Grub no such device?

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3 Antworten

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Moin,
es scheint, als hätte das Win8 Update deinen Bootloader zerschossen.
Da er im Grub Rescue hängt gehe ich mal davon aus, dass du standardmäßig den Grub Bootloader aktiv hattest (für deine Ubuntu, sowie Win Installation)

Du kannst höchstens versuchen wieder auf den MBR von Windows umzustellen und dort anschließend wieder auf Multiboot umschalten.
(Oder die Ubuntu DVD/USB-Stick rein und versuchen den Grub Bootloader damit zu reparieren).
Im schlimmsten Fall einmal per Knoppix booten, alle Daten sichern und das System komplett neu aufsetzen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Win8 Update deinen Bootloader zerschossen

erscheint mir unwahrscheinlich, denn grub meldet sich doch, nur wird grub die angegebene UUID nicht mehr zu geben.

Das ist in der ersten Zeile die a7700 ....

Microsoft duldet bzw. respektiert keine weiteren Betriebssysteme.
Möglicherweise wurde durch das Update eine neue Partitionstabelle erstellt.
Damit gibt es zwar die bisherigen Partitionen (auch die von Ubuntu noch) jedoch mit anderen Kennungen( mit einer anderen UUID )

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Grub findet das Dateisystem zum nachladen seiner Konfiguration und MOdule nicht mehr. Warum das so ist kann man so schlecht sagen.

Wenn Du mit der Konsole von Grub nicht umgehen kannst, dann solltest Du am besten ein Livesystem booten und erstmal schauen, daß die Dateisysteme von Ubuntu soweit in Takt sind. Danach dann ggf. eien Reparatur durchführen.

ich denke, durch das Update wurde die Partitionstabelle mit anderen UUID's neu angelegt,was Manjaro-Linux auch schon gemacht hat und so konnte ich nach der Installation mein openSuSE nicht mehr booten.

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@guenterhalt

Yikes, wobei Grub eigentlich nach der Dateisystem-UUID sucht, d.h. die UUID des Partitionseintrages ist eigentlich egal, solange er eben noch die Dateisystemheader lesen kann.

Das könnte man aber auch nur definitiv klären, wenn man die Konfiguration von Grub sieht.

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@KarlRanseierIII

keine Ahnung, was bei so einem Update alles gemacht wird und wie grub darauf reagiert, wenn z.b. eine GPT angelegt wird.
Grub benutzt ja immer noch so etwas wie hd0 ... , also absolute Kennungen.

Könnte das nicht eine Erklärung sein?

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@guenterhalt

Höchstens wenn es MBR ist und Teile des eingetteten Codes rampuniert wären.

Grub hat ein Coreimage, das (optional) eine Konfiguration enthält, sowie die Module, um die Partition zu lesen und das Dateisystem, auf dem der gesamte Rest von GRUB liegt. Wenn man (wie bei GRUB 2 verbreitet) ein finds.uuid nutzt, dann geht er stur hin, parst die Partitionstabellen, versucht den Dateisystemheader zu lesen und wenn die UUID stimmt, dann fängt er an die Hauptkonfiguration zu lesen und auszuführen. Dann werden ggf. Module nachgeladen usw. usf.

Bei GRUB Legacy gab es da noch den Stage 1.5, sodaß dann einfach der passende Stage 1.5 fürs Ziel-FS eingebunden wurde (z.B. zwischen MBR und erster Partition) der Dann über fixe Bezeichner den Stage 2 nachgeladen hat.

Man kann natürlich auch ein GRUB2 Coreimage nutzen, daß fest kodierte Orte hat hat. Nur Ubuntu macht es eigentlich so, daß das Coreimage bereits ein findfs nutzt, zumindest bei UEFI kann ich das mit Sicherheit sagen.

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@guenterhalt

Ich lege z.B. immer auch ein UEFI GRUB-Core mit allen Modulen als UEFI-Executeable in der ESP ab - So kann ich dann notfalls von der UEFI-Shell aus einen GRUB mit allen verfügbaren Funktionen nutzen, das kann gelegentlich nützlich sein.

Man kann auch generell anstatt der Automagie und der Skripte ein zugeschnittenes Image bauen, wenn man es benötigt, wenn Du grub-install mit -v ausführst siehst Du recht gut was grub macht, was ins Coreimage kommt, wo er das hinpackt usw. .

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Hallo

Kann mir wer weiterhelfen ?

Hier wird Dir geholfen: https://it-muecke.de/grub-rescue

Linuxhase

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich benutze seit 2007 Linux und habe LPIC101 und LPIC102

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