Gemeinsames Konto mit dem Partner?

15 Antworten

Gemeinsames Konto ja, aber nur für gemeinsame Ausgaben wie Miete, Urlaub usw...

Jeder übernimmt da die Hälfte, und weil man ja durchaus viel erzählen kann, wenn der Tag lang ist, hab ich drauf bestanden ein gemeinsames zu machen, damit der andere auch sehen kann, ob der Teil der Miete usw. wirklich überwiesen ist grins

Ansonsten hat bei uns jeder weiterhin sein eigenes.

Wir haben getrennte Konten und eine Haushaltskasse, zu Monatsbeginn muss mein Partner genau so viel dort hineinlegen, wieviel bei mir am Konto abgebucht wird (Miete, HH-Versicherung). Von diesem Geld in der Haushaltskasse kaufen wir dann Lebensmittel, zahlen den Strom, GIS, Telefon+Internet, etc., was halt so anfällt. Das geht sich immer prima aus, wenn doch mal nicht, zahlen wir den fehlenden Betrag zu gleichen Teilen ein.
Ich sage immer - strenge Rechnung, gute Freunde, habe nämlich keine Lust, über Geld zu streiten.
Solange Geld da ist, ist es ja kein Problem, nur wenn es dann mal knapp werden sollte, fangen meisst die Streitereien an, weil sich wer benachteiligt oder ausgenutzt fühlt, so werden die Fixkosten genau geteilt, es kann zu keinen Streits kommen!

DH - So haben wir es zu Zeiten von getrennten Konten auch immer gehalten und sind sehr gut damit gefahren!

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Wir hatten von Anfang an ein gemeinsames Konto, mal hat der eine mehr verdient, mal der andere, alles kommt in einen Topf (=Konto), und jeder entnimmt daraus nach bedarf. Die Basis dafür ist allerdings so, wie von Luise beschrieben; ansonsten würde es wohl nicht klappen...

Das Vertrauen ist da, trotzdem nagt manchmal das schlechte Gewissen, gerade wenn der Mann mehr verdient als die Frau.

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@vivaldi1969

Wieso denn? Ihr seid eine Schicksalsgemeinschaft, bei der es nicht so ein ausgeprägtes Mein-und Dein-Denken geben sollte - es sei denn natürlich einer bedient sich unmäßig.

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Finde ich sinnvoll um z. B. gemeinsame Kosten zu bezahlen wie Miete, Auto, Urlaub, größere gemeinsame Anschaffungen. Wenn jeder auf das gemeinsame Konto jeden Monat einen bestimmten Betrag per Dauerauftrag überweist, kann man z. B. auch die Kontoführungsgebühr sparen. Das eigene Konto bleibt dann sozusagen als Taschengeldkonto.

Ich habe mein eigenes Konto und das ist auch gut so! Du bist dadurch niemanden Rechenschaft schuldig und kannst dir auch mal leisten ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Außerdem habe ich dadurch auch nicht das Gefühl von meinem Partner abhängig zu sein, da ich leider zur Zeit arbeitslos bin. Noch ein Grund ist: ich habe aus erster Ehe einen 15jährigen Sohn, da es ohnehin schon Reibereien gibt, kommt diese in Punkto Geld nicht auch noch mit dazu. So behält man doch eine gewisse Eigenständigkeit und ist nicht auf Gedeih und Verderb dem Partner ausgeliefert. Selbst wenn ich eine harmonische Beziehung hätte, würde ich kein Gemeinschaftskonto haben wollen. Sie es mal so : kommen Probleme oder man trennt sich, was ist das erste was der Partner macht, er "dreht den Geldhahn" zu. Ist doch so!! Überlege es dir gut!!