Gab es früher im Mittelalter eigentlich nur in Europa Ritter? wenn ja was wahr in amerika usw?

11 Antworten

Ein Ritter ist an sich ein schwer gepanzerter, berittener Berufskrieger, das gabs ansonsten nur in Byzanz (Kataphrakten) und in Japan (Samurai). Das sich aus den Rittern ein eigener gesellschaftlicher Stand entwickelt hat, das gibt es zumindest auch bei den Samurai, bei den Kataphrakten bin ich mir nicht sicher.

Gepanzerte Reiter gab es eigendlich überall, wo es Pferde gab. In den afrkanischen Reichen, wie Mali, Äthiopien und Kongo, in den arabischen und türkischen Reichen, bei den Steppenvölkern in Zentralasien, in Indien und in China/Korea. Ich weiß aber nicht genau ob man diese gepanzerten Reiter auch als Berufssoldaten bezeichnen kann (Höchstwarscheinlich schon, sonst könnten sie sich nicht die Ausrüstung bezahlen). AFAIK haben die nie einen eigenen Stand gebildet, wenn dann kamen sie von vorne herein aus dem Adel.

Im Amerika kannte man keine Pferde, und Eisenwaffen oder -rüstungen gab es auch nicht. Somit konnte es dort auch keine gepanzerten Reiter geben. Zumindest in den Hochkulturen der Azteken und Inka gab es zumindest Berufsarmeen. Die Elite bei den Aztken waren die Ocelotl (Jaguarkrieger) und Cuauhtli (Adlerkrieger). Die könnte man vielleicht noch am ehesten mit den Rittern vergleichen.

In den meisten (wenn nicht sogar allen) Sesshaften und in vielen Nomadischen Kulturen bildet sich oftmals eine Kämpfende/Beschützende Gruppe aus. Da Waffen mit Macht verbunden sind, haben diese früher oder Später auch mehr einfluss und nicht selten eine Führende Position. insofern kann man sagen Adlige Krieger gab es in jeder Hochkultur.

Den Ritter Kennzeichnet jedoch als Sonderfall, das er seinem Feind möglichst immer zu Pferde begegnet. Das geht natürlich nur in Kulturen in denen Pferde überhaupt vorkommen (Sprich Amerika fällt raus). Dieses stammt noch aus dem Römischen Reich und ist daher überall dort verbreitet, wo das Reich einfluss hatte (Nordafrika, Naher Osten, Europa) - Japanische Samurai sind daher keine Ritter und auch in China gibt es meines Wissens nach so eine spezialisierte Kaste nicht (da könnte ich mich aber auch irren).

Eine Ritterkaste gab es auch bei den Inkas und Mayas. Die hatte dort nur einen anderen Namen und passen äußerlich nicht in unsere gängige, von Romantikliteratur geprägte, Rittervorstellungen. Auch in Japan gab es so etwas im hiesigen Rang wie Ritter, hießen dort Samurai. Ob es in Afrika so etwas gab bezweifel ich, die waren damals noch nicht so " fortgeschritten".

jeder, wie er kann ...

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Im Mittelalter war Amerika noch nicht entdeckt worden, folglich lebten dort nur die Ureinwohner Amerikas "Indianer". Diese waren vergleichsweise noch nicht so weit entwickelt wie die europäische Zivilisation.

....  oder haushoch überlegen ---- aber nicht katholisch :-(((

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Du solltest dich schämen ausgerechnet in Amerika Ritter verorten zu wollen. Du weisst doch auch, dass dort vor Ankunft der Europäer nach dem Mittelalter, dort ausschließlich Indianer und Eskimos lebten. Meinst du denn im Ernst, dass die einst Ritter waren? Das ist schon ziemlich daneben, findest du nicht auch?

ich wette dass der fragesteller glaubt, dass es statt rittern im mittelater in amerika cowboys gab ^^

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ich finde schämen ist wirklich zu hart ausgedrückt. Grundsätzlich gibt es doch keine blöden fragen, oder? Also entweder antworten oder nicht antworten, wenn dir die Frage zu doof ist ;)

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@benMount

blöde Fragen gibt es zwar nicht,

 aber stattdessen SAUBLÖDE bildungsferner Kinder .....

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