür ! Nieder mit dem Diktator ! Wir sind das Volk !

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Das hast du eben schon einmal gefragt.

Meine Antwort ist unverändert: Wenn du im mündlichen gut warst, wenn der Lehrer sicher ist, dass du ein aufsteigender Stern bist und dass du die schlechten Arbeiten eher versehentlich geschrieben hast, dann geht das.

Wenn du hingegen im Unterricht eher zurückhaltend warst und desinteressiert gewirkt hast - weshalb sollte er dann deine Note anheben - welchen pädagogischen Sinn hätte das dann?

Also ich kenne mich da jetz zwar nicht so gut aus, aber denke dass sie das dürfen, ich bin in Deutsch bsw. auf 6,8 gestanden (in deutschland 4,8) und habe die 6 (4) bekommen. Bin dann zum Direx gegangen und habe mich beschwert, da ich mir sicher bin, dass sie die Note nur runter getan hat, weil sie mich hasst (bin absolut kein lehrer liebling) und er hat nur gesagt sie hätte eine plausible erklärung gegeben....

Ja, ich bin selbst Lehrer. Hat man. Wirklich streng mathematisch macht man das in den seltensten Fällen, bei Abschluss- und Abiturprüfungen muss man das machen quasi.

Ansonsten heißt das aber nicht, dass Schülern eine Note geschenkt wird. Sondern man überlegt sich das schon genau und bespricht sich auch mit anderen Kollegen.

HaltStopNeeeein 24.07.2016, 23:52

Die machen das, wie die lustig sind. "Oh, die Anne find ich aber ganz süüüß, die kriegt "zufällig" die bessere Note" ...

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Da gibt es im Lehrerzimmer dann so Besprechungen bei Wackelkandidaten, da redet dann der Biologielehrer, der Physiklehrer, der Englischlehrer mit dem Klassenlehrer. Zum Schluss bildet sich der Klassenlehrer eine Meinung und bildet daraus die Note.

grubenschmalz 24.07.2016, 23:46

Der Klassenlehrer hat keinerlei Befugnis in die Notegebung der anderen Lehrer einzugreifen. Das hat auch der Schulleiter nicht. Man spricht natürlich und gibt Rat, die letzte Entscheidung hat immer der jeweilige unterrichtende Lehrer

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linksgewinde 24.07.2016, 23:48
@grubenschmalz

Hochwürden: Ihr habt da was falsch verstanden. Mein Text sollte das Selbe wiedergeben wie Euer Text. Hab ich was falsch gemacht?

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axperson 24.07.2016, 23:54

"Zum Schluss bildet sich der Klassenlehrer eine Meinung und bildet daraus die Note."
-kann man falsch verstehen ☺️

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doch das geht, hab schon erlebt, dass jemand mit 2,3 eine 3 bekommt 

Es gibt bei der Zeugnisnotenvergabe das sogenannte "pädagogische Ermessen", d.h. einen Ermessensspielraum des Benoters entgegen den numerischen Richtlinien (meist zwischen n,4 bis n,6, gelegentlich auch mehr)

Man unterscheidet drei Fälle:

1. Berücksichtigung der Tendenzen (- oder + Noten) in den Einzelleistungen (Schulaufgaben)

2. Aufsteigende oder absteigende Leistungen im Beurteilungszeitraum

3. Ausgleich für mehrere knapp bessere oder knapp schlechtere Noten.

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