griechische Mythologie Götter sind echt?

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6 Antworten

Ich mag die griechische Mythologie und das Pantheon auch sehr. Dabei darf man aber zwei Dinge nicht vergessen:

Das Pantheon wurde erst durch Hesiod ( ich hoffe ich irre nicht mit dem Namen )  zusammengetragen. Die Götter standen vorher getrennt voneinander da. Es gab also Menschen die Prometheus verehrten ohne gleichzeitig Zeus als obersten Gott zu verehren.

Alle Götter sind von Menschen gemacht. Diese Tatsache macht sie weder weniger interessant noch verneint es ihre Existenz. Es verhindert aber eine Entfremdung von der wirklichen Welt und führt zum richtigen Verständnis der Mythologie.

Wenn mich jemand direkt fragt, dann gebe ich meist vor Agnostiker zu sein. Die Wahrheit ist, viel zu kompliziert und verrückt und in manchen Teilen auch einfach nur Privatsache.

drittefrage, vor  einiger Zeit hatte ich diese Antwort zu dem Thema geschrieben - vielleicht findest du, was du suchst.

Wir verdanken der epischen Dichtung Homers, die Ilias und die Odyssee,
unsere frühesten Kenntnisse über dieses Thema. Es ist  sehr
interessant, dass diese Götterwelt eigentlich schon in der Bibel
beschrieben wird. Sie wirft möglicherweise Licht auf den
wahrscheinlichen Ursprung der griechischen Mythen. Ich kopiere mal was:

Wie aus 1. Mose 6:1-13 hervorgeht, kamen Engelsöhne Gottes vor der Sintflut auf die Erde — nahmen also offensichtlich Menschengestalt an — und wurden mit attraktiven Frauen intim. Ihre Abkömmlinge wurden „Nephilim“ oder „Fäller“ genannt, das heißt „die zu Fall Bringenden“.

Auf diese widernatürliche Vereinigung von Geistgeschöpfen mit Menschen
und auf das daraus hervorgegangene Bastardgeschlecht war die
Unsittlichkeit und Gewalttätigkeit zurückzuführen, mit der die Erde
erfüllt wurde. (Vgl. Jud 6; 1Pe 3:19, 20; 2Pe 2:4, 5; siehe NEPHILIM.)
Jawan, der Vorfahr des griechischen Volkes, gehörte zweifellos zu denen,
die nach der Sintflut von den Verhältnissen vor der Flut hörten;
wahrscheinlich erzählte ihm sein Vater Japhet davon.

Die  Götter und Göttinnen, die Homer und Hesiod beschrieben, hatten Menschengestalt und waren sehr schön, obgleich sie oft als übermenschliche Riesen dargestellt werden. Sie aßen, tranken, schliefen, hatten Geschlechtsverkehr untereinander oder sogar mit Menschen, lebten in Familien, stritten sich und schlugen sich, verführten und vergewaltigten. Obwohl angeblich heilig und unsterblich, waren sie doch jeder Art von Betrug und Verbrechen fähig. Spätere griechische Schriftsteller und Philosophen suchten aus den Werken Homers und Hesiods einige der ärgsten Schandtaten, die den Göttern zugeschrieben wurden, zu entfernen.

Also ich sage auch immer ich sei Atheistin, weil ich keinen Glauben in Sinne von Religion habe.
Ich glaube an Karma wie im Hinduismus, ich glaube auch an Naturgeister und Naturgötter gibt. ( so was taucht im Shintoismus auf)
Ich glaube jetzt nicht an die griechischen Götter aber sagen wir mal so, ich mag die Vorstellung, dass auch ein "Gott" nicht allmächtig ist.
Diese Allmächtigkeit stört mich in vielen Religionen, denn auf der Erde auf der wir leben gibt es keine Perfektion.

PS: ich möchte mit meiner Antwort niemanden beleidigen und hoffe das du @drittefrage etwas mit meiner Antwort anfangen kannst, wenn nicht fragt :)

Ich glaube nicht wirklich daran das so etwas wie Götter existieren und selbst wenn, könnte wohl etwas so primitives wie ein Mensch das Konzept einer höheren Existenz nicht begreifen geschweige denn als Religion wiedergeben.

Für mich sind trotzdem Naturreligionen und das Wiedergeburtssystem interessant, ich beschäftige mich als Gedankenspiel viel damit.
Kleine Zusammenfassung:
Planeten sind "Götter"(in Ermangelung eines besseren Worts) mit einer Seele, sie erschaffen Lebewesen und geben ihnen einen Teil ihrer Seele um das Universum erfahren zu können, nach dem Tod kehrt die Seele zurück und "erzählt" ihre Geschichte, je nachdem wie gut sie der Göttin(ja ist für mich weiblich wegen Leben hervorbringen, sowas können Kerle nunmal nicht) gefällt wird die Seele in einem Körper wiedergeboren der es einfacher oder schwerer macht ein interessantes Leben zu leben.

Ist aber hauptsächlich ein Gedankenspiel, ich glaube wirklich an was ich erlebt habe.

Mehrere Götter hatten Menschen wohl schon seit es sie gibt, als Erklärungsversuch für die Natur, das Gute und das Böse (Wettergötter, Kriegsgötter usw.) Dieser Glaube wurde dann von gewissen Gruppen ausgenutzt, um die Menschen zu lenken und Macht über sie auszuüben. Den Menschen kam das recht, das gab Sicherheit und Gruppengefühl. Irgendwann schien es diesen "Organisationen" besser zu sein, nur einen Gott zu haben statt mehrere. Das war sozusagen "organisatorisch" einfacher. Es gab daher einen Trend überall auf der Welt zu Ein-Gott-Religionen. Heute haben wir andere Erklärungsmöglichkeiten als Friedens- und Kriegsgötter oder einen Vater, der dich auch nach dem Tod freundlicherweise weiterleben lässt. Du kannst nun für dich nehmen was du willst.

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