Fortbildung am Sonntag

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn die Fortbildung angeordent wurde - also nicht freiwillig ist - dann muss sie vergütet werden. Natürlich kann dir dein Arbeitgeber auch einen anderen normalen Arbeitstag bezahlt frei geben. Sonntags sollten Fortbildungen normalerweise nicht stattfinden, da dies kein Arbeitstag ist. In bestimmten Berufsgruppen, bekommt man sogar einen Zuschlag, falls man sonntags arbeitet.

Sowas hat unsere Chef früher von uns auch verlangt... du hast ja die Wahl, hingehen oder riskieren deinem Job zu verlieren...

Guttage & Feiertage im Gehalt inkludiert?

Hallo,

in meinem Arbeitsvertrag habe ich folgende Abschnitt:

Mit der Vergütung ist etwaige Mehr- und Überarbeit, Feiertags- und Sonntagsarbeit abgegolten.

Falls ich also an 6 bzw. 7 Tagen der Woche gearbeitet habe sind diese damit auch abgegolten und ich habe kein Anrecht auf Zeitausgleich bzw. Bezahlung?

Danke

...zur Frage

LKW-Fahrer, verkürzte Tagesruhezeit ( unter 11 Std ). WO und WESSEN Entscheidung?

Hallo,

ich bin selbst Berufstkraftfahrer und glaube, mich in den Bestimmungen der Fahrpersonalverordnung und dem Arbeitszeitgesetz relativ gut auszukennen. Muss man ja auch, um sicher zu sein, keinen bußgeldwerten Verstoß zu haben.

Allerdings habe ich nach schon tegelangem Suchen keine schlüssige Antwort auf folgende Fragen gefunden.

1- Die tägliche Ruhezeit kann man ja bekanntlich 3 x in der Woche auf weniger als 11 Std, aber mindestens 9 Std verkürzen. ( ohne Zeitausgleich )

Frage: Ist diese Verkürzung MEINE freie Entscheidung, oder kann mir diese Verkürzung vom Chef ANGEWIESEN werden und ich MUSS FOLGE LEISTEN ???

2- Frage: Kann diese Verkürzung auch am STANDORT des Fahrzeuges ( Firmensitz ) genommen werden, oder gilt dies nur für den Fernverkehr ??

Erklärung zur Frage:

  • im Fernverkehr ist es natürlich sinnvoll, wenn man schnell in Richtung Wohnort will. Rastplatz anfahren, 1 h Freizeit, 7 h schlafen, 1 h am Morgen, weiter.

  • im extremfall kann es aber im Baustellenverkehr anders aussehen, und dann eben nicht vorteilhaft für den Fahrer.

Beispiel:

  • Arbeitsbeginn 06:00 in der Firma
  • Feierabend in der Firma um 21:00
  • zwischenzeitlich max. 10 h gearbeitet/gefahren, 5 h mit Pausen oder Bereitschaftszeit überbrückt
  • somit keine Verstöße gegen Lenkzeiten oder Arbeitszeitgesetz

  • der Beginn der Schicht am Folgetag ist um 6:05 geplant, also 9:05 h Ruhezeit, wäre rechtlich auch noch i.O.

  • nun wohnt der Kraftfahrer aber eine Autostunde von seiner Arbeitsstelle entfernt. Das bedeutet, dass er theoretisch nur 7:05 h zu Hause sein kann.
  • wenn ich nun absolut notwendige Zeiten für Duschen, Essen am Abend sowie Morgentoilette, Früstück, Arbeitsvorbereitung am nächsten Morgen davon abziehe, dann bleiben wirklich nur noch 4-5 h für den Nachtschlaf ! Für häusliche Arbeiten oder die Familie springt kene Minute mehr heraus.

Es ist zwar wirklich ein extremes Beispiel, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies rechtlich ( Arbeitsschutzbehördlich usw. ) 3 Mal in der Woche abgesegnet ist. Das wäre körperlich und auch sonst absolut unzumutbar.

Deswegen bin ich für jede fundierte Antwort dankbar. Weblinks und Quellen dazu wären super !

Nochmal kurz zur Erinnerung:

WER entscheidet über die Verkürzung der Tagesruhezeit ? Ich oder der Chef ? WO darf die Verkürzung sein ? Standort ( Firma ) oder nur auswärts ?

