Gab es einen Türkischer Prophet im Islam?

9 Antworten

Nein, soweit ich weiß nicht.

Da der Islam aber nicht in Nationen denkt, ist das sowieso vollkommen irrelevant:

Der Islam besagt sogar, dass man sich zu sehr in Nationen spalten soll.

Deshalb bezeichnen sich Muslime untereinander als Brüder und spricht auch von einer Ummah, also sozusagen einer Gemeinschaft.

Gerade deshalb ist es auch irrelevant, ob irgendwer nun Türke, Araber, Kurde, Iraker, Iraner oder Afrikaner ist:

Hz. Muhammed:

{ Oh ihr Menschen!  Euer Gott ist Einer und euer Stammvater (Adam) ist einer.  Ein Araber ist nicht besser als ein Nicht-Araber, und ein Nicht-Araber ist nicht besser als ein Araber, und ein roter (d.h. weiß mit rötlichem Schimmer) Mensch ist nicht besser als ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Mensch ist nicht besser als ein roter Mensch, 3  außer in der Frömmigkeit.

ich weiß hat mich nur interessiert habe letzten irgendwie so etwas gelesen deshalb

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Kein Ahnung. Wen interessiert das?

Bist Du ein türkischer Nationalist, dass so etwas für Dich wichtig ist?

Ein Prophet ist ein Prophet, ist ein Prophet.

Woher er kommt ist sowas von Schnuppe!

Entweder Du kümmerst Dich um den Islam oder um den türkischen Nationalismus. Beides geht nicht!

😂

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@kezma2347

Warum unterstellst du der Person gleich sowas? "Türkischer Nationalist" klingt bereits so vorwurfsvoll.

Reines Interesse ist - vor allem als Türke - doch vollkommen verständlich und hat überhaupt nicht zwangsweise was mit Nationalismus zu tun.

Wie jedes andere Volk auch, hat auch das türkische Volk ein Recht auf "Nationalismus".

Nationalismus als solches zu verteufeln, ist realitätsfern: Man sollte sich nur mäßigen, die Dosis macht schließlich das Gift.

Ansonsten liegt ein gewisser Grad an Nationalismus in der Natur des Menschen. Fragwürdig wird es, wenn man den Respekt vor anderen Nationen verliert.

Das ist aber hier nicht ersichtlich.

Das ist so, als würdest du nach Immanuel Kants Herkunft fragen und dein Gegenüber sagt dir, du seist deshalb ein Nationalist :D

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@Devrim34

Ansonsten liegt ein gewisser Grad an Nationalismus in der Natur des Menschen.

DAS ist seit Langem das dümmste, was ich lesen musste und hier gibt es wirklich viel davon!

Nationalismus ist schon seit es Nationen gibt IMMER der Grund für Kriege gewesen.

Wenn Du sagst, dass ein Volk oder das Türkische ein Recht auf Nationalismus hat, impliziert das auch ein Recht auf Krieg.

So! Und jetzt?

Das ist so, als würdest du nach Immanuel Kants Herkunft fragen und dein Gegenüber sagt dir, du seist deshalb ein Nationalist

Oder ich frage nach dem Land der Spreewald-Gurke …

Was ist das denn jetzt für ein Vergleich?

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@MarkusGenervt




Nationalismus ist schon seit es Nationen gibt IMMER der Grund für Kriege gewesen.

Wovon du sprichst, ist ungezügelter und faschistischer Nationalismus. Dein Problem ist, dass du Nationalismus gleich mit nicht vorurteilsfreien Adjektiven konnotierst. 

Betrachte die Dinge aus einer realistischen Denkweise: Ich lehne Nationalismus auch grundsätzlich ab, aber gerade das ist meinen persönlichen Präferenzen verschuldet: Siehe eine meiner Fragen, ich bin dahingehend womöglich sogar etwas "radikaler" als du. Trotzdem muss man verschiedene Ansichten beleuchten.

ABER:

Du findest auf der Erde KEIN VOLK, das dem Nationalismus - also der Identifikation des Ichs in der Ethnie - gänzlich abgeneigt ist.

Ganz im Gegenteil, es ist ein fundamentaler Baustein gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Menschen identifizieren sich in ihrer Gesamtheit auch durch die Nationen, eben dies ist auch in unserer biologischen Entwicklung zu verschulden.

Angefangen von Familien, Stämmen, Blutlinien etc: ES LIEGT in unserer Natur.

Das kannst du gutheißen oder nicht, aber es ist nun einmal so.

