Existenzgründung als Restposten-Reseller

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8 Antworten

restposten24.de stellt nur die plattform zur verfügung. die gibt es schon lang. ob da die anbieter/verkäufer immer überprüft werden, bezweifel ich. nach anmeldung musst du kontakt zu den verkäufern aufnehmen und ob die ware immer echt ist ?? kaufen würde ich nur direkt vor ort beim verkäufer, ware gegen geld. da musste halt durch die gegend fahren, aber immer noch besser, als geld vorab zu überweisen und dann keine ware erhalten.

Das sollte kein Problem darstellen. Zumindest zur erst-Verifizierung sollte man sich persönlich treffen. Man kauft ja hier nicht mal eben für 20€ was bei eBay. Sollte das dann alles passen, kann man weitere Geschäftsbeziehungen ja über die Ferne führen.

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@Araxx

es kommt auf die summe an, für die du einkaufen möchtest. ich würde das immer pesönlich machen bei größeren summen. es gibt auch böse zeitgenosseen, die erst vertrauen aufbauen, damit das auftragsvolumen größer wird und irgendwann liefern die nicht mehr. eine anfrage bei creditreform ist auch immer angebracht. habe da selbst schon meine erfahrungen gemacht, und dank creditreform rechtzeitig reagieren können. sei immer vorsichtig. wünsche euch viel erfolg

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@ingridSchwarz

Danke dir für den guten Tipp. Wir werden das in den nächsten 1-2 Monaten anpacken (bis dahin treffen wir schonmal die Vorbereitungen, Gewerbeanmeldung, Handelsregister, usw.) und wollen auf alle Fälle so lange weitermachen, bis sich das Projekt rechnet (auch wenn der Verkauf schleppend laufen sollte). Das heißt, dass wenn wir pro Fuhre ca. 1000€ verdienen (bei 3500€ Einsatz), müssen wir mindestens 4 Fuhren verkaufen, damit wir von privat nichts mehr investieren müssen und das erste Mal schwarze Zahlen schreiben.

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Hallo,

ich kenne Restposten24.de seit einigen Jahren. Hier wird eine gute Plattform angeboten. Aber Vorsicht vor Angeboten, wo das Geldverdienen so einfach ist. Wenn ein Iphone zur zeit 650 Euro bringt, warum solte er es für 300 Euro verkaufen?

Zu diesen Preisen kann man noch nicht mal größere Restposten aufkaufen.

Aber leider muss anscheinend jeder selber sein Lehrgeld bezahlen.

Ich bin am Anfang meiner Karriere als Restpostenhändler auf ein sehr günstiges Angebot von Aplle MP3 Player reingefallen. Tolle Gewinnmöglichkeit. Hätte mir beinahe schon den nächsten Wagen bestellt. Aber außer 4 Geräte die echt waren, war der Rest nur Verpackung und Ziegelsteine. Verlust im 6 stlligen Bereich. Trotz Vorsicht, trotz persönlicher Übergabe.

Dann sollte man die Steuern nicht vernachlässigen und berücksichtigen, dass man AGBs braucht und noch ein paar andere Sachen.

Für diesen Preis habe ich bei Restposten24 keine Ware gesehen. Nur einen Händler mit null Bewertungen, der sehr viel Elektronik anbietet.

Rufe den Shop an, versuche so viel wie möglich vorher über den Shop und den Eigentümer harauszubekommen. Auf wen ist die Domain registriert, wie lange ist er im Geschäft .. . .

Finger weg, wenn der Gewinn zu groß ist. (Vorsicht, das Hirn schaltet bei grossem Gewinn automatisch ab ;-))

Ich kenne Restposten24 nicht, aber ein Gewinn nach Steuern von 100 € kommt mir nicht realistisch vor! Das geht irgendwie zu einfach - meine Erfahrung sagt mir, Finger weg! Wenn das funktionieren würde, dann kämen Existenzgründer nie und nimmer da ran - außerdem wo liegt der Firmensitz der Firma? Da würde ich an eurer Stelle mal hinfahren und mir das anschauen, da muss ein Warenlager dabei sein, also nicht nur ein Büro oder Briefkasten!!!

Daneben würde ich mal bei der IHK nachfragen, also in deren Rechtsabteilung, ob gegen diese Firma Restposten24 schon Verfahren anhängig sind. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das eine Masche ist!

Fazit: So leicht, wie Du es beschrieben hast, verdient man sein Geld nicht!

Ich kann dir nur einen Tipp geben, den mir ein sehr freundlicher Asiate den ich 2004 auf der CeBit kennengelernt habe gegeben hat (wir haben heute noch Kontakt): Wenn du mit Asiaten handelst die du nicht persönlich kennst, bist du verlassen. Da bekommst du nach Vorkasse gern auch mal einen Container Plagiate oder Backsteine geliefert, die du dann in Holland am Hafen abholen kannst, nachdem du Zoll und sonstige Gebühren entrichtet hast. Die Asiaten haben die Firmenschilder teils mit Klettband an der Tür befestigt und rechtlich hast du keine Chancen.