Danke im Voraus !!

...zur Frage

Anfrage beim Vorgesetzten wegen Gehaltserhöhung

Hallo Gutefrage-Gemeinde,

ich bin seit gut zwei Jahren bei einem Ingenieurdienstleister beschäftigt. Ich arbeite direkt beim Kunden und mein Vorgesetzter/Chef arbeitet in einer STadt die 200km von mir entfernt ist. Die Bezahlung ist nicht gerade so prickelnd (ca.70-75% von der Stammbelegschaft beim Kunden).

Jetzt wollte ich bei meinem Chef wegen einer Gehaltserhöhung anfragen. Wie stelle ich das am geschicktesten an? Per E-Mail, Telefonat? Zu einem persönlichen Gespräch, so wie es im allgemeinen üblich ist, sind 200km Entfernung doch schon recht viel. Habt ihr vllt schon Erfahrungen damit gemacht? Kommt ihr evtl. aus der gleichen Branche?

Vielen Dank auf jeden Fall für eurer Bemührn und eure Hilfe!

...zur Frage

Arbeit und job

Ich habe seit 3,5 Wochen eine neue Arbeitsstelle. Die Kollegen und die Seniorchefin sind nett und wir verstehen uns sehr gut, die Arbeit ist nicht schwer. Der Betrieb ist touristisch, deshalb muss ich auch an den Wochenenden und an Feiertagen arbeiten. Mit dem Chef, der die Einteilung der Mitarbeiter über hat, habe ich ausgemacht, das ich an bestimmten Tagen arbeite, nämlich DI, MI, FR und SA. Das ging genau 2 Wochen gut. Ab der 3. Woche teilte er mich so ein wie es ihm passt, damit er die Tage frei hat die er möchte.Deshalb musste ich am Karsamstag und am Ostermontag arbeiten. Den Sonntag in der gleichen Woche hat er mir auch gleich aufgebrummt, denn da hat er etwas vor.Ich weiß immer nur eine Woche im voraus wann ich arbeite und kann mir deswegen kaum etwas ausmachen. Zuschläge zahlt er nicht aus, es gibt nur Zeitausgleich (der sehr schwer zu bekommen ist)
Im Mai fährt er 10 Tage auf Urlaub und ich muss in diesen Tagen ohne einen freien Tag durcharbeiten.Im August wieder das Gleiche.Ich habe bereits versucht mit ihm zu reden, doch er geht nicht darauf ein.Lohn ist nicht berauschend.

Meine Frage ist: Was soll ich tun? Wegen den Kollegen und der Arbeit selbst, die mir ja an sich gefällt bleiben und auf ein normales Privatleben verzichten oder alles hinschmeißen?

...zur Frage

Vereinbarung über die Rückerstattung von Fortbildungskosten?

Hallo Community,

und zwar folgendes: Ich habe mit meinem Arbeitgeber eine Vereinbarung über die Rückerstattung von Fortbildungskosten zu Beginn meiner Fortbildung zum Handelsfachwirt geschlossen, da er nur so bereit war mir die Fortbildung zu bezahlen.

Nun habe ich vor meinen Arbeitgeber zu wechseln, während die Bindungsfrist von 3 Jahren noch läuft, sodass ich die Fortbildungskosten zurückzahlen müsste.

Nun habe ich z.B. im Netz gelesen, dass die Bindung an das Unternehmen über einen gewissen Zeitraum nur gilt, wenn es einen Arbeitsausfall durch die Fortbildung bei weiterer Zahlung vom normalen Lohn gegeben hat.

Das ist bei mir nicht der Fall, da die Fortbildung jeden Sonntag stattfand und ich an dieser neben meinem regulären 45-Std. Arbeitszeit / Woche-Job teilgenommen habe.

Nur für die Prüfungen wurde ich 8 Tage freigestellt.

Außerdem werden die Fortbildungskosten, also meine Schuld beim Arbeitgeber, ab dem letzten Tag meiner Arbeit mit "5% über dem Basiszinssatz" verzinst.

Nun habe ich folgende Frage:

Ist jede dieser Formulierungen rechtens und muss ich die volle Summe mit Verzinsung zurückzahlen?

Vielen lieben Dank schonmal vorab für eure Hilfe.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?