Es ist nicht unbedingt das, was ich zu verteidigen versuche, ich rede schlichtweg davon, dass gerade der Fragesteller dadurch keinerlei Nationalismus impliziert und diese Form von sogenanntem "Nationalismus" ohnehin vollkommen legitim ist.

Nun kannst du alles verteufeln, was damit zu tun hat - bringt dir nichts, siehe Welt: Oder du gehst mit einem gesunden Menschenverstand an die Sache, diskriminierst nicht andere Ansichten und strebst auf ein gesundes Verständnis von "Nationalismus" an, denn letzteres ist ein Teil jedes Volkes.

Eine extremistische Gegenposition bringt niemanden weiter.




Oder ich frage nach dem Land der Spreewald-Gurke …

Was ist das denn jetzt für ein Vergleich?





Die Spreewald-Gurke hat also die deutsche Kultur so geprägt wie Immanuel Kant? Immanuel Kant war ein Genie, der Veränderungen brachte, die weltweit Anklang fanden.

Warum soll eine unwissende Person also so eine Frage nicht stellen dürfen? Viele Deutsche sind stolz darauf, dass sie jemanden wie Immanuel Kant unter sich hatten: Zurecht, der Mann war ein Genie.

Sie deshalb als "Nationalisten" zu verteufeln, ist gerade zu schwachsinnig.

Vor allem musst du dabei eine Sache bedenken: Du hilfst damit den Leuten, die tatsächlich extremistisch denken, denn gerade dadurch, dass du Menschen leichtfertig diffamierst, öffnest du den eigentlichen Rassisten, Nazis und Faschisten Tür und Tor, indem u sie mit Leuten gleichsetzt, die einfach nur harmlose Fragen stellen, die NIRGENDWO Nationalismus implizieren.


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@Devrim34

Wovon du sprichst, ist ungezügelter Nationalismus.

Nein – es ist IMMER der Anfang!

Der Zusammenschluss in einer Gruppe erzeugt einerseits Zusammenhalt, aber andererseits auch Abgrenzung.

Durch Abgrenzung entsteht Missverständnis, da man die Beweggründe einer Nachbargruppe nicht kennt, da Durch die Abgrenzung kaum oder kein Austausch stattfindet.

Durch Missverständnis entsteht Hass.

Der Rest ist Geschichte.

Menschen identifizieren sich in ihrer Gesamtheit auch durch die
Nationen, eben dies ist auch in unserer biologischen Entwicklung zu verschulden.

Was kommt denn als Nächstes? Merkst Du nicht wohin Dich Deine Argumentation führt?

Es ist nicht mal Ansatzweise eine "biologische" Entwicklung. Es ist eine rein sozio-kulturelle Entwicklung. So etwas zu behaupten ist einfach nur Öl ins Feuer der Nationalisten/Nazis!

Es ist nicht unbedingt das, was ich zu verteidigen versuche, ich rede schlichtweg davon, dass gerade der Fragesteller dadurch keinerlei Nationalismus impliziert und diese Form von sogenanntem "Nationalismus" ohnehin vollkommen legitim ist.

Siehst Du, Du merkst nicht einmal mehr, dass Du diesem Nationalismus auf den Leim gegangen bist. Es ist eben NICHT legitim. Dass es Nationalismus seit Jahrtausenden gegeben hat, heißt doch nicht, dass er legitim ist! Dann müsstest Du ebenso die Jahrtausende der Kriege legitimieren.

Die Spreewald-Gurke hat also die deutsche Kultur so geprägt wie Immanuel Kant? Immanuel Kant war ein Genie, der Veränderungen brachte, die weltweit Anklang fanden.

Ich wollte Dir nur zu verstehen geben, dass Du hier Äpfel mit Birnen vergleichst.

Bei Kant oder Sokrates kann man sehr wohl nach der Abstammung bzw. dem Herkunftsland fragen, da man ihre Theorien immer auch im Kontext ihrer Herkunft und ihrer Zeit betrachten und verstehen muss. Bei Religionen stellen aber nationale Aspekte gezielt einen Gegenpart dar. Daher sind Religion und Philosophie nur sehr eingeschränkt zu vergleichen, auch wenn die Ziele prinzipiell die Gleichen sind.

Vor allem musst du dabei eine Sache bedenken: Du hilfst damit den Leuten, die tatsächlich extremistisch denken, denn gerade dadurch, dass du Menschen leichtfertig diffamierst, öffnest du den eigentlichen Rassisten, Nazis und Faschisten Tür und Tor, indem u sie mit Leuten gleichsetzt, die einfach nur harmlose Fragen stellen, die NIRGENDWO Nationalismus implizieren.

Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Indem man den latenten Nationalismus verschweigt und unterdrückt, bekommt dieser erst die Macht, sich im Verborgenen zu verstärken. Das hat man sehr schön am geteilten Deutschland sehen dürfen.

Im Westen wurde er offen angesprochen, kritisiert und bestraft und es gab kaum erwähnenswerten Nationalismus.

Im Osten wurde er totgeschwiegen und unter den Teppich gekehrt und er konnte unter dem Deckmantel der ideologischen Propaganda im Untergrund schwelen, bis er nach der Wiedervereinigung offen zu Tage trat: Rostock, NSU, PEGIDA, etc. Ach ja, und nicht zu vergessen, die ganzen rassistischen Morde, die jetzt erst an die Öffentlichkeit kommen.

Nationalismus den man verharmlost wird erst recht zu einem Flächenbrand.

Nationalismus muss im Keim erstickt werden. Es gibt keinen anderen Weg.

Lern aus der Geschichte. Lern aber genau.

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@MarkusGenervt

Vorab:

Respekt für den Kommentar! :) Sehr schön und sachlich geschrieben, ohne Beleidigungen: Finde ich cool! Ich mag Menschen, die ihre Meinung vertreten und das auf deine Art und Weise tun. 

Jedoch werden wir uns dahingehend nicht ganz einig, ist aber auch nicht schlimm:

Nein – es ist IMMER der Anfang!

Der Zusammenschluss in einer Gruppe erzeugt einerseits Zusammenhalt, aber andererseits auch Abgrenzung.

Durch Abgrenzung entsteht Missverständnis, da man die Beweggründe einer Nachbargruppe nicht kennt, da Durch die Abgrenzung kaum oder kein Austausch stattfindet.

Durch Missverständnis entsteht Hass.

Der Rest ist Geschichte.

Der Zusammenschluss von Gruppen war von Anfang an notwendig.

Ohne den Zusammenschluss von Gruppen bricht das Gesellschaftsgefüge zusammen, der Mensch ist kein Einzelgänger, sondern ein Herdentier. Schon alleine des Überlebens willen mussten Menschen sich zusammenschließen. 

Das sich daraus eine Gemeinschaft bildet, die sich von anderen Gemeinschaften abzuspalten versucht, ist zwangsläufig so und kann nun einmal nicht verhindert werden.

Ich bin als Ausländer in diesem Land aufgewachsen:

Was ich erfuhr, wahr Ausgrenzung, aber auch Akzeptanz: Es ist nicht so einfach zu beschreiben, dass man eine derartige Kausalkette aufführt. 

Missverständnisse und Hass kann man verhindern, indem man endlich anfängt zu reden: Und das können Menschen.

Sie müssen nicht diesen Weg gehen, nur weil es vielleicht sogar in ihrer Natur liegt: Klar werden Menschen ausgegrenzt und klar gibt es Missverständnisse, ich könnte dir davon ein Lied singen, aber das ist nicht alles. 

Ich habe eine Frage an dich: WIE möchtest du Menschen davon abhalten eine nationalistische Denkweise zu haben? Wie möchtest du dieses Konstrukt aus der Gesellschaft entfernen? 

Es geht nicht. Wir können versuchen damit umzugehen oder wir verteufeln es, aber letzteres wird keinen Fortschritt bringen, denn Nationalismus kann nicht eliminiert werden.

Siehst Du, Du merkst nicht einmal mehr, dass Du diesem Nationalismus auf den Leim gegangen bist. Es ist eben NICHT legitim. Dass es Nationalismus seit Jahrtausenden gegeben hat, heißt doch nicht, dass er legitim ist! Dann müsstest Du ebenso die Jahrtausende der Kriege legitimieren

Nationalismus so wie ich ihn verstehe, gibt es seit Anbeginn der Menschheit. Selbst in der Tierwelt wirst du eine primitive Form von Nationalismus finden, wenn auch in Tiergruppen beschränkt. Schau dir zum Beispiel die Harems von Affenarten an.

Ich verabscheue die Art von Nationalismus, die auf dem Gedankengang basiert, eine Nation sei mehr wert als eine andere, aber das ist doch nicht alles:

In diesem Fall hat der Fragesteller eine Frage gestellt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Ansatz so tiefgreifend war wie du denkst: Und du hast ihn als Nationalist bezeichnet.

