Findet ihr das Hijab gut🧕?

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Das Ergebnis basiert auf 347 Abstimmungen

finde das Hijab gut 46%
finde das Hijab nicht gut 29%
sollte verboten werden 12%
sonstiges 11%
es sollte mehr das tragen 1%
unsicher 1%

75 Antworten

finde das Hijab nicht gut

Zumindest wenn man gezwungen wird das zu tragen

sollte verboten werden

Die Bilder sind ein wunderschönes (danke dafür!) Beispiel, wie unsinnig die oft hervorgehobene Behauptung "Das macht die Frau züchtig und schützt vor Vergewaltigungen" doch eigentlich ist. Einerseits eine Verhüllung, dann aber High-heels, enge Hose und die Möpse betonendes Oberteil? Also bitte - die Dame würde in einem islamisch geprägten Land mit derlei Kleidung außerhalb ihres Hauses innerhalb weniger Minuten von der Religionspolizei abgeführt werden - wenn sie nicht vorher bereits von einem Dach geworfen werden würde. (Ich schaue hier nach Pakistan oder Afghanistan)

Kurzum: Ich bin absolut dagegen und finde, diese Kleidung gehört nicht nach Europa, vor allem, weil sie - abseits dieses grotesken Widerspruchs oben - eine Lebensphilosophie repräsentiert, die gegen all unsere Werte von Freiheit und Demokratie und Menschenwürde agiert.

Kleidungsstücke verbieten wollen mit dem Argument, dass sie unseren Werten von Freiheit bicht entsprechen. Was für eine Ironie.

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@HeinrikH

Wir verbieten auch Hakenkreuze, Reichskriegsflaggen oder andere Symbole des Terrors und der Unterdrückung. Du darfst auch nicht mit einem Charlie-Hebdo T-Shirt in Damaskus, Riad oder sonst wo rumlaufen. Wenn jemand eine Gesellschaftsordnung befürwortet und herbeisehnt, die die aktuelle gänzlich zerstört und Freiheit und Würde des Menschen zerstört - wie z.B gerade in Afghanistan - kann und muss man diese Symbole verbieten.

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@Winterlimonade

Ein Kopftuch ist aber kein politisches Symbol und erst recht kein terroristisches Symbol, sondern ein religiöses Kleidungsstück das durch die Religionsfreiheit in unserem Grundgesetz gedeckt ist. Das tragen eines Kopftuches drückt auch keine Ablehnung unserer Gesellschaftsordnung aus.

Unterdrückung ist es übrigens genauso Frauen bestimmte Kleidungsstücke zu verbieten, wie sie ihnen aufzuzwingen. Da dann mit unseren Werten von Freiheit argumentieren zu wollen, ist schon höchst ironisch.

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@HeinrikH

Doch - es ist ein politisches Symbol. Du solltest den Islam nicht nur als Religion sehen - er ist viel mehr - er ist "Lebensmittelpunkt" und "Kern" des Lebens eines Muslims - sehr viel stärker, als bei Christen z.B. Kopftuch ist eine Sache - Hijab eine weitere. Wer Hijab trägt, ist meistens streng religiös und "im" inneren Kreis des Islam - dessen Kernaussagen und Fundament nun mal äußerst antidemokratisch, antiwissenschaftlich und erzkonservativ ist - eben aus dem frühen Mittelalter.

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@Winterlimonade

Antidemokratisch, Antiwissenschaftlich und erzkonservativ beschreibt so gut wie jede Religion, wenn sie nur streng genug ausgelegt wird. Ebenso, dass es der Lebensmittelpunkt der Gläubigen ist. Du versuchst hier dem Islam eine Sonderrolle zuzuweisen, die er schlicht nicht erfüllt.

Ebenso sagst Du aus, dass der Glaube an diese Religion, unabhängig von den individuellen religiösen Auslegung und politischen Einstellungen, alleine schon ein politisches Statement ist. Das ist absoluter Unsinn.

Ich habe schon einige Muslima mit Hijab kennengelernt, die politisch wesentlich liberaler eingestellt waren, als Du es zu sein scheinst.

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besser als halbnackt im Sommer rumzulaufen auch eklig

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@Hope1997342

Definieren wir mal "halbnackt" und ich denke, wenig anzuhaben ist keine Symbolik für eine herbeisehente Welt, in der Schwule gesteinigt, Nichtmitglieder der eigenen Religion versklavt und Frauen als Menschen zweiter Klasse gelten, oder?

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@Hope1997342

Weißt du das diese Frauen es freiwillig tuen?

Und das nackt sein überhaupt nicht schlimm ist?

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finde das Hijab nicht gut

So wie auf den Bildern getragen, wird man bei den meisten islamischen Glaubensgeschwistern sicher auch auf wenig Gegenliebe treffen, obwohl es da ganz nett wirkt.

sonstiges

Das Hijab sollte freiwillig getragen werden und niemandem aufgezwungen werden — das ist eine persönliche Entscheidung, in die sich niemand einzumischen hat.

Woher ich das weiß:Hobby – aktiver Austausch, Recherche
sonstiges

Hm... ich persönlich mag es nicht. Für mich ist es in gewisser Weise ein Symbol der Unterdrückung.

Ich möchte hier niemanden anfeinden. Und ich sage auch nicht, dass jeder, der eines trägt, unterdrückt wird. Mir ist durchaus bewusst, dass viele Frauen es freiwillig tragen und deswegen respektiere ich das auch. Ist nun mal eine Sache der Tradition.

