Tattoowierungen im Mittelalter?

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5 Antworten

danke für den Link, sehr interessant, genau das hab ich mir gedacht

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@maritta

Ötzi die Schneemumie ist ca. 5250 Jahre alt, und war tätowiert ;)

Wandmalereien und Tätowierungen sind die ursprünglichste Form der Kunst überhaupt mit dem unterschied das Wandmalereien erhalten bleiben, und Tätowierungen nach dem Tod verrotten sprich, verloren gehen.

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Also hier bei uns in der mittelalterlichen Zeit wohl eher nicht, gebrandmarkt wurden Verbrecher und das war ein Makel. Sonstige Verunstaltungen und das hätte bestimmt dazu gehört, war ein Makel und nicht mit der Kirche und dem Glauben vereinbar. Das Piercing kam wohl auf mit den wandernden Gesellen, die einen Ohrring trugen, war aber dann auch schon in der Neuzeit, aber sonst Piercing wohl eher nicht. In anderen Kulturen war das Tatowieren ein Ritual, ich denk das kam ja auch mit den Seefahrern hierher in die alte Welt. Viele ureinwohner hatten und haben Tattoos.

Brandmarkungen gab es schon immer und schon weit vor dem Mittelalter. Alle Naturstämme trugen Tattoos, nämlich um ihre Zugehörigkeit zu zeigen, welcher Gruppierung sie angehören, wie ihre Gesinnung ist, und ob es Freund oder Feind war, und damit man gleich erkannte, wenn einer vom Berg her kam, ob der zu ihnen gehörte oder ob es ein Eindringling war den man töten durfte.

Im Mittelalter hat man bestimmt Sündiger und Verbrecher mit heißem Eisen gequält.

Mit Sicherheit gab es den Piercing und Tatookörperkult damals schon. Sah bestimmt nur etwas rabiater aus. Man denke nur an alte Stämme von Indianern oder so... Warum sollte es das dann nicht auch schlichthin im Mittelalter irgendwo mal angewendet worden sein?

Bilder wird man dazu aber wohl nur schwer finden - höchstens so etwas wie Kupferstiche mit Abbildungen von Eingeborenen bei Bekehrungsmissionen, denke ich...

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Es gab Tätowierungen, aber nur bei Knasties. Piercings - bestimmt nicht. So blöd waren die nicht.

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