Findest du nicht, dass das der Aufklärung halber eine zu extreme Anschuldigung ist? Ich denke das schon. Zumal er NICHTS daraus lernt. 

Man sensibilisiert Menschen für solche Themen nicht, indem man mit dem Zeigefinger auf sie zeigt und theatralisch Anschuldigungen fällt:

So wirst du in der Person das Gefühl hervorrufen, sie müsse sich verteidigen, womöglich bestärkst du sie sogar in einem negativen Extrem: 

Jegliche Form von Extremismus ist falsch.

Und ich persönlich bin der Meinung, dass deine Art zu konfrontieren auch nicht besser ist, sie ist letztendlich auf Anschuldigungen und auch Abneigung getrimmt.

Nationalismus den man verharmlost wird erst recht zu einem Flächenbrand.

NATÜRLICH muss mehr Aufklärung stattfinden und natürlich darf unterschwelliger (Rass)ismus nicht toleriert werden. Aber indem du jegliche Bagatelle als Nationalismus bezeichnest, desensibilisierst du Menschen für wahren Rassismus und Menschenfeindlichkeit, gar ethische Überlegenheit.

Klar gab und gibt es einerseits zu wenig Aufklärung: Auch heute, schau dir das internet an, überall Hass, überall Anfeindungen aufgrund der Nationalität oder dem Glauben:

Aber man kann Dinge nicht einfach "im Keim" ersticken. 

Wenn ich das könnte, dann hätte ich das längst getan. Denkst du, du wärst der Einzige, der so denkt? So einfach funktioniert die Welt nicht, man kann Menschenmassen nicht ändern, indem man ihr Denken "im Keim erstickt". 

Man kann aber aufeinander zugehen, an die Vernunft der Person appellieren und zeigen, dass nicht alles so einfach ist. Wie viele Deutsche kamen bisher zu mir und sagten "Hey, du bist so ein korrekter Ausländer man": 

Natürlich denkst du dir da einerseits oh man, aber andererseits merkt man auch, dass diese Leute einfach in einer vollkommen anderen Welt leben.

Man kann Menschen aber langsam ändern, indem man sich mal die Kehrseite der Medaille anschaut und versucht positive Veränderungen zu bewirken.

Denk darüber nach. Das sind meine Erfahrungen.

Und sorry für den langen Text, aber das Thema ist quasi mein Leben haha.

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@Devrim34

P.S.: Danke für die Komplimente oben  ^‿^

Ist nur ja ein Thema über das man streiten kann und trotzdem auch wieder miteinander – ähm – tanzen kann ;-)

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@MarkusGenervt

Nicht dafür!

War - im Gegensatz zu einer anderen Diskussion - wirklich geistreich.

Ich denke, dein Gedanke spiegelt in gewisser Weise mich wieder, vor allem der letzte Satz mit dem "...im Keim ersticken" war wie ein Spiegelbild 😂

Gute Nacht!

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@Devrim34

Verdammtes Schei55 Interface !!!

Ich versuche jetzt zum dritten Mal Dir eine Antwort zu geben und dieser verkac… Editor verreckt jedes Mal >>>:-(((

Ich starte mal neu …

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@MarkusGenervt

haha, er will unbedingt weitertanzen :D So um 5 Uhr am Morgen, endlich mal ein ebenbürtiger Gegner! haha

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@MarkusGenervt

So, wehe das klappt jetzt nicht …

Der Zusammenschluss von Gruppen war von Anfang an notwendig.

Ohne den Zusammenschluss von Gruppen bricht das Gesellschaftsgefüge zusammen, der Mensch ist kein Einzelgänger, sondern ein Herdentier. Schon alleine des Überlebens willen mussten Menschen sich zusammenschließen.

Da hast Du recht.

ABER die Notwendigkeit diesen Zusammenschlusses resultierte doch nur aus der Notwendigkeit heraus, sich besser zunächst gegen Fressfeinde zu schützen. Daraus entwickelte sich dann – durch den erweiterten Verstand – ein Misstrauen gegen alles Fremde und im Weiteren dann auch gegen fremde Gruppen der gleichen Rasse/Gattung.

Hier beginnt die sozio-kulturelle Entwicklung und die Kriege.

Das sich daraus eine Gemeinschaft bildet, die sich von anderen
Gemeinschaften abzuspalten versucht, ist zwangsläufig so und kann nun einmal nicht verhindert werden.

