Kaum zu glauben, dass es so eine Anzeige geben soll.
Das würde man ja nicht einmal von einer "Bardame" verlangen.
Magst du den Wortlaut hier nicht einmal posten?

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Deutsch ist für musikalische Texte schlechter geeignet als viele andere Sprachen, weil - abgesehen von Vorsilben und fremdsprachlichen Lehnwörtern - der Akzent in deutschen Wörtern praktisch immer auf der ersten Silbe liegt.
Ein anderes Problem - jedenfalls für anspruchsvollere Texte - ist, dass die Nomenbildung synthetisch erfolgt, so dass Bandwurmwörter entstehen, die sich schlecht in ein musikalisches Schema einbauen lassen.
Deswegen setzen sich, wenn wir mal die "Schlageraffen" beiseite lassen, in rockigerer Musik landschaftliche Mundarten durch (z. B. Bayernrock/ BAPsches Kölsch) oder auch die nölig schlierende Artikulation etwa von Grönemeyer, bei denen jeweils die Endungen mehr oder weniger (aber eben eher mehr) verschluckt werden.

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Der Theokrat Mohammed hat in seiner Modell-Kommune Medina (vormals Yatrib) selbst die Todesstrafe angeordnet - unter anderem die Massenhinrichtung des letzten dort verbliebenen jüdischen Stammes. Moslems nehmen sich Mohammeds Worte und Taten zum Vorbild.

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Weil so ein bisschen Konflikt immer noch interessanter ist als die Langeweile, die ansonsten in der Parteienlandschaft herrscht. Die beiden Kandidaten kriegen so (noch) etwas mehr Profil, was manche unausgelastete MitbürgerInnen zur Parteinahme motiviert.

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Nein

Den Lernstoff in Deutsch und Mathe, der für das ganze Halbjahr der 3. Kl. konzipiert ist, hat meine Tochter zu Hause innerhalb kurzer Zeit erledigt. Im schulischen Präsenzunterricht werden wochenlang Sprachübungen auf dem Niveau "Deutsch für Anfänger - Kurs B" abgehandelt oder mühselig - für viele Kinder anscheinend schwindelerregende - "Zahlenräume" (wie der bis 200) erschlossen.
Kein Wunder, dass Bremer Schüler im Vgl. zu denen mancher Flächenstaaten innerhalb von 8, 9 Jahren 1 bis 2 jahre verlieren. Wenn meine Tochter wieder zur Schule geht, lernt sie in diesen beiden Fächern bestimmt nicht mehr als zu Hause - im Gegenteil. Man würdige nur eine Arbeitsanleitung ihrer Deutschlehrerin wie diese:" Lese (!) zuerst ..."
Nicht erfunden! Die Beispiele ließen sich häufen.
(Diese Lehrerin erfreut sich aber dennoch der in Bremen beschlossenen gehaltsmäßigen Gleichstellung mit Gymnasiallehrern, die zumindest in Oberstufenkursen jedoch wissenschaftlich fundierten Unterricht erteilen müssen.)

Anderen Kindern, vor allem solchen anderer Altersstufen, wird es vermutlich bisweilen anders ergehen. Aber in der Grundschule wird wohl landesweit eher ein Schneckentempo praktiziert, so dass selbst vier Monate totalen Unterrichtsausfalls keine großen "Wissenslücken" reißen könnten.

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Dein Geschichtsbild bedarf mehrerer Korrekturen, von denen Arnold Bentheim bereits einige vorgenommen hat.
Ganz grob solltest du davon ausgehen, dass, je primitiver eine menschliche Gemeinschaft ist, sie desto mehr an eindeutig bestimmbaren Kontrasten und sozialen Rollen festhält.

In deine Fragestellung fällt das Gegensatzpaar männlich-weiblich. Dafür gilt, dass, soweit belegt rückverfolgbar, früheste Menschengemeinschaften sehr stark darauf geachtet haben, dass Männer sich wie typische Männer und Frauen sich wie typische Frauen verhalten. Das geht ja hin bis zu den körperlichen Verstümmelungen der Sexualorgane, die bei den Mädchen das "Männliche" (die Klitoris) und bei den Knaben das "Weibliche" (die Vorhaut gleich Schamlippen) beschneiden. Homosexualität war durchgängig verpönt, wenn auch unterschiedlich sanktioniert, und ist keineswegs mit den monotheistischen Religionen in die Welt gekommen. Diese Religionen entstehen ja vielmehr selbst auf einem jahrtausendealten, von Intoleranz geprägten kulturellen Hintergrund.

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Nachlassende Form und Verletzungsanfälligkeit (die Bandscheibe....).
Schau auch mal, wer 1978 und 1979 deutscher Meister wurde; nicht die Bayern - trotz Gerd Müller.

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Die Antwort besteht in der gerichtlichen Beurteilung der Anträge. Mindestens jeder abgelehnte Antrag war offenbar einer zu viel.
Allerdings: Die allermeisten politisch Verfolgten kommen erst gar nicht dazu, in Europa oder den diplomatischen Vertretungen der EU-Länder Asylanträge zu stellen.
Sie sind also auch nicht hier.
Die Diktatoren der verschiedensten Länder sind nämlich nicht so stümperhaft, dass sie die Verfolgten einfach laufen und propagandistisch für die Freiheit in ihrem Heimatland arbeiten lassen. Das wäre eine merkwürdige Verfolgung.

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Mal abgesehen davon, dass Bürgerkrieg nicht gleich Krieg ist:
Man darf. Das ist sogar eine der die militärstrategischen Neuerungen, die Napoleons
Schlachtenruhm begründet haben. Er hat sich nicht damit begnügt (wie das in den sog. "Kabinettskriegen" zuvor oft der Fall war), ein Schlachtfeld als Sieger zu betreten und zu verlassen, sondern war auf die Vernichtung der feindlichen Truppen - auch der flüchtenden - aus, um deren Reorganisation definitiv zu verhindern.