Ich bin aber dennoch der Meinung, dass man sich mit seiner Tradition auch kritisch auseinander setzen sollte. Und dass Frauen sich bedecken/verstecken sollen ist für mich in der heutigen Zeit einfach nicht in Ordnung. Gilt im Übrigen auch für Nonnen, halte ich auch nichts von.

Und ich betone nochmal: Ich möchte nicht, dass es den Damen verboten wird, jeder kann das für sich selbst entscheiden. Aber ich für meinen Teil lehne es deutlich ab.

Interessant also ist es in Ordnung halbnackt rumzulaufen brüste zu zeigen etc besser als sich zu bedenken 😂?

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@Hope1997342

lol - es geht um HAAARE. Als wären Haare Objekte sexueller Begierde. Lachhaft, aber offensichtlich ist das ein Problem bei Muslimen.

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@Bast4321

Anscheinend habt ihr auch Probleme wenn euch sowas stört

Schade habt dann nichts zum gucken oder?

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@Hope1997342

Hey.

Nun ist die Welt ja nicht nur schwarz oder weiß. Zwischen nuttig und verschleiert gibt es ein riesiges Spektrum an anderen Möglichkeiten:)

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@Hope1997342

Es geht nicht darum was besser ist, das wäre ein Wettstreit um Geschmack, sondern um die soziale Implikation eines Kopftuches.

Es ist vollkommen legitim für eine Muslima ein Kopftuch zu tragen, z.B. als als Ausdruck des Glaubens, so wie bei einer Kippa.

Die Implikation man solle ein Kopftuch tragen um als ehrenhafte Frau gesehen zu werden hingegen ist es nicht. In den meisten Familien ist es zudem kein Zwang aber dennoch ein sozialer Druck, v.a. in Vierteln in denen es viele Moslems gibt ('was denken denn die Nachbarn von dir', 'du weißt wie deine Tante ist' usw.). Ich komme aus einem Viertel mit vielen Migranten und es war völlig normal, dass sich die Mädchen in der Schule auf der Toilette erstmal umzogen.

Auch die Implikation man müsse ein Kopftuch tragen um sich vor männlicher Lust zu schützen ist mehr als problematisch, zum einen stellt sie Männer als triebgesteuerte Affen da, zum anderen impliziert sie, dass Übergriffigkeiten nicht Schuld des Täters sein, sondern ausgelöst durch die Freizügigkeit des Opfers. Im übrigen geht es Triebtätern um die Ausübung von Kontrolle und Macht, nicht Lust.

Ob du 'halbnackt' rumlaufen willst oder nicht ist zumindest deine freie Entscheidung genauso wie es die freie Entscheidung einer Muslima sein kann ein Kopftuch zu tragen und wenn das der Fall ist, ist es auch okay. Ein bisschen Nachgeschmack bleibt aber und genau das beschreibt der Antwortende.

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@Hope1997342

Wenn du richtig denken würdest, würdest du herausfinden das das Kopftuch sogar sehr sexistisch ist.

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@Hope1997342

Ja. Das ist vollkommen in Ordnung. Jedenfalls im Sommer. Im Winter wäre es eher gesundheitsschädlich.

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@Hope1997342

GENAU so ist es: Ich schaue gerne schöne Frauen an und werde sauer, wenn mir das verwehrt wird!

Richtig erkannt!

...und wenn Du jede freizügig gekleidete Frau als "halbnackt" bezeichnest, bist DU es, der/die ein Problem hat!

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@Hope1997342
Interessant also ist es in Ordnung halbnackt rumzulaufen brüste zu zeigen etc besser als sich zu bedenken 😂?
Anscheinend habt ihr auch Probleme wenn euch sowas stört
Schade habt dann nichts zum gucken oder?

Hier zeigt sich doch deutlich das Problem mit der Einstellung zu Kopftüchern: Wer keins trägt, ist in den Augen vieler Muslime gleich eine halbnackte Schl*mpe, und jeder Mann der gegen das Kopftuch ist, ist ein notgeiler Gaffer.

Genau DIESE Einstellung ist es, weswegen Kopftuch tragen von vielen kritisch gesehen wird.

Genau DIESE Einstellung ist es, weswegen bei Kopftuch tragen von Freiwillig oft keine Rede sein kann.

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Du solltest vielleicht schreiben, "...dass viele Frauen VERMEINEN, es freiwillig zu tragen" denn: Ab dem Moment, ab dem sie es trägt, weil ihr weisgemacht wurde, dass ein ANGEBLICHER Gott das ANGEBLICH von ihr will, kann von Freiwilligkeit keine Rede mehr sein.

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Die Freiwilligkeit solch einer Kleidung ist der Gipfel der Perfidität. Den Frauen wird von klein auf eingeredet, dass sowas richtig ist, bis sie es glauben und "freiwillig" tun. Das hat doch mit eigenem Antrieb nichts zu tun sondern entsteht aus sozialem Druck.

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@BadWolf27

Da stimme ich dir zu 100% zu. Ein Verbot ist in meinen Augen dennoch nicht zielführend.

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@Noone3141592

Nein, ein Verbot wäre kontraproduktiv. Es muss einen anderen Weg geben und der zeigt sich durchaus bei kritischen Muslimen. Die sind allerdings derzeit in der Minderheit. Von außen kann man da meiner Meinung nach nicht viel machen. Die Veränderung muß von innen geschehen.

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