Geld aus Kasse entwendet?

11 Antworten

Der Fehlbetrag von 1000 € ist keine Kleinigkeit und jedem ist sofort klar, dass es sich hier nicht einfach um eine Kassendifferenz handelt, sondern um eine Straftat.

Eine kollektive Haftung aller Mitarbeiter ist nicht möglich. Dagegen kann sich jeder Arbeitnehmer wehren und bekommt auch vor jedem Gericht recht.

Der Arbeitgeber wird der Sache aber nachgehen. Der Zugang zur Kasse wird auf wenige Personen begrenzt sein. Daher werden die Ermittlungen auch recht schnell Ergebnisse zutage fördern. Bei einem begründeten Verdacht wird die Polizei sicherlich einen Durchsuchungsbeschluss erwirken können. Das geht recht schnell.

Die Polizei kann auch noch viel mehr machen.

Wenn die Täterin ermittelt wird, muss sie mit Anzeige und fristloser Kündigung rechnen. Den gestohlenen Betrag muss sie selbstverständlich ersetzen. Weiter wird sie die ersten 12 Wochen kein Arbeitslosengeld erhalten.

sie meint das da nur hinten eine kamera idt beim tresor, sie hat das geld aber vorne aus der kasse

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@Lover2209

Wie genau die Ermittlungen laufen werden, ist schwer vorauszusagen. Jeder wird getrennt befragt. Bei Auffälligkeiten wird auch Druck gemacht.

Dann stellt sich die Frage, wer mal schnell neue Klamotten gekauft hat oder etwas Schmuck. Wer hatte auf einmal keine Geldsorgen mehr?

Die Polizisten können in solchen Verhören einem Verdächtigen gewaltig auf den Zahn fühlen.

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aussage verweigern? geht das

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@Lover2209

Natürlich geht das. Nur bring es nicht viel. Wenn du Polizist wärst und von 3 möglichen Personen verhalten sich zwei kooperativ und eine verweigert die Aussage, welchen Schluss würdest du daraus ziehen?

Glaub mir, die Polizisten werden dann nicht mehr locker lassen.

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@Interesierter

wäre doch unnötig die Aussage zu verweigern, wenn es keine Einbruchspuren oder sonst etwas gibt, is es doch klar das es ein Mitarbeiter war...  und bei 3 Mitarbeitern werden die das eh rauskriegen. Also kann sie sich auf die oben genannten Strafen einstellen wie interesierter schon genannt hat und vllt noch Bewährung, wenn sie öfters wegen anderen zusätzlichen Delikten aufgefallen ist.

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Würde mal sagen blöd gelaufen für sie ;)

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definitiv blöd gelaufen denn sowas kommt innerhalb weniger Tage raus, da jeder Betrag im System gespeichert wird (alles was über die Kasse läuft). kommt also innerhalb weniger Tage raus, wann das Gwld entwendet wurde und somit auch wo.

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Eine fristlose Kündigung, eine Strafanzeige = Rückzahlung der 1.000€ + eine Geldstrafe Einkommen : 30 Tage x Tagessatz.
Bis 90 Tagessätze ist sie nicht vorbestraft, ab 91 Tagessätzen ist sie vorbestraft.

Wegen 1000€ wird die Polizei sicher keine Hausdurchsuchung vornehmen.

Wird sie nicht erwischt passiert auch nichts, die Firma wird den Verlust allein tragen müssen, sie kann diesen nicht auf alle Mitarbeiter umlegen.

Kündigung, Anzeige, Betrag der ihr nachgewiesen werden kann wird eingefordert, Arbeit im Verkauf wird nicht mehr möglich sein.

Es wird auffallen, denn es gibt Kassenabrechnungen. Bei so hohen Beträgen ist ein Verdacht auf Diebstahl sofort da.

Ich hoffe sie wird erwischt! Arbeite nämlich auch im Einzelhandel 

Sie versuchts irgendwie wiedee zurrück zu geben aber weiß nicht wie, sie sitzt gerade neben mir und hat angst

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@Lover2209

Angst hat sie zurecht. Selbst wenn sie es zurückgibt wird es Konsequenzen haben

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also nicht zugeben weils sonst so oder so konsequensen gibt?

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@Lover2209

Das muss sie mit ihrem Gewissen ausmachen. Ich würde es zurückgeben. Vielleicht wird dann von einer Anzeige abgesehen. Bezweifel ich allerdings 

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