Etwas ganz anderes ist es, dass die Türkei in Libyen absolut nichts verloren hat. Vielmehr verfolgt sie dort (mit Hilfe von aus Syrien exportierten Radikalislamisten) ihr
expansives Mittelmeerprojekt, dass zu einem Konflikt mit Griechenland (Zypern sowieso) führen muss, wenn die NATO nicht endlich Einhalt gebietet.

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Die USA waren ja ab Dez. 1941 Kriegsgegner der Deutschen. Da sah es für die Wehrmacht im Osten doch noch nicht nach einer Niederlage aus. Die USA hatten zu diesem Zeitpunkt "dem Spiel" auch schon längst nicht mehr "zugeguckt", sondern z. B. GB stark subventioniert. Dafür, dass die USA bei einem "Sieg" der Wehrmacht im Osten nicht dennoch weitergekämpft hätten, gibt es keine Anhaltspunkte. (Offen bleibt hier, wie denn die Deutschen überhaupt den "Sieg" bis ans Chinesische Meer hin hätten verwalten wollen, nachdem sie sich die theoretisch mögliche Zusammenarbeit mit den unterdrückten Völkern der SU gleich zu Beginn des Russlandfeldzugs verscherzt hatten.)

Für mich gibt es keinen Zweifel, dass die USA, GB, Australien und weitere Nationen Deutschland und Japan auch unter diesen Umständen bezwungen hätten - ggf. mit einer Atombombe auf Berlin.

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Karikatur-Wirtschaftliche Entwicklung der BRD?

Karikatur- „Verlier die Zigarre nicht, Ludwig...!“?

Karikatur - Wirtschaftliche Entwicklung der BRD

1.Genaue Beschreibung: 

In dieser Karikatur befindet sich seitlich vorne der Wirtschaftsminister Ludwig Erhard. Er ist klein und rundlich in einem Anzug dargestellt und steht fast mit dem Rücken zum Betrachter, wobei man etwas sein Seitenprofil von links erkennen kann. Vor ihm ist eine leicht aufsteigende Treppe, welche über das Bild hinausläuft. Er selbst befindet sich nicht auf der Treppe. Auf dem Anfang der Treppe, nämlich der ersten Stufe, befinden sich links Stahl und Eisen als stangenartige Figuren mit erfreuten Gesichtern. Rechts am Anfang der Treppe befinden sich sackartige Figuren, welches Kartoffeln und Kohle darstellen sollen. Diese haben ein eher ängstliches Gesicht. Alle Figuren sind auf dem Weg die Treppe zu besteigen, da ihre Körper zur Treppe gerichtet sind, wobei Ludwig Erhard an den beiden Säcken bemüht zieht. In seinem Mund befindet sich währenddessen eine angezündete Zigarre. Rechts am Geschehen steht Konrad Adenauer in einem beschmutzen Kittel, welcher mit dem Zeigefinger zeigt. Adenauer ist mit Blickrichtung zu Ludwig Erhard und den Figuren. Er ist groß und schlank abgebildet. Zudem sieht sein Gesicht alt aus durch fehlende Elastizität im Gesicht.

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So Hallo :), könnte mir jemand vielleicht das Geschehen erklären in diesem Bild? Und zwar was die Karikatur aussagen will?

Ich brüuchte nämlich die vollständige Symbolik mit Deutung der Einzelsymbole, Interpretation der Karikatur: Karikaturaussage und Bewertung (meint Sach- und Werturteil der inhaltlichen Aussage und der Funktionalität der Karikatur als Text).

Karikatur- „Verlier die Zigarre nicht, Ludwig...!“?

Hinweis: sprechende Person mit Zeigefinger ist Konrad Adenauer, die Person seitlich vorne ist Wirtschaftsminister Ludwig Erhard

Grüße :)

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Denkbar wäre, dass die Eisen- und Stahlindustrie nur dann profitabel produzieren kann, wenn die Rohstoffkosten (Kohle) und die Lebensmittel-, hier stellvertretend die Kartoffelpreise (wichtigster Ausgabenposten der damaligen Arbeitskräften) - also die Lohnkosten - im Zaum gehalten (= gebremst) werden.

Die Schlote (Industrieschornsteine) müssen rauchen (wie Erhard selbst:"Verlier...").
Anderenfalls ginge es mit der Industrie im Nachkriegsdeutschland nicht wieder aufwärts.

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Überall da, wo die demokratisch gewählte Legislative die anderen "Gewalten" dominiert, ist das positiv (Minderheitenschutz und Gesetzesform - im Unterschied zu Maßnahmen - setze ich dabei voraus.) Am einfachsten zeigt sich das in der Gesetzesbindung von Exekutive und juristischem Apparat.

Wo sich Exekuitive oder Jurisdiktion auf Kosten der Legislative Befugnisse aneignen, ist die Demokratie bedroht.
Problematisch ist es z. B., wenn Rechtsrahmen so weit gefasst werden, dass die Exekutive einen übergroßen Ermessensspielraum bekommt und Handlungen von großer Tragweite nicht durch parlamentarische Beschlüsse absegnen lassen muss
(Ermächtigungsgesetze), oder wenn bestehende Gesetze von der Verwaltung sinnverzerrend ausgelegt werden und die praktischen Folgen kaum rückgängig gemacht werden können (Merkel 2015).

Problematisch ist es auch, wenn grenzwertig demokratisch installierte höchste Gerichte wie der EuGH das Recht unter der Maßgabe des immer engeren Zusammenschlusses der europäischen Staaten "fortentwickeln". Manchmal führt das eben auch von der Demokratie "fort".

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