Doch, indem man die Leute "bewegt", sich zu vermischen und sich miteinander auszutauschen. Man macht einfach aus Fremden Bekannte. Indem man sich kennen lernt, baut man Vorurteile ab. Indem man Vorurteile abbaut, finden sich Gemeinsamkeiten. Wenn man Gemeinsamkeiten hat, ist man wieder in einer größeren Gemeinschaft.

Wenn alle Gemeinschaften sich zu einer großen Gemeinschaft zusammenschließen würden, gäbe es keinen Grund für sinnlosen Streit.

Na ja, Streit gäbe es immer noch, aber eben keinen Sinnlosen ;-)

Ich bin als Ausländer in diesem Land aufgewachsen:
[…]
Missverständnisse und Hass kann man verhindern, indem man endlich anfängt zu reden: Und das können Menschen.

Das ist auch meine Erfahrung und genau das ist der Weg, damit es keine "Ausländer" mehr gibt, damit diese nicht mehr als Fremde gesehen werden, sondern als Nachbarn und Mitmenschen – als Menschen!

Ich bin zwar kein Ausländer, aber ich bin auch kein Deutscher. Deutschland ist nur der Ort, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Ich bin gezwungen, eine Nationalität zu halten, also warum sollte ich es mir schwer machen und die Deutsche ablehnen, wenn ich hier lebe.

Aber in erster Linie nehme ich mich selbst immer als Mensch und als Teil dieser Lebenswelt "Erde" wahr.

Sicher, man kann diese alten Strukturen nicht von heute auf morgen ablegen. Aber gerade die Menschen hier in Europa haben etwas gelernt. Es ist diesen Menschen klar geworden, dass der alte Weg des Nationalismus und der damit verbundenen Kriege nur noch in die totale Vernichtung führt. Deshalb haben die alten Erzfeinde Frankreich und Deutschland begonnen, Freunde zu werden und haben die Europäische Union initiiert.

Sicher jetzt haben wir 3 Groß-Reiche und weitere folgen.

Der Weg ist noch lang. Aber solange es Nationen gibt, werden immer wieder Kriege geführt. Das kann so nicht ewig weiter gehen.

Wir sind inzwischen so hocheffizient im Töten geworden, dass wir uns eigentlich schon lange keinen Krieg mehr leisten können.

Wenn eine der heutigen Groß-Reiche einen Krieg gegen ein Anderes beginnt, werden der Erste und Zweite Weltkrieg wie Sandkasten-Spiele aussehen.

Aber es fängt hier im Kleinen an. Wenn wir nicht mit unseren Nachbarn in Frieden leben können, wird irgend wann der Krieg folgen.

Ich habe eine Frage an dich: WIE möchtest du Menschen davon abhalten eine nationalistische Denkweise zu haben? Wie möchtest du dieses Konstrukt aus der Gesellschaft entfernen?

Genau so, wie es mit den West-Deutschen nach dem Krieg gemacht wurde (Nürnberger Prozesse): Hass-Verbrecher als solche vor Gericht stellen und aus dem Verkehr ziehen.

Aber das nur in letzter Instanz. Davor muss man dieses Gedankengut an den Pranger stellen und als das enttarnen, was es ist: Dummheit.

Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist verdammt, sie zu wiederholen!

Ich habe sehr viel gelernt und es hat mich erschüttert, was ich gesehen habe.

Es fängt in den Köpfen der Menschen an und da muss man es heraus holen – die Vorurteile, die Angst, den Hass.

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@MarkusGenervt

Weiter:

In diesem Fall hat der Fragesteller eine Frage gestellt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Ansatz so tiefgreifend war wie du denkst: Und du hast ihn als Nationalist bezeichnet.

OK, ich gebe ja zu, dass ich das auch provokant geäußert habe.

Aber manchmal muss man den Leuten auf die Füße treten, damit sie wieder merken, dass sie Füße haben. Oder anders gesagt, wenn Menschen sich über ihren latenten Nationalismus nicht im klaren sind – gerade bei Jüngeren – kann er sich festsetzen und manifestieren. Dann hast Du irgendwann einen Krieger, der nicht mehr hinterfragt, warum er diesen oder jenen hasst. Er schlägt dann nur noch zu.

Ich bin auch einmal in einem "konservativen" Umfeld aufgewachsen – mit all den kleinen Vorurteilen und Ressentiments. Als Kind schluckst Du ungefragt, was Dir die Eltern vorkauen.

Aber irgend wann hatte ich einfach mal die Chance, jemanden kennenzulernen, der KEIN Deutscher war. Was soll ich sagen, ich war völlig überrascht, dass er ein Mensch war – so wie ich. Na schau mal da! Was für eine angenehme Überraschung!

