Führerscheinentzug durch Fahrschule möglich?

7 Antworten

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Also - weder kann, noch darf er.

Doch empfehle ich dir - wie bereits geschrieben - spare dir das Geld und mach mal nötigenfalls Fahrten auf einem Übungsplatz. Kostet zwar auch Gebühr, und ich weiß nicht, wie du zum nächstliegenden Platz kommst.

Erst mal hast du die Fahrberechtigung und somit keinen Anlass für irgendwelche Ängste.

Doch, woran liegen deine Schwierigkeiten?

Technisches (Starten, Anfahren + Kuppeln, Gangwechsel etc.) oder bist du unsicher im Verkehr (Ausparken, Abbiegen, Spurhaltung - Stadt / Autobahn u.v.a.m.).

Such dir eine wenig befahrenen Anliegerstraße und mach mal deine ersten Versuche. Wenns mit dem Einparken nicht klappt, besorg dir im Supermarkt einige große Kartons und stell sie am Randstein im Abstand von 7 Metern auf und parke ein.; du siehst, wann du sie berührst und Schaden kannst du nicht anrichten.

Fahr mit anderen als Beifahrer und schau dir das genau an - was richtig ist, was falsch ist und wie du dich in der jeweiligen Situation verhalten würdest (nur stille Kritik).

Wohnst du in ländlicher Gegend und hast 'Angst' in der Stadt zu fahren oder ähnliches?

Ich muss betonen, dass ich trotz über 1 Mio Fahrkilometer Erfahrung auch im 'Ruhrgebiet-Autobahn-Stadt-Verkehr' nicht sehr beruhigt bin, doch ich weiß, wie mein Auto reagiert und ich achte auf sämtliche Verkehrsteilnehmer, vorne, seitlich und hinten. Das erfordert volle Aufmerksamkeit und damit keine Ablenkung durch Gequatsche, Radio, Mobiltelefon oder gar Navi. Die Verkehrs-Psychologen sprechen von 'Mehrfachhandlungen', die man bewältigen muss.

Nochmal - wenn du die Prüfung geschafft hast - einen größeren Stress gibt's nicht, denn da stehst du unter doppeltem Zwang: lässt mich der Prüfer durchfallen und was ist mit dem ganzen Geld, das ich bisher investiert habe.

Ruhig an die Sache rangehen; und wenn jemand reinquatscht: Motor aus, aussteigen und demjenigen das Lenkrad anbieten.

Noch Fragen? Viel Erfolg!

 

nein, das ist sogar sehr löblich, wenn Du noch einmal Probestunden zum Üben nimmst. 

Das hat mein Kumpel noch für den Wohnwagen gemacht, auch wenn er bereits damals die Klasse 3 hatte, nun also BE

Auch mein Vater hat meiner Mutter das Fahren vermiest. Wenn man nicht mehr fährt, wäre das schlechter.

Evtl. könnte der Fahrlehrer dann eine Empfehlung abgeben, daß man besser nicht mehr fährt...

Er darf aber nicht wegen zu geringer Fahrpraxis die Fahrerlaubnis entziehen.

Bei uns ist die Fahrerlaubnis noch nicht gebunden an Fahrpraxis oder Wiederholungsprüfungen im Seniorenalter wie in anderen Ländern.

Du hast die Prüfung bestanden & darfst fahren. Nur durch das Fahren lernt man die Praxis

Üb doch erst noch ein bisschen auf ne Verkehrsübungsplatz oder einem normalen Parkplatz. Dann bist du in der Fahrschule nicht mehr ganz so schlecht.

Verkehrsübungsplatz gibt's hier in der Nähe nicht und Parkplatz naja mein Problem war vorallem das Fahren in der Stadt, an Kreuzungen und vorausschauendes Fahren ... Wäre eben schön wenn da erstmal jemand daneben sitzt der eingreifen und bremsen kann ... ich mein ich würde ja nicht zu schnell fahren oder Leute anfahren aber Vorfahrt mal nicht beachtet (könnte passieren) dann zinken die einen an von der Fahrschule nee danke ... dann bleibt mir wohl nix anderes übrig als mich einfach so in den Verkehr zu stürzen ...

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@Glingo

Es gibt genug die nach 10 Jahren erst wieder PKW fahren. Darum kann man ja auch Auffrischen. Dementsprechend ist die Fahrschule eine gute Wahl. Alternativ ein Verkehrsübungsplatz, großer Parkplatz oder ein Firmengelände wo man ein wenig rumfahren kann.

Da wird auch kein Fahrlehrer Dich an den Pranger stellen und es ist besser das ganze so zu Regeln als einfach "loszufahren" da du ja selbst schon sagst das wird nichts.

Aber, mach so wie du denkst. Aber bring bitte niemanden dabei um.

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@Glingo

vor allem, lass dich nicht provozieren (wenn du nicht nach 100 Millisekunden an der grün gewordenen Ampel startest).

Du musst kommunizieren.

Das kannst du mit Blinker, Bremslicht und Mimik und Händen.

Du kennst § 9 StVO.

Wenn du Abbiegen oder die Fahrspur wechseln willst, blinke frühzeitig.

An der Ampel steh auf der Bremse - das Licht hinten leuchtet. Wenn es gelb wird, steig auf Kupplung, lege Gang ein und gehe von Bremse runter (in der Ebene) - dann sieht der Hintermann, du wirst losfahren.

Gib Acht beim Rechtsabbiegen, tippe Bremse mehrmals an und vergewissere dich deutlich, ob nicht ein Fußgänger oder Radfahrer oder sonst jemand gerade aus will oder dich gar rechts überholt.

Fahrspurwechsel links baldmöglichst blinken, und wenn der linke Hintere nicht näher kommt, allmählich rüberfahren in die andere Spur.

Allerdings musst du in Kauf nehmen, dass andere nicht so fahren und Regeln grundsätzlich ignorieren (ich liebe es auf der Autobahn: Spurwechsel und danach blinken >> ich hab schließlich geblinkt <<< aber wann?  In §9 steht: .. rechtzeitig und deutlich anderen Verkehrsteilnehmen die Absicht mitteilen ..)

 

Also - los.

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Wenn du wirklich absolut katastrophal fährst und wirklich eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer darstellt,könnte er dich bei der Führerscheinstelle "melden" bzw.denen dein Verhalten schildern.

Was dann aber passiert,oder ob da ernsthafte Konsequenzen drohen,weiß ich nicht.

Danke ... hmm das möchte ich natürlich nicht da ich wirklich nicht weiss wie es laufen wird beim fahren kann sein ich fang bei null an :D 

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Wofür willst Du da Geld ausgeben, wenn Du den Lappen schon hast?

Haste keinen Kumpel, mit dem auf weniger befahrenen Strecken üben kannst?

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