Glaubt ihr an Schicksal - Ex wieder getroffen?

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2 Antworten

Man ann es wohl kaum als schicksalhafte Fügung bezeichen, dass man seinen Exfreund sieht, wenn man in der Straße, in der er wohnt und an seinem Wohnhausaus vorbeifährt, nicht wahr?

Und das Treffen im Döner-Imbiss war schlicht Zufall.

Großartg begeistert schien er ja nicht zu sein,eher höflich, aber mehr nicht. Hätte er sich wirklich gefreut , hätte er mehr Zeit mit Dir verbringen wollen und hätte sein Essen wohl kaum mitgenommen und wäre mit seinem Kumpel nach wenigen Minuten wieder abgezogen.

Gesehen, begrüßt, Smalltalk gehalten (Haare gefärbt? Was machst Du denn hier?blabla), essen bestellt, wieder gegangen.

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Der schwedische Schriftsteller und Dramatiker August Strindberg (1849 - 1912) war zwar okkultem Schicksalglauben und sonstigem esoterischen Hokuspokus nicht abgeneigt, aber er hat zu Deiner Frage das Notwendige gesagt:
„Wenn [...] eine Freundschaft erkaltet ist, versucht man es mit wiederholten Versöhnungen. Das gelingt nie, wird nur falsch. Man verträgt sich wieder, aus Bequemlichkeit, Abgestumpftheit oder in der Hoffnung, wiederzufinden, was nicht mehr zu finden ist. Das Alte hat seine Natur
verändert, und man trifft auf etwas Neues, das fremd und feindlich ist. [...]
Wenn man einen falschen Freund verlässt darf das nicht in Feindschaft geschehen, denn dieses Gefühl unterhält die Verbindung. Sondern man soll radikal zu Wege gehen, das Band abschneiden, vernichten, was gewesen ist, und gleichgültig aber unversöhnlich seinen Weg gehen.“

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