Frage zu Frops☺️?

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Hi, realistisch sind da 10-12Jahre, wenn der Hund Glück hatte. Und wenn man eine Qualzucht mit einer anderen Qualzucht verpaart, wird das Ergebnis weiterhin eine Qualzucht sein. Auf zahlreiche Tierarztbesuche kann man sich in jeden Fall vorbereiten, weil die einfach zu krank gezüchtet sind. Und bei Mischlingen aus Hobbyzucht wird dazu selten Wert auf vorherige wichtige medizinische Untersuchungen gelegt, so das das Risiko unkalkulierbar wird. Wenn ihr Pech habt habt ihr dann ein Hund mit massiven körperlichen Einschränkungen. Kannst ja mal hier eine der Behinderungen nachlesen, unter den er leiden wird 

https://de.wikipedia.org/wiki/Brachycephalie

Und immer wieder ein Thema, die Bandscheiben 

http://www.gesunde-bulldoggen.de/laufen/chondrodystrophie.html

Und tut mir leid aber bei den Rassen ist es nicht die Frage ob es so kommt, sondern wann :( 

Qualzucht + Qualzucht = Qualzucht 

Sowohl Möpse, als auch Franz. Bulldoggen zählen zu den Qualzuchten und haben große gesundheitliche Probleme. Warum will man ausgerechnet diese beiden Rassen kreuzen?! Mit Tierliebe oder "Retten der Rasse" hat das nichts zu tun! 

Solche Mischlinge werden nur von Vermehrern produziert, die keine Ahnung von der Welpenaufzucht, geschweige denn Genetik haben. Ob die Eltern und Großeltern frei von Erbkrankheiten sind/waren interessiert solche Leute auch einen Sch***dreck. 

Wenn ihr Glück habt und der Hund die nötige (und teure) Gaumensegelop bekommt und ansonsten fit ist, würde ich max. 10 Jahre schätzen, sonst weniger. Ich kenne zumindest keinen Mops/Bulldogge, die keine Papiere hat, der diese OP nicht gebraucht hat oder braucht... 

Mischlinge sind auch nicht automatisch gesünder als Rassehunde! Wie sollen bei zwei kranken Hunden gesunde Welpen rauskommen? Echte Upps-Würfe, bei denen sich die Hündin den Rüden "aussuchen" (oder auch wegbeißen) darf, sind in Deutschland sehr selten. Die meisten Mischlinge entstehen, weil "die Hündin nur einmal Welpen haben soll"; "Welpen soo süß sind"; "die Mischung bestimmt voll süß/lustig aussieht"; "die Hündin einen soo tollen Charakter hat, dass er unbedingt weitergegeben werden soll"; eine unkastrierte Hündin mit einem unkastrierten Rüden zusammengelassen wird und weil man als Vermehrer mit Deigner-"Rassen" viel Geld verdienen kann. 

Streng genommen sind auch alle "Rassehunde" ohne (FCI/VDH) Papiere nur Mischlinge. Schließlich kannst du, ohne Gentest, nicht beweisen, dass der Großvater der Franz. Bulldogge kein Boston Terrier war. 

Es bekommt auch nicht automatisch jeder Hund mit Papieren eine Zuchtzulassung. Unsere Rassehunde wären z.B. alle durchgefallen, obwohl sie, bis auf eine Ausnahme, alle gesund waren. Diese ganzen Untersuchungen sind übrigens einer der Gründe, warum Rassehunde so "teuer" sind. Aber sie sind auch der Grund, warum Hunde vom Züchter wesentlich gesünder sind als die vom Vermehrer. 

Im Tierschutz sitzen genug "Plattnasen", die ein Zuhause suchen. Wenn es doch unbedingt ein reinrassiger Welpe sein muss, muss man sich für eine Rasse entscheiden und zu einem dem FCI/VDH angehörigen Züchter gehen. 

Oh Gott - das gibt es auch noch?

Jetzt paart man schon athembehinderte Hunde mit noch schlimmer röchelnden Hunden - wo führt das noch alles hin? Können die dann überhaupt noch irgendwie Athmen oder müssen die unters Sauerstoffzelt?

Nein - Mischlinge werden nicht älter und die wenigsten Datschnasenhunde werden so alt, wie du es beschrieben hast. Diese Mischung wird wohl kaum so lange leben können. Die meisten bekommen spätestens mit 7 Jahren Herzprobleme wegen dem konstanten Luftmangel - der lässt das Herz vergrößern und die Hunde leben von da an mit Herzmedikamenten, bis das Herz aus gibt und sie entgültig ersticken.

Das ständige schnarchen und röcheln würde mich verrückt machen, wie kann man das aushalten? Die kommenden Operationen - an Nase und oder Augen würde ich mir nicht schon im vorneherein einkaufen.

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