Französisch sprechen - "r"

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wow, das im deutschen Sprachraum wirklich ein Spezialfall! Zumeist hat man mit der Muttersprache Deutsch eher ein Problem mit dem alveolaren (Zungenspitzen-)r.

Nun ist es so, dass das französische (uvulare) r, insbesondere in der Pariser Gegend, schon einiges von seinem Vibrantenstatus abgelegt hat und schon ziemlich nahe an einem Reibelaut ist. Besser als »pouquoi« wäre also die Aussprache des r ähnlich dem deutschen ch in Dach, nur noch etwas härter.

Ansonsten kannst du das uvulare r natürlich auch üben. Zumal wenn du dir das alveolare »angewöhnt« hast, muss das Zäpfchen-r ja noch irgendwo »da sein«.

Zur Not kannst du dir ja auch mit dem Argument behelfen, dass auch das französische r lange Zeit alveolar war ...

Erstmal vielen Dank für deine Antwort! Ja, ich wohne in Oberbayern, da ist das tatsächlich normal. Ich habe es schon erlebt, dass mich Menschen aus sämtlichen anderen Regionen Deutschlands komisch angesehen haben, weil sie das nie so gehört haben. Heißt, wenn ich schon nicht Französisch sprechen kann, so würd' ich mir wenigstens nicht mit Italienisch oder Russisch schwer tun.

Ja, "angewöhnt" war der falsche Begriff, es ist schon sehr, sehr tief verankert.

Aber vielen Dank mit "ch" in hart hört sich das schon viel besser an!

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Kannst du CH aussprechen? Also zum Beispiel KraCH? Denn vom Ding her ist es das Gleiche und gut zum lernen.

Ah, stimmt, das kommt dem schon viel näher, vielen Dank!

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