Ich begann zu verstehen.

Inzwischen hat sich meine Welt um unzählige Nationen erweitert. Unzählig deshalb, weil ich sie gar nicht zähle, weil ich sie nicht sehe. Manchmal erzählt mir ein Freund irgend etwas aus seinem Abstammungsland und da fällt es mir wieder auf: "Ach jaa!"

Dieses Denken kann jeder annehmen. Dazu muss man noch nicht einmal besonders klug oder belesen sein. Das schaffen sogar retardierte Menschen.

Wer sich dagegen wehrt, hat in dieser Welt nichts verloren!

Toleranz hat einfach eine Grenze, nämlich dort, wo Intoleranz beginnt.

Nationalismus ist eine Form der Intoleranz gegenüber anderen Nationen.

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@MarkusGenervt

Punkte, die im Einzelnen diskutabel sind, aber ich akzeptiere deine Ansicht und finde, dass sie durchaus auch richtige Ansätze hat.

Ich hoffe, ich konnte meinen Standpunkt gut vermitteln! :)

Für eine Antwort reicht´s um knapp 6 Uhr leider nicht mehr.

Dafür hat mir die Nervensäge oben zu viel Kraft geraubt :D Gott, wie kann man so rechthaberisch sein...Hoffentlich liest sie das nicht mit, sonst kriegt sie wieder den nächsten Ausraster.

Hoffe, man liest sich mal wieder, bist auf jeden Fall richtig hier! :D 

Gute "Nacht" und auf ein nächstes Wiedersehen!

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@MarkusGenervt

So, und nun der Schluss-Teil:

Aber man kann Dinge nicht einfach "im Keim" ersticken.

Nun, jain.

Ich muss da wieder den Vergleich zwischen der BRD und DDR heranziehen.

In der BRD (vor 1989) wurde so etwas immer gleich weitestgehend im Keim erstickt. Richtig, das hat nicht gut funktioniert, denn die Anfeindungen gab es trotzdem.

Aber im Gegensatz zur DDR hielten sich die Kapital-Verbrechen durch Rassismus in einem überschaubaren Rahmen.

Die heutige braune Suppe ist aus dem Osten erst wieder in den Westen zurück geschwappt. (Das soll jetzt nicht gegen den "bösen Osten" gehen, sondern soll die Hintergründe nur verdeutlichen.)

Das ist ganz sicher noch nicht perfekt – sonst müssten wir hierüber nicht diskutieren –, aber es zeigt in die richtige Richtung.

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😂😂😂

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Was hat das mit Nationalismus zutun 😂

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@seestern333

Die Frage, nach der Herkunft eines Propheten, impliziert nationale Interessen.

Außerdem geht es im Islam und in jeder anderen Religion um Lehren, die den Mensch aus seinem Klassen- und Cliquen-Denken heraus holen und erheben sollen. Ob da einer ein Türke oder Araber oder Israeli oder Thai oder Grieche ist, spielt nicht die geringste Rolle und lenkt eher von den Inhalten ab.

Die nationale Identität eines Menschen hat bisher jede (Welt-)Religion als unsinnig und kontraproduktiv erachtet. Daher ist die Frage nach der Nationalität auch illegitim in Religionsfragen.

Mal ganz abgesehen davon, hat zu der Entstehungszeit des Koran noch niemand überhaupt einmal an die Türkei gedacht.

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Abu Dharr berichtet: "Ich sagte: Oh Gesandter Allahs, wieviele Propheten gab es? Er sagte: 124 000. Ich sagte: Oh Gesandter Allahs, wieviele von ihnen waren Gesandte? Er sagte: 313 ..."
(Sahih Ibn Haban 361)
ABER dieser hadith gilt als sehr schwach, kann sogar erfunden sein...aber Fakt ist das es auf jedenfalls viele Propheten gab, ist also wahrscheinlich das auch ein türkischer dabei war aber allahu alem. Warum willst du das wissen?

Hatte vor langer Zeit mal etwas gelesen wo etwas von einem Türkischen Propheten vor kam hat mich einfach interessiert

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Ok.. :) aber gab es die Türkei damals überhaupt schon ? Vielleicht war es ein Osmanischer Prophet ..

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Ein Osmanischer Prophet kann das auf gar keinen Fall sein, nach unserem Propheten gibt es kein Prophet. Die meisten Propheten sind aus dem Hause Israel hervorgekommen so sagt dass der Islam

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