Gab es im Mittelalter schon Hautkrankheiten wie Akne?

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5 Antworten

Akne und andere Hautkrankheiten werden schon in antiken Quellen aus Ägypten, Griechenland und dem römischen Reich erwähnt, ebenso verschiedene Therapieansätze, darunter Schwefelbäder, Honig und Zaubersprüche. Mittelalterliche Erwähnungen stammen unter anderem von arabischen Ärzten.

Man kann davon ausgehen, dass die Krankheit noch wesentlich älter als die schriftlichen Aufzeichnungen darüber ist.

Aus: http://www.faceupakne.de/akne-in-der-geschichte-pickel-und-narben-hatte-auch-der-pharao/

"Im 16. und 17.Jahrhundert, wurde dem Aussehen einer Frau immer mehr
Beachtung geschenkt. Ein Zeichen von Vornehmheit war eine sehr blasse
Haut, deswegen haben viele Frauen angefangen Make-Up auf ihre Haut
aufzutragen, Schichten der sog. venezianischen Weißschminke. Es handelt
sich hierbei um einen stark deckenden, bleihaltigen Farbstoff, welcher
jedoch einen guten Nährboden für Akne bildete. Dieses wurde sogar mit
,,Mitteln” aus Quecksilber ,,behandelt”, mit denen die Haut veräzt
wurde. Die Menschen kehrten aber zu bewährten Methoden aus dem
Mittelalter zurück und verwendeten wieder Schwefel."

Ja, auch Akne war verbreitet.
Das Mittelalter war auf Grund der schlechten hygienischen Bedingungen der Normalbevölkerung eine Hochzeit für Hautkrankheiten. Auch in den führenden Schichten wurde dem Wasser als Waschmittel kaum Bedeutung beigemessen, Ritter rochen sicher auch recht streng aus ihrer Rüstung, wenn sie auf Raub- und Kreuzzüge gingen.

Ja und es war eine Form von Wohlstand, man sagte wer viel und vielseitig zu Essen hat, der bekam auch Akne und dadurch nahm man an, dass diese Leute wohlhabend seien (also die Menschen mit Akne) Natürlich weiß man heute dass das völlig dem Zufall (oder Unglück?) überlassen ist. 

Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass sie als "schön" angesehen wurden. 

MfG 

Ja gab es auch schon im Mittelalter.

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