Essensvorrat für Kriegsfälle?

12 Antworten

1000 € finde ich zu viel. Ich habe Nahrungsmittel (in Konserven) und Wasser für 2 Wochen zu Hause. Selbst die Bundesregierung empfiehlt Reserven zu haben. Ich hab auch genügend Stauraum und wenn ich ein neues Sixpack Wasser anfange kaufe ich eins nach und stelle es nach hinten. Und ab und zu gibts dann halt was aus der Konserve damit die Vorräte nicht schlecht werden. Das bekommst du aber auf jeden Fall für unter Hundert Euro. Meine Vorräte genügen natürlich nicht für eine Pandemie oder einen Bürgerkrieg, bei einem (unwahrscheinlichen) Lieferengpass muss ich mir aber keine Sorgen machen.

Ein Bunker ist wahrscheinlich sinnlos.

Aber Essens- und Getränkevorräte für 1 bis 2 Wochen sollte man jedenfalls haben.

Und zwar für den Fall eines Atomunfalls, nach welchem man ja einige Tage das Haus nicht verlassen sollte, weil das Einatmen von Radioaktivität besonders gefährlich ist.

Durch den radioaktiven Niederschlag sind dann Wasser, Obst und Gemüse eine Zeitlang radioaktiv verseucht. Die Batterien braucht man im Falle eines Stromausfalls vor allem fürs Radio. Außerdem sollte man Plastikfolien und Klebefolien parat haben, um die Fenster verkleben zu können, damit der radioaktive Staub nicht ins Haus dringen kann.

Wenn sich die radioaktive Wolke dann gesetzt hat, darf man wieder raus....

Und eine Zeitung zum zudecken wuerde er noch empfehlen.

Kommst du dich nicht albern vor?

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Ne - also eine Bunker bauen würde ich nur, wenn ich in einem Tornado-Gebiet leben müsste und den Nächsten irgendwie überleben, wenn das Haus weg ist.

1000 Euro für Nahrungsmittel finde ich übertrieben.

Ich habe immer ein paar Sachen da, damit ich notfalls mal 7 Tage nicht einkaufen gehen muss, falls ich krank werde, es spiegelglatt auf den Strassen wird oder ich flott reagieren kann, wenn unangemeldeter Besuch auf der Matte steht.

Dazu gehören:

Tomatenmark, Nudeln, Salz, Zucker, Mehl, Getränke, Milch, Müsli, Äpfel, einige Konserven (Obst und Gemüse), Kartoffeln, Reis, Tütensossen, Ravioli, Knödel, Knäckebrot, Marmelade, Pfeffer, ...

eben so das Nötigste.

Aber zuviel im Vorrat hat bei mir schon dazu geführt, dass ich verfallenes Zeug wegwerfen musste.

Schade um das Geld und die Lebensmittel.

Irgendwas zu horten wäre nur bei einer echten Gefährdungslage sinnvoll. Davon sind wir hier in Deutschland zum Glück noch weit entfernt.

Sinnvolle Lagerhaltung... ;)
Man nimmt was aus dem Vorrat und füllt es eben durch ein neues Produkt auf.

"First in - first out" nennt man das auch, wie in nem Supermarkt.

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Du könntest ja (wenn die Artikel kurz vorm Ablaufen sind) alles aufessen und neu kaufen? Oder du spendest an die Tafel und tust denen was Gutes.

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@SaltyScumbag

Versuche ich auch. Die Tafeln sind da dankbare Abnehmer.

Ärgerlich ist es allerdings, weil es nicht zuviel gelagert ist, sondern, weil man bei den ganzen Verfalldaten auch mal den Überblick verlieren kann.

Und Verfallenes dürfen auch die Tafeln nicht weitergeben.

Deshalb ist es für mich einfacher so wenig wie möglich im Vorrat zu haben. Dann werde ich damit auch termingerecht fertig.

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Wenn ein Atomkrieg ausbricht, gehe ich entweder gleich dabei drauf oder ich helfe nach. Denn, was danach kommt, will ich garnicht miterleben. Bei einer Pandemie kommen die Leute mit Schutzanzug und Gasmaske und stellen dich unter Quarantäne oder was auch immer die mit dir machen. Ansonsten beim V-Fall beordern die jeden, der irgendwann mal gedient hat (also mich auch) zur nächsten Kaserne. Wer nicht freiwillig kommt, wird von den Feldjägern abgeholt. Und sollten tatsächlich Aliens aus den Tiefen des Universums hier auftauchen, die uns dann schon technologisch weit überlegen sein müssten, kommen sie entweder in Frieden oder rotten uns gnadenlos aus wie Ungeziefer, ohne das wir was dagegen machen können. Was soll ich also mit Essensvorräten und einem Privatbunker?

Bei einer Pandemie kommt niemand in dein Zuhause. Du kannst schön in deiner Wohnung bleiben und abwarten bis ein Heilmittel entdeckt wurde. Wenn das Virus nicht durch Luft übertragen wird, hast du große Überlebenschancen.

Im Atomkriegsfall, ja, da gehen wir alle drauf. Aber im anderen Kriegsfall, mich würden die nicht einziehen, ich bin zu fett.

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@SaltyScumbag

Was meinst Du wieviele stark Übergewichtige mir in meiner Bundeswehrzeit über den Weg gelaufen sind. Die haben für jeden was zu tun.

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Ich denke das mit dem privaten Bunker ist bissl zu viel. Wozu auch...? Darin wirst auch nicht ewig überleben können.

Aber ich könnte hier schon so einige Wochen gut überleben ohne das Haus verlassen zu müssen.
Muss ja kein Krieg sein, aber wie oft gab es Überschwemmungen, Stromausfälle oder andere kleine bis mittelschwere Krisensituationen auch bei uns...? Schaden kann es nicht.

Es wird Krieg geben. Bald. Ist aber eh egal. Deutschland ist sowieso bald Vergangenheit unter Merkel

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