Frage an Selbstständige, bzgl MWST

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3 Antworten

Damit der Unternehmer Vorteile hätte, muss er das Laptop für sein Unternehmen kaufen. Dann hat er den Vorsteuerabzug, das heißt, dass Finanzamt zahlt im die gezahlte Umsatzsteuer zurück.

Ertragsteuerlich kann er die Kosten als Betriebausgabe abziehen.

Wenn er das Laptop jetzt Dir übergibt, dann muss er ertragsteuerlich eine Privatentnahme ansetzen in Höhe des Werts der Laptops, bzw. dessen Anschaffungskosten. Diese Privatentnahme unterliegt dann der Umsatzsteuer, so dass das Spiel am Ende aufs gleiche rausläuft.

Unterlässt er den Spaß mit der Privatentnahme, dann sind wir in der Nähe der Steuerhinterziehung.

Bezahlt werden immer Bruttopreise, auch von Unternehmern. Die Mehrwertsteuer kommt also für alle oben drauf, nur kann ein Unternehmer sie ggf. als Vorsteuer vom Finanzamt wiederholen. Das geht allerding nicht, wenn das Laptop nicht für das Unternehmen, sondern für dich gekauft wird. Von daher kannst du es gleich selber kaufen.

Ah ok, also es ginge. Aber würde der Unternehmer sagen, es wäre für ihn, dann wäre das Betrug, richtig?

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Ein Firmeninhaber, der Ist-Kaufmann ist und für sein Unternehmen einkauft bezahlt (laut HGB) keine Umsatzsteuer, sondern kann diese "absetzen".

Diese kann er im Nachhinein absetzen als sogenannte Vorsteuer in der Buchhaltung.

Danke für die Antwort.

Was hat das denn mit dem "Absetzen" auf sich? Hat der "Ist-Kaufmann" dadurch dann Nachteile, würde er mir den Laptop kaufen?

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Er bezahlt natürlich auch erstmal die Umsatzsteuer an den Händler. Die Verrechnung mit dem Finanzamt erfolgt in einem zweiten separaten Schritt.

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@MenschMitPlan

ah ok, also kann es durchaus sein, das der Unternehmer daraus einen Nachteil zieht und nicht die Umsatzsteuer zurückbekommt, je nach dem wie diese "Verrechnung" verläuft. Korrekt?

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