Fohlen Führen beibringen?

4 Antworten

Du solltest mit dem Jungtier überhaupt nicht arbeiten, da alleine aus deiner Fragestellung heraus viel zu wenig Erfahrung im Umgang mit Jungpferden da ist. Je jünger ein Tier ist, desto erfahrener muß der Mensch sein der damit arbeitet.

  1. Einen gescheiten Menschen damit beauftragen, dem Jungtier das Fohlen ABC beizubringen (man denke dran, das die nur das lernen müssen, wirklich Spazierengehen tut man mit denen noch nicht)
  2. Sich selbst bilden mit Hilfe eines Fachmenschen
  3. Bücher lesen vor allen Dingen sowas wie Linda Tellington Jones und andere Fohlenerziehungsbücher.

Nach der Grundausbildung, Halfter, Führen, Putzen, Hufe aufheben - geht es auf die Fohlenweide und da bleibt das Tierchen auch, bis es mindestens 3 Jahre alt ist - dazwischen macht man höchstens Wiederholungsübungen (das Hufe aufheben braucht man ja immer mal wieder für den Hufbearbeiter).

Ich habe letztes Jahr mein erstes Fohlen gezogen, das ist eine tolle Erfahrung - aber auch extrem, extrem anstrengend und etwas, dass ich in den nächsten Jahren nicht nochmal machen werde.^^

Fohlen sind kleine Kinder, das ist nun einmal so. Sie verstehen noch nicht, sehen den 'Sinn' hinter Dingen nicht, die man ihnen beibringen will und wollen eigentlich nur zu den Kumpels und spielen. Aber sowohl bei Fohlen, als auch bei anderen Jungtieren gibt es ein magisches Stichwort - Rituale. Rituale, bei allem was man mit einem Fohlen tut, sind das A und O. Für mich hört sich das an, als wäre so etwas noch nicht eingeführt worden.

Mein Ritual am Anfang war -ja und nein, also richtig und noch nicht ganz richtig. Mein Kleiner sollte erstmal lernen was 'gut gemacht' und 'nein, dass soll so nicht sein' bedeutet. Erst als das wirklich gesessen hatte und auch als er gelernt hatte, dass Zwicken, den Kopf an mir reiben und all solche Scherze verboten waren, haben wir uns ans Halfter und ans Führen gemacht.

Wir haben nur Babyschritte gemacht und das meine ich wörtlich. :- D Am ersten Tag sind wir 2 Schritte zusammen gegangen, das hat gereicht, am nächsten 4 und am übernächsten 6 und immer loben, immer das Signal geben 'du bist der Beste, weil du das machst'. Und nach diesen 2 Schritten jeden Tag, war gut, dann durfte er zurück zu seinen Kumpels.

Ich finde es nicht verkehrt auch ein Fohlen mal 'zu knuffen', wenn es etwas über die Stränge schlägt, wenn man als Mensch daneben steht. Denn irgendwann, kann es auch gefährlich werden. Wie bringen Stuten es ihren Fohlen bei, sich zu benehmen, mit den Zähnen, Hufen und Körpersprache. Wir haben nur eins davon und müssen lernen, sie richtig einzusetzen. Schlagen ist ein NoGo, sehe ich auch so. Bei uns ist das Signal für 'Freundchen, pass auf!', wenn ich meine Hand auf die Brust lege und laut 'nein' sage. Das hat er schon gut angenommen.

Vielleicht wäre es das schlauste, wenn du nochmal an den 'Anfang' gehst und ihr nochmal eine klare Grundbasis schafft zwischen euch.

Ok danke ich werde es Versuchen😊

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War das das einzige und erste Fohlen? Ich hoffe daraus ist dann auch was gescheites geworden.

Welches Pferd lernt wie Hund?

