Grundsteuer bei unterjährigem Eigentümerwechsel?

5 Antworten

Der Gemeinde gegenüber bist du erst zum 01.01.2018 Schuldner. In deinem Kaufvertrag steht aber etwas von Übergang von Lasten und Nutzen. Ab diesem Zeitpunkt schuldest du dem Verkäufer die Grundsteuer als Last. Erfolgte der Übergang z. B. zum 01.07.2017 schuldest du dem Käufer auf Grund dieser Bestimmung im Kaufvertrag die Grundsteuer ab dem 01.07.2017.

.... ich kenne kein Steueramt, das so einen Wunsch erfüllt.

Alle Kosten und Lasten wuppen muss der, der laut Kaufvertrag zuständig ist.

Schaue also einfach in die Urkunde.

Und so lange Du nicht im Grundbuch stehst, gehen Dich irgendwelche Zahlungen an die WEG und andere bzw. Guthaben aus Abrechnungen nichts an. Es sei denn, es gibt eine Vereinbarung.

Dies wird in vielen Bundesländern so gehandhabt, dass die offizielle Umschreibung erst zum Jahresende vorgenommen wird.

Ab dem Zeitpunkt des Eigentumsübergangs bist jedoch Du dafür zuständig und hast die Grundsteuer auch zu zahlen - sprich, Du schuldest die dem Verkäufer.

Dies wird in vielen Bundesländern so gehandhabt, dass die offizielle Umschreibung erst zum Jahresende vorgenommen wird.

Das wird in ganz Deutschland so gehandhabt nach  § 9 GrStG.

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@lesterb42

Mein Fehler - danke fürs schließen meiner Wissenslücke😁

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Ebay Käufer fordert Rechnung per Mail (Privatverkauf) - kann die auch ins Paket?

Hallo zusammen,

bei mir hat ein gewerblicher Verkäufer etwas gekauft (Privatverkauf) und fordert nun eine Rechnung bzw Quittung per Mail. Ich habe allerdings keinen Scanner, um die unterschriebene Quittung einzuscannen. Kann ich die Quittung auch mit ins Paket legen oder bin ich verpflichtet, sie als Mail zu senden? (Ich habe den Käufer nun bereits 3x angeschrieben und gefragt, aber er reagiert nicht)

Schonmal danke für die Antworten

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Wem stehen Nebenkosten bei Eigentümerwechsel zu? Käufer oder Verkäufer?

Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ein Interessent hat eine Eigentumswohnung aus einem Mehrfamilienhaus von mir erworben. Über die Nebenkostenabrechnung würde mit für das vergangene Jahr noch ein erheblicher Erstattungsbetrag wegen Überzahlung zustehen. Die Hausverwaltung weigert sich nun, zwei Nebenkostenabrechnungen zu fertigen. Begründung: Am Ende des Jahres bzw. bei Erstellung der Nebenkostenabrechnung sei sowohl für die Erstattungen als auch für die Nachzahlungen der neue Eigentümer zuständig. Da vor dem Eigentumsübergang von mir viel zu viel Nebenkosten gezahlt wurden, müssten mir diese zu viel gezahlten Beträge doch auch erstattet werden. Wer kann mir weiterhelfen?

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Heizölanteil beim Kauf einer Eigentumswohnung. Wem gehört welcher Anteil?

Hallo,

um eines gleich vorweg zu nehmen, da die Frage bestimmt aufkommt: Eine Hausverwaltung gibt es in der Anlage aktuell noch nicht, wird sich aber bald ändern.

Es handelt sich bei der Frage um ein 3 Familienhaus, welches letztes Jahr noch komplett im Besitz von Verkäufer X war. 2 Einheiten vermietet, eine Einheit nutzt der Verkäufer selbst

Verkäufer X hat nun Ende letzten Jahres 2 vermietete Einheiten des Hauses an einen Käufer Y verkauft.

Im August letzten Jahres, also vor dem Verkauf, wurde Heizöl (3.500L) aufgefüllt. Zum Zeitpunkt des Kaufs waren noch ca. 80% dieses Heizöls vorhanden. 5 Monate nach Kauf neigt sich der Heizölbestand dem Ende zu, daher muss neues Heizöl angeschafft werden.

