Fahrtenbuch auch bei Privat-PKW (Außendienst)

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Du solltest ein komplettes Fahrtenbuch führen einschließlich der privat gefahrenen Kilometer und der Fahrten Wohnung- Betrieb wegen der anderen steuerlichen Behandlung. Und achte bitte darauf, die gefahrenen Kilometer nicht zu schätzen. Das kann nämlich vom Finanzamt mit einer speziellen Betriebsprüfungs- Software (Chi-Quadrate-Test) festgestellt werden, und dann wird das komplette Fahrtenbuch verworfen. Lass Dir die kurze zeit vor dem Aussteigen und trage den tatsächlichen Kilometerstand in das Fahrtenbuch ein.

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Na Spitze... ich habe gehofft das ich das nicht machen muss...

Dachte Privatfahrten muss man nur bei einem Dienstwagen welcher privat genutzt wird notieren...

Habe das Auto seit Feb. und muss dann alles Rückwirkend erfassen. Die geschäftlichen Reisen sind kein Problem da eh im Geschäfts PC erfasst aber die privaten Fahrten... das dürfte lustig werden

Vielen Dank!

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@KleinerZorro

Dieser Artikel verwirrt mich ein wenig

http://www.aral-cardplus.de/news/aral-cardplus-news/aral-cardplus-news-ganzer-beitrag/cHash/63f7fee43405596f58e41b9a7ced7fbc/article/dienstfahrt-mit-privat-pkw/

da steht, dass wenn ich nur die Pauschale von 30 cent wähle, ich kein Fahrtenbuch führen will (Bei dienstlicher Nutzung des Privat PKW). Und ich will nur diese 30 cent für die dienstlichen KM... Keine Abschreibung oder ähnliches...

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@KleinerZorro

Dann lies Dir den Artikel noch einmal genau durch. Dort geht es nämlich um ein privates Fahrzeug, das für das Unternehmen des Fahrzeughalters genutzt wird. Bei Dir geht es aber um einen PKW, für den Du Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit geltend machen möchtest, und zwar sowohl Fahrten Wohnung- Arbeitsstätte als auch Dienstfahrten. Und das ist ein Unterschied zum Unternehmer.

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@Helmuthk

War heute beim Finanzamt. Wenn ich die tatsächlichen Kosten ansetzen will brauch ich ein Fahrtenbuch. Wenn ich nur die 30 Cent möchte reicht es, wenn ich die gefahrenen Kilometer nachweisen kann (dienstlich).

Da bei uns jeder Termin erfasst wird reicht es wenn ich die bei der Lohnsteuererklärung mit beifüge. Privat Kilometer müssen nicht angegeben werden.

Trotzdem vielen Dank für deine Hilfe! :-)

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Was spricht gegen die Angabe des Kilometerstands, so viel Mehraufwand ist das auch nicht. Frag einfach das Finanzamt wie man es denn gerne hätte.

Ehrlich gesagt, meine Kenntnisse liegen fast 15 Jahre zurück. Ich hatte damals jedes Jahr ein Lrasingfahrzeug und alle Ausgaben incl. GEZ für das Autoradio gingen über die Leasingrate. Benzin und Werkstatt einfach absetzen. Ich hatte damals nebenbei einen Golf, ein Winterauto, danach einen Fiesta, ein Winterauto, also Fahrzeuge, die kaum 300 DM gekostet haben. Und kaum Steuern kosteten.

Ich nehme jetzt einfach mal an: Die privaten Kilometer, die Du NICHT absetzt, interessiert Frau Merkel nicht. Adresse des Kunden angeben? Hier sollte eigentlich der Ort reichen!!! Namen? Des Kunden? Eventuell für Kontrollzwecke. Keine Ahnung, was Du verkaufst, aber wenn ich mich mit Dir unterhalte, möchte ich bestimmt nicht mit Name und Anschrift in einer Steuererklärung auftauchen!!! Ehrlich gesagt, verstehe ich das ganze Prinzip nicht. Nprmalerweise gibt es ein Gehalt und für weniger Knete einen Dienstwagen, den setzt aber die Firma ab und nicht Du. Komisch... Ein ähnliches Verhalten kenne ich eigentlich nur von Abzocker-Firmen wie Paket-Dienste und Eismann.

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Einen Dienstwagen hätte ich nehmen können. Dieser hätte sich aber aufgrund der steuerlichen Behandlung für mich nicht gelohnt.

So ist es am angenehmsten. Es geht nur um die Darstellung des Fahrtennachweises.

Und ich fühle mich alles andere als abgezockt ;) sonst wäre ich nicht mehr bei dieser Firma...

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Nutzungsüberlassung Kfz an Ehefrau (nicht angestellt bei ihm)

Hallo,

mich beschäftigt Folgendes:

Ein Unternehmer (Einzelunternehmen) hat mehrere Fahrzeuge im Betriebsvermögen.

Ein PKW davon nutzt seine Ehefrau für die Fahrten zur Arbeit (sie ist aber in einer anderen Firma angestellt, nicht in der des Ehemannes).

Wenn sie seine Arbeitnehmerin bei ihm wäre, wäre das ja geldwerter Vorteil, der entsprechend zu versteuern wäre. Und die 1%-Regelung oder Fahrtenbuch käme zur Anwendung.

Die 1%-Regelung kommt unabhängigdavon zur Anwendung, da das Kfz ja privat genutzt wird.

Meine Frage nun: Darf die Ehefrau die Kilometerpauschale von 0,30 Cent je gefahrenen Kilometer ansetzen für die Fahrten von der Wohnung zur Arbeit, da für sie ja der PKW beruflich genutzt wird, um zur Arbeit zu kommen unabhängig davon, wer der Eigentümer ist und wie dieser das Kfz versteuert?

Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.

Vielen Dank vorab schon mal!

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Firmenwagen Gebrauchtwagen Fahrtenbuch Versteuerung

Hi,

bei einem Gebrauchtwagen, welcher mit als Firmenwagen mit der 1%-Regelung versteuert wird, ist es ja so, dass man dennoch das eine Prozent auf den BLP berechnet, auch wenn der Chef statt der 40t€ BLP vielleicht nur 25t€ bezahlt hat …

Wenn man nun eine Abrechnung über die Fahrtenbuch-Methode ansetzt, wie wird das da gehandhabt? Normal sagt man dabei ja, dass die Abschreibung + die gesamten Kosten durch die Anzahl der Gesamt-Kilometer mal die Anzahl der Privat-Kilometer den zu versteuernden Geldwerten Vorteil ergeben. Die Abschreibung wird dabei auf die zu erwartende Gesamtnutzungsdauer gerechnet …

Nun ist jedoch die Frage, der Chef schreibt ja den realen Kaufpreis des Fahrzeuges ab, und nicht den BLP zum Zeitpunkt der Produktion des Fahrzeuges, wird dem Arbeitnehmer dann auch die Abschreibung bezogen auf den Kaufpreis in die Berechnung einbezogen, oder bekommt der wiederum den BLP aufgedrängt?

Gruß Dennis

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