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@friesennarr

Jedes Pferd lernt anders und ich bin der Meinung, man muss sich daran tasten. Meine Stute lernt anders, als der Kleine und der Kleine hat das super angenommen und macht sich gut. Bei so etwas ist immer noch Individualismus gefragt und was ist das bitte für ein bescheuerter Satz... ja, mein Kleiner macht sich super und ich finde es ein Unding von Pferdemensch zu Pferdemensch zu einen behämmerten Satz loszulassen... hoffentlich ist da was Gescheites drauß geworden... sonst geht's noch, oder?

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und reagiert nicht darauf wenn ich im auf die Brust mal bisschen (nicht doll sondern so wie man es normalerweise macht) drauf haue

Echt? Macht man das "normalerweise"? Ich finde es ganz und gar nicht normal, ein Pferd zu hauen. Erst recht nicht einen Jährling, der eben doch noch irgendwo ein Baby ist! Würdest Du ein Kleinkind auch hauen, weil Du mit irgendwas nicht weiterkommst?

Aber gut, lassen wir das mal außenvor. Da hier niemand weiß, was denn nach Deiner Definition "viel probiert, es bringt alles nichts" ist, ist es natürlich schwierig, da einen gescheiten Rat zu geben. Ich hoffe dennoch, dass das Fohlen bereits bei der Mutter abgesetzt ist, das macht es in dem Alter einfacher. Ich selbst arbeite mit Fohlen, die gerade mal 3 Wochen alt sind, schon an der Halfterführigkeit. So erziehe ich mir kein großes Problem heran, denn bei einem 10 Monate alten Tier ist das doch deutlich komplizierter.

Da ich, wie bereits gesagt, nicht weiß, was Du alles schon gemacht hast und da Du Dein Pferd sogar haust (wenn auch nicht doll, aber dennoch, das spricht für mich durchaus für eine Überforderung Deinerseits!), möchte ich Dir raten, Dich an einen Trainer zu wenden und um Hilfe vor Ort zu bitten. Solltest Du in der Nähe Hamburgs sein, kannst Du Dich gerne auch an mich wenden.

Ich haue ihn nicht doll sondern ich mache das was ich gelesen habe und das was die Mutter auch macht. Sobald er mich einfach anrempelt oder rum bockt oder so muss ich so handeln das er es versteht wie auch in der Herde und da werden sie auch mal wegen sowas gezwickt oder getreten und das macht die Mutter auch so. Ein Fohlen kann man eher nicht mit einem Kleinkind vergleichen. Dem Fohlen werden in der Herde auch klare Grenzen gezeigt an dann ist es normal das es mal gezwickt oder getreten wird.

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@Kjaro

Und bist Du ein Pferd? Bist Du seine Mutter, die ihn zurechtweisen und beißen oder treten muss? Nein. Bist Du nicht. Du bist ein Mensch. Versuche nicht, ein Pferd darstellen zu wollen, denn Dein Pferd weiß, dass Du ein Mensch bist und kein Pferd. Und wenn Du mir hier damit argumentierst, dass Du ihn nicht doll haust, dann bist Du doch eh wieder anders, als ein Pferd in einer Herde ... Denn die ballern nicht unbedingt sanft und auch das beißen oder zwicken ist nicht gerade vorsichtig. Es gibt andere Wege, auch ohne hauen. Zumal es ja in Deinem Beitrag um eine vollkommen andere Frage geht, die ich auch beantwortet habe - das mit dem Hauen war nur eine Anmerkung nebenbei.
Einem Kleinkind werden übrigens in einem gesunden und sozialen Umfeld auch klare Regeln und Grenzen aufgezeigt - von daher passt der Vergleich sehr wohl. Und jetzt komm mir nicht mit "klein Peter kann ich aber erklären, warum man andere nicht haut, einem Pferd/Fohlen das zu erklären, warum man etwas nicht tut, kann man nicht". Denn das kann man sehr wohl, man muss es nur eben nonverbal tun, ohne hörbare Worte.

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