Wenn du sowas machen willst, bleibe bei deutschen Geschäftspartnern. Auch die "Ölaugen" vom Trödelmarkt sind nicht vertrauenswürdig. Als "ungläubiger" wirst du da srcupellos beschis.......

Ich wünsche dir und deinem Kumpel viel Erfolg!

Doch, dass kann schon mal passieren, dass Ware durch einen Versicherungsfall extrem billig ist. Allerdings kann ich das bei diesem Beispiel nicht finden. Aber auch die 1-Euro-Shops leben hauptsächlich von solchen Aufkäufen. Und schau mal bei Ebay, zu welchen Preisen Du auch bei Sofort-Kaufen die Sachen erhalten kannst. Aber es ist ein Geschäft, bei dem man viel Erfahrung braucht. Deshalb am Anfang nur soviel investieren, wie man notfalls verschmerzen kann und möglichst dort kaufen, wo man hinfahren kann. Alternativ gibt es viele Möglichkeiten. such einfach mal im Internet. Aber vorsicht! Erst prüfen. Ein erfolgreicher Resellermillionär schrieb, dass er nie etwas einkauft, wenn er nicht mindestens eine Handelsspanne von 90 % hat. Damit meinte er, dass er nur Ware zu 10 % des Verkaufspreises einkauft.

Wie jedes andere Geschäft, birgt auch der Vertrieb von Restposten seine Risiken. Man sollte Überlegungen anstellen, welche Artikel man vertreiben möchte und wo sich die besten Einkaufsmöglichkeiten anbieten. Den Kauf von Restposten über einen Online-Shop würde ich nicht empfehlen, da diese bereits ihren Kalkulationsaufschlag einrechnen und der Einkauf somit teurer wird. Bei Geschäftsaufgaben oder Konkursen kommt man meist zu günstigeren Konditionen. Zuerst würde ich mal abchecken, was der Markt verlangt, was gut zu verkaufen ist. Dann eben günstige Einkaufsquellen erkunden. Mit etwas Startkapital könnte man dann einen Versuch machen und testen, ob es sich lohnt. Ich würde nicht sofort einige tausend Euro investieren, sondern eine Testphase starten, damit man nicht auf das falsche Pferd setzt. Wenn sich herausstellt, dass die Sache Anklang findet, langsam erweitern und das Geschäft wachsen lassen. Die steuerlichen Aspekte nicht vergessen. IHK Kammerbeitrag , evtl. Steuerberater usw.

du weißt schon, dass man bei einem B2B-Geschäft die Gewährleistung ausschließen kann, oder? Verkaufst du die IPhones an den Endverbraucher und die haben eine Macke, hast du ein Problem - und kein kleines.

Wenn man heute etwas erreichen will, darf man kein Gewissen haben. Ich kaufe die Smartphones als Firma, verkaufe sie einem Verwandten / Bekannten etc. der nicht Teil der Firma ist (natürlich mit Rechnung und Gewährleistung) und kaufe sie ihm dann privat wieder ab. Schon kann ich die Smartphones von Privat ohne Gewährleistung etc. verkaufen. Gemein, aber wo kein Kläger, da kein Richter.

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@Araxx

du verkaufst die Ware als Privatmann? Naja, ob du dann einen guten Preis erzielen kannst, wage ich zu bezweifeln.

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@alphonso

2-3 Stück bei eBay, mit ca. 80 positiven Bewertungen erweckt es den Anschein, ich sei ein (noch-)Privatmann, der zum Powerseller werden will (was ja auch stimmt). Den Rest kann ich per Mundpropaganda oder über Freunde verkaufen.

500€ (als Beispiel) sind für ein Gerät, das normalerweise 650€ kostet, ein guter Preis, den man als Privatmann sicherlich erzielen kann. Immer noch besser, als die Gewährleistung zu übernehmen.

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@Araxx

Wenn Du aber ein paar Handys neu unnd in OVP als Privatmann verkaufst, werden ganz schnell die Wettbewerber aufmerksam.

Kann teuer werden wenn Sie dich erwischen

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Lohnt sich das? Es gibt sehr günstige Verträge. T-Mobile etc. könnt ihr nicht unterbieten.

Natürlich das Ganze ohne Vertrag, ist klar. Es beschränkt sich ja nicht auf iPhones, man kann ja IT-Geräte wie Smartphones, PC's Bildschirme, etc. verkaufen.

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Natürlich das Ganze ohne Vertrag, ist klar. Es beschränkt sich ja nicht auf iPhones, man kann ja IT-Geräte wie Smartphones, PC's Bildschirme, etc. verkaufen.

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