Die Zählerablesungen haben ergeben, dass in diesem Zeitraum ca. 70% des Verbrauchs auf die Wohnung des Verkäufers X entfallen, ca. 8% auf Wohnung 2 und die restlichen 22% auf Wohnung 3.

Verkäufer X behauptet nun, dass er - trotz unverhältnismäßig hohen Verbrauchs im Vergleich zu den anderen Wohnungen - bei der Nebenkostenabrechnung keine Zahlung an Käufer Y vornehmen muss. Die Begründung ist, dass er ja die komplette Heizöl Lieferung im August bezahlt habe und doch nicht sein eigenes Öl doppelt zahlen müsse.

Käufer Y behauptet allerdings, dass der anteilige Heizölbestand (nach EIgentumsanteilen 65% für die beiden Wohnungen) Teil des Kaufvertrages ist. Es ist jedenfalls keine Regelung im Vertrag enthalten, dass das Heizöl nicht Bestandteil ist.

Daher fordert er bei Verkäufer X nun auch eine entsprechende Ausgleichszahlung für den Mehrverbrauch (70% anstelle der 35% nach Eigentumsanteilen) ein.

Wer liegt hier nun richtig?

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Wer kennt sich im Crowdfundig aus?

Ich habe eine Geschäftsidee, für die ich ca. 2 Mio. Euro Kapital benötige! Diese Summe möchte ich gerne über Crowdfunding generieren. Dies jedoch nicht im üblichen Sinne, indem Geldgeber für ein Projekt "spenden", sondern vielmehr möchte ich bei erfolgreicher Umsetzung das zur Verfügung gestellte Kapital zurückbezahlen und darüber hinaus eine hohe Verzinsung zahlen. Im durchaus auch möglichen Fall des Scheitern wäre das Kapital verloren.

Frage: (1) kann man so ein Crowdfunding überhaupt umsetzten? (2) ist die Höhe des benötigten Kapital erreichbar? DANKE für ein entsprechendes Feedback! Jürgen

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Hausgeldnachzahlung bei Eigentümerwechsel

Ich habe zum 15. Oktober 2010 eine Wohnung gekauft (Übergabe). Im Kaufvertrag steht nur: Mit diesem Zeitpunkt gehen Gefahr, Nutzungen und Lasten auf den Käufer über.

Für 2010 wird eine größere Nachzahlung fällig sein (Hausgeld inkl. Heizung, Hausmeister usw.). Nehmen wir an sie wird 1000 Euro betragen. Ich werde die auf jeden Fall bezahlen müssen als neuer Eigentümer, ich bin der Schulder.

Meine Frage nun: Wenn im Kaufvertrag nichts geregelt ist, ist der Verkäufer verpflichtet seinen Anteil für 9 1/2 Monate zu zahlen oder wäre es ein freiwilliges Entgegenkommen von ihm etwas zu zahlen?

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Garagenvermietung in Steuererklärung angeben?

Hi zusammen,

wir haben in 2017 für 2 Monate unsere Garage (gehörend zu der Eigentumswohnung, die wir aber selbst bewohnen) vermietet. Gesamteinnahmen für die Monate 240€.

Sind diese Einnahmen in der Steuererklärung zu berücksichtigen oder kann ich sie rauslassen?

Hintergrund: wir wohnen schon seit über 3 Jahren in der Wohnung und möchten sie in 2019 verkaufen, da wir umziehen wollen. Durch die teilweise Vermietung der Garage könnte bei einem möglichen Verkauf der Wohnung samt Garage eine Spekulationssteuer anfallen, wenn ein Gewinn anfällt, da die Wohnung im Jahre des Verkaufes und den zwei Vorjahren selbst bewohnt sein muss. Da die Garage aber vermietet war, besteht ein hohes Risiko, dass die Steuer anfällt - das wollen wir vermeiden.

Die Frage, ob wir diese Einnahmen jetzt in die Erklärung angeben müssen, entscheiden also darüber, ob wir die Wohnung zu 2020 oder aber schon zu 2019 steuerfrei veräußern könnten.

Danke Euch

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